Abo
  • Services:

AusCERT 2011

Kaspersky fordert Internetpässe und Online-ID für alle

Eugene Kaspersky wirbt weiter für seine Forderung nach totaler globaler Onlineüberwachung mit Internetpässen und Online-ID. Cybercrime sei zur zweitwichtigsten Verbrechensform geworden, weshalb eine Art Internet-Interpol geschaffen werden müsse.

Artikel veröffentlicht am ,
Eugene Kaspersky
Eugene Kaspersky (Bild: Alexey Sazonov/AFP/Getty Images)

Eugene Kaspersky, der Gründer des IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky Lab, ist erneut für einen Internetpass für alle Nutzer weltweit eingetreten. "Ich rede hier auch über Internetpässe und die Vergabe einer Online-ID. Einige Länder haben diese Idee bereits vorgestellt, darum könnte es in 15 Jahren vielleicht so weit sein", sagte Kaspersky laut einem Bericht des Magazins Computerworld Australia auf der Fachtagung AusCERT 2011 im australischen Gold Coast, Queensland.

Stellenmarkt
  1. AFS Aviation Fuel Services GmbH, Hamburg
  2. Lidl Digital, Neckarsulm

Kaspersky hatte sich schon im Oktober 2009 für obligatorische Internetpässe eingesetzt und gefordert, die anonyme Nutzung des Internets abzuschaffen. "Jeder sollte und müsste identifizierbar sein", hatte Kaspersky gesagt und damit bei Internetnutzern, Bürgerrechtlern und Datenschützern für Kopfschütteln gesorgt. Das richtet sich jedoch nicht gegen Tauschbörsennutzer: "Was Menschen in Blogs, Foren, sozialen Netzwerken und illegalen Torrent-Portalen machen, ist mir egal." Anonymität nutze letztlich nur den Cyberterroristen, sagte der Securityexperte. Regierungen seien bereits dabei, digitale IDs für das Onlinebanking und politische Wahlen einzuführen, in Firmennetzwerken sei die Authentifizierung mit Two-Factor Authentication auf dem Vormarsch. "Das Einzige, was heute fehlt, ist ein gemeinsamer Standard", erklärte der Sicherheitsexperte vor fast zwei Jahren.

Auf der australischen Sicherheitstagung betonte Kaspersky, dass Cybercrime nach dem Drogenhandel zur größten Kriminalitätsform der Welt geworden sei. Dagegen müsse ein Internet Interpol geschaffen werden, über das die Strafverfolger weltweit besser zusammenarbeiten könnten. "Einige Internetkriminelle in nicht englischsprachigen Ländern veröffentlichen ihre Malware nicht im eigenen Land, weil sie von der Polizei nicht damit in Verbindung gebracht werden wollen."



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 44,99€
  2. 19,99€
  3. 15,99€
  4. 7,99€

IrgendeinNutzer 21. Mai 2011

Wow, das ist ja echt mega hammer geil, ich hab so gelacht xD

Baron Münchhausen. 20. Mai 2011

Wenn er es so will kann er sich ja eins machen.

unsigned_double 20. Mai 2011

Jaja, "Aufmerksamkeit" und so ... Ergibt zwar keinen Sinn aber zusammen mit dem...

Anonymer Nutzer 20. Mai 2011

Kaspersky jagt keine Terroristen, sondern wohl in erster Linie Leute, die Malware/Viren...

Der Kaiser! 20. Mai 2011

Ich hab gedacht du sprichst von den Engländern.


Folgen Sie uns
       


Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler)

Die Handlung verraten wir nicht, trotzdem wollen wir das andersartige neue God of War besprechen. Zu diesem Zweck haben wir eine stellvertretende Mission herausgesucht, in der es nicht um die primäre Handlung geht. Ziel ist es, den Open-World-Ansatz zu zeigen, das Kampfsystem zu erklären und die Spielmechaniken zu verdeutlichen.

Golem.de ist Kratos - God of War (Live, keine Spoiler) Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

    •  /