Abo
  • Services:
Anzeige
Android-Roboter
Android-Roboter (Bild: Google)

Android-Anwendungen

Google überträgt Daten angeblich unverschlüsselt

Android-Roboter
Android-Roboter (Bild: Google)

Googles Android-Anwendungen übertragen Daten unverschlüsselt, sagen Wissenschaftler der Universität Ulm. Angreifer können dadurch an Anmeldedaten gelangen, um vertrauliche Daten einzusehen, zu ändern oder zu löschen. Google reagiert nur halbherzig darauf.

Der Kalender und das Adressbuch von Android überträgt Authentifizierungs-Token immer unverschlüsselt. Das gilt auch für die Android-Anwendung Picasa. Wer mit seinem Android-Smartphone ein unverschlüsseltes WLAN-Netzwerk verwendet, läuft Gefahr, dass seine Anmeldedaten ausspioniert werden, ähnlich wie bei einem Session-Cookie. Ein Angreifer kann dann vollen Zugriff auf alle bei Google hinterlegten Daten erhalten und diese nach Belieben einsehen, ändern oder löschen.

Anzeige

Als Ursache fanden Wissenschaftler aus dem Bereich Security und Privacy am Institut für Medieninformatik der Universität Ulm heraus, dass Googles Clientlogin ohne Verschlüsselung arbeitet. Dadurch können auch weitere Android-Anwendungen oder auch Desktopapplikationen von der Sicherheitsgefahr betroffen sein, wenn sie Googles Clientlogin nutzen. Standardmäßig wird darüber keine https-Verbindung, sondern nur eine unverschlüsselte http-Verbindung aufgebaut.

Softwareanbieter können ihre Applikationen so anpassen, dass sie Google Clientlogin immer über https-Protokoll nutzen, damit die Daten verschlüsselt übertragen werden. Für die Google-eigenen Anwendungen wie Kalender, Adressbuch und Picasa gibt es für die meisten Android-Smartphones keine Lösung.

Google reagiert nur halbherzig

Mit Android 2.3.4 werden zumindest Termine und Kontakte künftig verschlüsselt übertragen, erklärten die Wissenschaftler, die Google über die Sicherheitsgefahr informiert hatten. Als Google Android 2.3.4 Ende April 2011 für das Nexus S und das Nexus One veröffentlichte, gab es vom Unternehmen allerdings keine Informationen zu diesem Sicherheitsrisiko. Für weit über 96 Prozent aller verwendeten Android-Smartphones gibt es derzeit kein Update. Es kann noch Wochen und Monate dauern, bis mehr Android-Geräte ein Update auf Android 2.3.4 erhalten, weil die Hersteller von Android-Smartphones oftmals nur zögerlich aktuelle Android-Versionen bereitstellen.

Die Wissenschaftler der Universität Ulm kritisieren Google, weil die Anmeldung zu Picasa selbst mit Android 2.3.4 weiterhin unverschlüsselt erfolgt. In Android 3.x alias Honeycomb werden zumindest Termine und Adressen verschlüsselt übertragen. Ob Honeycomb auch Anmeldedaten von Picasa verschlüsselt, wissen die Wissenschaftler derzeit nicht.


eye home zur Startseite
Bachsau 27. Mai 2011

Die spezifischen Passwörter sind ein fauler Kompromiss. Das wäre noch nachvollziehbar...

Dalai-Lama 19. Mai 2011

Das ist auch der große Grund von den Anti Apple Fanboys ^^ Das ist doch in der Jugend...

temolus 16. Mai 2011

Danke! In einem Satz: das Passwort wird schon verschlüsselt. Das daraufhin generierte, 14...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, Aachen
  2. mateco GmbH, Stuttgart
  3. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. über duerenhoff GmbH, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. 12,99€
  3. (u. a. Hacksaw Ridge, Deadpool, Blade Runner, Kingsman, Arrival)

Folgen Sie uns
       


  1. Sipgate

    App Satellite hat Probleme mit dem Vodafone-Netz

  2. AMDs Embedded-Pläne

    Ein bisschen Wunschdenken, ein bisschen Wirklichkeit

  3. K-1 Mark II

    Pentax bietet Sensorwechsel für seine Vollformat-DSLR an

  4. Ohrhörer

    Neue Airpods sollen Hey Siri unterstützen

  5. Amazon Go

    Sechs weitere kassenlose Supermärkte geplant

  6. Elektromobilität

    UPS arbeitet an elektrischem Lieferwagen

  7. VBB Fahrcard

    E-Ticket-Kontrolle am Prüfgerät wird in Berlin zur Pflicht

  8. Glasfaser

    M-net schließt weitere 75.000 Haushalte an

  9. Pwned Passwords

    Troy Hunt veröffentlicht eine halbe Milliarde Passworthashes

  10. Smach Z

    PC-Handheld nutzt Ryzen V1000



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Age of Empires Definitive Edition Test: Trotz neuem Look zu rückständig
Age of Empires Definitive Edition Test
Trotz neuem Look zu rückständig
  1. Echtzeit-Strategie Definitive Edition von Age of Empires hat neuen Termin
  2. Matt Booty Mr. Minecraft wird neuer Spiele-Chef bei Microsoft
  3. Vorschau Spielejahr 2018 Zwischen Kuhstall und knallrümpfigen Krötern

Homepod im Test: Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
Homepod im Test
Smarter Lautsprecher für den Apple-affinen Popfan
  1. Rückstände Homepod macht weiße Ringe auf Holzmöbeln
  2. Smarter Lautsprecher Homepod schwer reparierbar
  3. Smarter Lautsprecher Homepod-Reparaturen kosten fast so viel wie ein neues Gerät

HP Omen X VR im Test: VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
HP Omen X VR im Test
VR auf dem Rücken kann nur teils entzücken
  1. 3D Rudder Blackhawk Mehr Frags mit Fußschlaufen
  2. Kreativ-Apps für VR-Headsets Austoben im VR-Atelier
  3. Apps und Games für VR-Headsets Der virtuelle Blade Runner und Sport mit Sparc

  1. Re: Wie oft eigentlich noch

    _2xs | 09:59

  2. Re: Offenlegung Hut ab vor soviel Scheid...

    daarkside | 09:58

  3. Re: Das funktioniert auf der ganzen Welt, nur im...

    LH | 09:58

  4. Re: Daumen hoch Pentax

    Horst Adapter | 09:57

  5. Re: Der Sinn dahinter ?

    blaub4r | 09:57


  1. 09:23

  2. 08:40

  3. 08:02

  4. 07:46

  5. 07:38

  6. 07:17

  7. 18:21

  8. 18:09


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel