
Wer die Windows-Version von Rage 2 mit höheren Details flüssig spielen möchte, braucht laut Bethesda eine Mittelklasse-Grafikkarte für rund 300 Euro. Der Shooter basiert nicht mehr auf der id-Tech-, sondern auf der Apex-Engine, weil er von den Avalanche Studios statt von id Software entwickelt wird.

Um niedrige Temperaturen beim achtkernigen Core i9-9980HK zu erreichen, verwendet Asus ein Flüssigmetall statt Wärmeleitpaste. Der Chip im ROG G703 genannten Spiele-Notebook schafft so hohe 4,7 GHz.

Die Xe genannte GPU-Architektur von Intel soll eine Hardware-Unterstützung für Raytracing im Server-Segment aufweisen. Was damit gemeint ist, lässt der Hersteller aber noch offen - vom Denoising bis hin zu Beschleunigung der Bounding Volume Hierarchy gibt es viele Optionen.

Im ersten Quartal 2019 fielen Umsatz und Gewinn von AMD niedriger aus als im Vorjahr. Der Hersteller befindet sich in einer Übergangszeit, erst ab Herbst sollen die Zahlen wieder deutlich besser werden.

Dell plant zwei Geräte mit Intels 10-nm-Ice-Lake-Chips: das XPS 13 (7390) ist ein Convertible, das XPS 13 (7300) ein Ultrabook. Die Ice-Lake-Prozessoren haben Bezeichnungen wie das kryptische Core i7-1065G7, denn Intel ändert das Namensschema.

Die dritte Version von Corsairs Komplett-PC überzeugt durchweg: Der One i160 ist dank doppelter Wasserkühlung und überarbeiteter Belüftung sehr leise, die Leistung fällt dank Core i9-9900K und Geforce RTX 2080 Ti ansprechend aus. Nur der Preis ist sehr hoch.

Der Stream-Master ist ein Komplett-PC, der ein Highend-System mit einem zweiten Rechner samt Capture-Card in einem gemeinsamen Gehäuse kombiniert. Mifcom verkauft zudem schallgedämmte Streamboxen mit Ryzen-CPU und RTX-Grafikkarte, um per OBS zu streamen.

Mit dem RK3588 plant Rockchip ein neues SoC, das bei Samsung im 8LPP-Node gefertigt wird. Für Set-Top-Boxen und Chips für künstliche Intelligenz wechselt der chinesische Hersteller auf den 14-nm-Prozess.

Das Aerobook scheint ein für mobile Schreibarbeiten geeignetes Notebook zu sein. Wie für Chuwi üblich, versucht der Hersteller das Gerät möglich günstig anzubieten: Ab 350 Euro gibt es einen Core-m3-Prozessor und 128 GByte Speicher.

Das zuvor starke und wachsende Datacenter-Geschäft von Intel läuft deutlich schlechter als bisher, auch der Ausblick ist verhalten. Dafür soll mit Ice Lake die 10-nm-Generation für Ultrabooks früher als erwartet starten.

Roadmaps von Dell zufolge wird Intel in den kommenden Jahren primär das Mobile-Segment mit Prozessoren im 10-nm-Verfahren bedienen. Im Desktop-Bereich müssen Comet Lake und Rocket Lake mit zehn Kernen und 14 nm gegen AMDs Ryzen 3000/4000 mit 7(+) nm antreten.

Die aktuelle Version 6.5 des Betriebssystems OpenBSD nutzt den neuen Stack-Protector Retguard. Die Entwickler liefern außerdem einen eigenen lokalen DNS-Resolver aus und arbeiten an einer Eigenentwicklung für Rsync, die nun getestet werden kann.

Bei Arbeits- und Flash-Speicher ist Samsung bereits der größte Halbleiterfertiger weltweit, bis 2030 wollen die Südkoreaner das auch bei Logik-Chips wie Prozessoren sein. Bisher führt TSMC in diesem Segment.

Neben dem Vertrieb der Vaio-Notebooks aus Japan wird Trekstor auch weiterhin eigene Notebooks anbieten. Das Primebook P15 zeigt, dass es hier vor allem um den Preis geht, mit dem das Gerät auf den Markt gebracht wird.

Über drei Jahre in der Entwicklung und mittlerweile Teil aller neuen Model 3, Model S und Model X: Der FSD-Chip von Tesla soll vollautonomes Fahren ermöglichen, denn die Hardware ist gegeben. Der Software-Stack brauche aber noch etwas Zeit, sagte Elon Musk bei der Vorstellung.
Von Marc Sauter

Das Blade 15 Advanced nutzt Hexacore-CPUs und eine sehr leistungsstarke Grafikeinheit: In der Base-Version des Blade 15 steckt eine Geforce RTX 2060, im Advanced-Modell gleich eine Geforce RTX 2080 Max-Q.

