PSN-Hack

Sony engagiert Affinion für Kampf gegen Idenditätsdiebstahl

Damit mit den Daten, die beim Einbruch in das Playstation Network (PSN) in unbefugte Hände gefallen sind, möglichst wenig Schaden angerichtet wird, hat Sony für Spieler in Europa das Unternehmen Affinion angeheuert.

Artikel veröffentlicht am ,
Playstation Network
Playstation Network (Bild: Sony)

Betrug bei Auktionshäusern, Schummeleien in Foren oder Chats, aber auch die missbräuchliche Verwendung von Kreditkarten: Davor will Sony Spieler in Europa schützen, deren Daten die bislang unbekannten Hacker aus dem Playstation Network (PSN) kopiert haben. Über sein deutschsprachiges Playstation-Blog gab Sony bekannt, dafür sei das Unternehmen Affinion International Limited engagiert worden. Es solle im Auftrag der geschädigten Personen tätig werden. In den USA hat Sony die Firma Debix angeheuert.

Stellenmarkt
  1. SAP Inhouse Berater (m/w/d) Module SD/MM und SAP CPI
    Conmetall Meister GmbH, Wuppertal
  2. Technical Consultant Storage Block/San (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen, München
Detailsuche

Affinion richtet für den Spieler einen Überwachungs- und Benachrichtigungsdienst ein, der Alarm schlägt, falls sein Name möglicherweise missbräuchlich im Internet verwendet wird. Es gibt eine Software zum Schutz der persönlichen Daten und Unterstützung für die Opfer von Identitätsmissbrauch, wie Sony im Blog erklärt. Außerdem enthält das Paket eine Versicherung zur Abdeckung der Kosten nach einem Identitätsmissbrauch und einen Überwachungsdienst für Kreditkartendaten. Wer den zwölf Monate lang kostenlosen Dienst in Anspruch nehmen möchte, muss sich dafür anmelden. Das ist bislang nicht möglich, aber Sony will "in Kürze" bekanntgeben, wie es geht und wann es so weit ist.

Affinion International Limited hat seinen Hauptsitz in der Stadt Stamford, die im US-Bundesstaat Connecticut liegt. Die deutsche Niederlassung aus Hamburg arbeitet im Bereich der Datensicherheit unter anderem für die Deutsche-Bank-Tochter Berliner Bank. Die in der Öffentlichkeit bislang weitgehend unbekannte Firma ist außerdem in Geschäftsfeldern wie Finanzmarketing und Kundenbindung tätig.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Nuklearer Anschlag
Russland soll Sprengung von AKW Saporischschja vorbereiten

Die Ukraine meldet, Russland habe das Kernkraftwerk Saporischschja mit Sprengstoff bestückt. Eine Sprengung könnte eine Katastrophe auslösen.

Nuklearer Anschlag: Russland soll Sprengung von AKW Saporischschja vorbereiten
Artikel
  1. Browser: Microsoft Edge kann ohne Chrome Google-Daten synchronisieren
    Browser
    Microsoft Edge kann ohne Chrome Google-Daten synchronisieren

    Direkt bei der Ersteinrichtung kann Edge Google-Kontodaten synchronisieren. Außerdem führt Microsoft weitere Sicherheitsfeatures ein.

  2. Sparmaßnahmen: Komplettes Chaos nach Entlassungen bei Oracle
    Sparmaßnahmen
    "Komplettes Chaos" nach Entlassungen bei Oracle

    Auch Oracle hat einen massiven Stellenabbau begonnen. Das Unternehmen will eine Milliarde US-Dollar an Kosten einsparen.

  3. Urteil: Kennzeichen-Scanning in Brandenburg war verboten
    Urteil
    Kennzeichen-Scanning in Brandenburg war verboten

    Das Urteil des Landgerichts Frankfurt (Oder) lässt keinen Zweifel offen: Das Scannen von Autokennzeichen auf Vorrat war verfassungswidrig.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: MSI 29,5" 200 Hz 259€, LG QNED 75" 120 Hz 1.455,89€ • MindStar (XFX RX 6950 XT 999€, Gainward RTX 3070 559€) • WD Black 2TB m. Kühlkörper (PS5) 219,90€ • Gigabyte Deals • Der beste Gaming-PC für 2.000€ • Apple Week bei Media Markt • be quiet! Deals [Werbung]
    •  /