Mit neuen Nvidia-GPUs und Intel-CPUs bekommen Asus' mobile Spielerechner technisch ordentliche Updates. Viele Modelle sind nun aber viel flacher und leichter, und auch für Medienarbeiter werden die Geräte interessant.
Von Nico Ernst

Erweiterung des Portfolios: Intel veröffentlicht 25 CPUs vom Achtkerner ohne Übertakter-Option bis hin zum zweikernigen Celeron. Einige Chips haben keine Grafikeinheit, andere benötigen nur 35 Watt.

Bisher stellen Hexacores das Limit dar, nun folgen Octacores: Intels etwas kryptisch benannte Coffee Lake Refresh H alias 9th Gen haben acht Kerne im 45-Watt-Format für Notebooks. Alle Modelle sind übertaktbar.

Microsoft hat die CPU-Kompatibilitätsliste für das kommende Mai-Update für Windows 10 ergänzt. Computer, auf denen Version 1809 läuft, werden damit sicherlich kompatibel sein. AMDs kommende Ryzen-Generation fehlt aber bisher.

Das 7-nm-Verfahren ist für TSMC zugleich Fluch und Segen: Zwar generiert der Prozess viel Umsatz, dafür hat sich der 10-nm-Node als kurzlebig erwiesen. Der Gewinn des Auftragsfertigers ist drastisch gesunken.

Die iBOX-R1000 ist eigentlich für das Embedded-Segment gedacht, dennoch bewirbt Asrock den Mini-PC als Alternative zu Intels NUCs. Im Inneren steckt ein passiv gekühlter Dualcore-Ryzen mit Vega-Grafikeinheit.

Der NH-U12A mit seinen zwei fast spaltlosen 120-mm-Lüftern erreicht exzellente CPU-Temperaturen und agiert auf Wunsch sehr leise. Diese Leistung und die weitreichende Kompatibilität lässt sich Noctua allerdings fürstlich bezahlen: Der NH-U12A kostet dreistellig.
Von Marc Sauter

Microsoft wird bald mit der Vorbestellphase für das Surface Hub 2S beginnen. Interessant ist am neuen System vor allem der Akkubetrieb. Der Preis wird bisher nur in US-Dollar angegeben. Für Deutschland ist eine leicht verzögerte Auslieferung geplant.

Mit dem Xeon W-3175X verkauft Intel einen 28-kernigen Server-Chip für Enthusiasten: Die übertaktbare CPU kostet 4.000 Euro und schlägt AMDs Threadripper 2990WX. Am Ende entscheidet aber die Software.
Von Marc Sauter

Das 5G-Netz von Swisscom ist an einigen Punkten live gegangen. Für die meisten Nutzer wird 5G Wide mit Re-Farming geboten, die Nutzung von LTE und 5G NR im gleichen Spektrum, ohne die 5G-Geschwindigkeit zu erreichen.

Wer ein Mainboard mit einem 300er- statt 400er-Chipsatz für den Sockel AM4 nutzt, kann auf einen Ryzen 3000 alias Matisse aufrüsten: Hersteller wie Asus und nun auch MSI sehen entsprechende Firmware-Updates vor. Etwas problematisch ist dabei der verwendete UEFI-Baustein.

Nach der Veröffentlichung von Apples MacOS 10.14.4 am 25. März 2019 ist erst jetzt eine wichtige Neuerung bekanntgeworden: Das neue Betriebssystem ermöglicht eine höhere Bildschirmhelligkeit beim Macbook Air.

Der AMD-Chip der nächsten Playstation hat acht Zen-Kerne und eine Navi-Grafik für Raytracing. Mark Cerny, der System Architect von Sony, demonstrierte zudem ein Dev-Kit mit SSD statt Festplatte.

Zwei Prozessoren für Business-Subnotebooks: Der Core i7-8665U und der Core i5-8365U ergänzen Intels bisheriges Portfolio. Die 15-Watt-Quadcore sind flott getaktet und unterstützen vPro zur Fernwartung der Geräte.

Nachdem TSMC schon die Risk Production von Chips im 5-nm-Verfahren gestartet hat, vermeldet Samsung, dass Kunden den eigenen 5-nm-Prozess nutzen können. Um für genügend Kapazitäten zu sorgen, wird eine weitere Linie im Werk im südkoreanischen Hwaseong gebaut.

AMD hat einen Chip mit zwei Zen-CPU-Kernen und Vega-Grafikeinheit aufgelegt, bisher gab es nur native Quadcore-Dies. Durch kompakte Maße sind die Ryzen Embedded R1000 günstiger in der Produktion.

Im Desktop-Segment nennt Intel offiziell keine Frequenzen, für die Server-CPUs hingegen schlüsselt der Hersteller den Takt auf: Die Cascade-Lake-Xeon laufen knapp 1 GHz langsamer, wenn AVX-512-Code verwendet wird.

Mit der Freedom Revolution gibt es eine Plattform mit 7-nm-Fertigung, die RISC-V-Kerne mit einem schnellen HBM2e-Controller/Interface kombiniert. Neben High Bandwidth Memory unterstützt das Design auch LPDDR5-Arbeitsspeicher und PCIe-Gen5-Serdes.

Swisscom hat ein landesweites 5G-Netz bis Jahresende angekündigt. Doch für die Mehrheit der Bevölkerung werden Datenraten geboten, die mit LTE erreichbar sind.

Huawei hat erst Details zum kommenden Honor Magic Book 2019 verraten. Das Notebook wird einen Ryzen 5 3500U verwenden, ansonsten vermutlich aber identisch bleiben. Auch das Nachfolgemodell wird wohl nur über Importhändler zu bekommen sein.

Linux-Distributor Red Hat will mit seinem Community-Projekt Fedora künftig auch ARM-Laptops unterstützen, die bisher mit Windows 10 on ARM laufen. Eine kleine Entwickler-Gemeinschaft hat bereits Vorarbeiten dazu geleistet.

AMD hat die Ryzen Pro Mobile auf die Picasso-Generation mit 12-nm-Fertigung aktualisiert: Die Prozessoren mit integrierter Grafikeinheit werden von HP und Lenovo für Business-Notebooks verwendet.

Wer früh dabei sein will, für den bietet TSMC die Vorserienfertigung von Chips im 5-nm-Verfahren mit extrem-ultravioletter Belichtung (EUV) an. Das passende Werk, die Fab 18, hat sehr viele Milliarden US-Dollar gekostet.

Zwar gibt es bei Asus' neuen Vivobooks 14 und 15 kein 360-Grad-Scharnier oder andere besondere Merkmale, dafür sollen die neuen Notebooks durch einen relativ niedrigen Preis und genug Hardwareausstattung überzeugen. In der Grundversion gibt es aber weitere Abstriche.

Eine der Neuerungen von Intels Xeon-SP-v2-CPUs ist die Unterstützung von Optane DC Persistent Memory. Das ist ein nicht-flüchtiger Speicher, der bis zu 512 GByte pro Modul aufweist. Diese Kapazität beschleunigt Anwendungen wie In-Memory-Datenbanken stark und kann teils Geld sparen.
Von Marc Sauter

Epic Games Store und AMD - statt Steam und Nvidia: Das sind die Partner, die Gearbox Software für die PC-Version von Borderlands 3 ausgesucht hat. Der Shooter erscheint Mitte September 2019, Spieler sollen online und offline mit einer von vier Hauptfiguren antreten können.

Für 30 Bilder pro Sekunde in 1080p-Auflösung benötigt Anno 1800 nur einen Quadcore-Prozessor, darüber hinaus liegen die Anforderungen höher. Allerdings läuft das Spiel auch auf integrierten Intel-Grafikeinheiten.

Notebooks des von Sony ausgegründeten Unternehmens Vaio können wieder in Europa gekauft werden. Die ersten Notebooks sehen vielversprechend aus, es sind leichte High-End-Geräte, die an alte Vaio-Zeiten erinnern. Wie damals wird es jedoch teuer. Dafür gibt es aber sogar VGA und RJ45.

Während AMD seine Epyc-Chips mit 64 Cores erst im Sommer 2019 veröffentlichen wird, legt Intel mit den Cascade Lake mit 56 Kernen vor: Die haben mehr Bandbreite, neue Instruktionen für doppelt so schnelle KI-Berechnungen und können persistenten Speicher ansprechen.
Von Marc Sauter

Die Altera-Tochter legt nach: Die Agilex-Generation der programmierbaren Schaltungen kann mit PCIe Gen5 umgehen, zudem binden die FPGAs eine Vielzahl an Speichertypen und sie sind Cache-kohärent zu Intels Xeon-Prozessoren. Vor allem aber ist das Design flexibel erweiterbar.

Für Netzwerk- und Storage-Anwendungen: Die Xeon D-1600 folgen auf die Xeon D-1500, wobei Intel den Fokus auf ein Design mit mehr Geschwindigkeit gelegt hat. An der CPU-Kernanzahl und der thermischen Verlustleistung ändert sich jedoch nichts.

Nachdem Sicherheitsforscher Vollzugriff auf Intels Management Engine erlangt haben, haben diese nun eine bisher nicht bekannte Debug-Schnittstelle in Intel-CPUs entdeckt. Dabei handelt es sich um einen Logikanalysator, mit dem die Hardware noch weiter analysiert werden kann.

Apples Ingenieur Gerard Williams III, der die Entwicklung der iPhone- und iPad-Prozessorkerne verantwortet hat, hat gekündigt. Williams ist für das Design jedes Chipkerns vom A7 bis zum A12X zuständig gewesen.

Viele Mainboard-Hersteller haben Firmware für ihre Platinen veröffentlicht, um demnächst erscheinende Core-iX-Prozessoren zu unterstützen. Wer einen Nachfolger des achtkernigen Core i9-9900K erwartet, muss aber noch einige Monate auf die zehnkernigen Comet Lake warten.