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Ultrabook-Chip: Das kann Intels Tiger Lake

10 nm, hoher Takt, schnelle Grafik: Mit Tiger Lake will Intel im Ultrabook-Segment locker AMDs Ryzen 4000 schlagen.

Ein Bericht von veröffentlicht am
Ultrabook-Platine mit Tiger Lake
Ultrabook-Platine mit Tiger Lake (Bild: Intel)

Intel hat die Tiger Lake alias 11th Gen Core offiziell vorgestellt, so heißt die neue Generation an Ultrabook-Prozessoren. Und weil die Chips verglichen mit den bisherigen Ice-Lake-Modellen stark abschneiden sollen, spricht Intel auch gleich von der Evo(lution)-Plattform, vormals Project Athena. Der Fokus bei Tiger Lake liegt auf einer besseren Fertigung, schnelleren CPU-Kernen und einer drastisch überarbeiten Grafikeinheit.

Inhalt:
  1. Ultrabook-Chip: Das kann Intels Tiger Lake
  2. Xe-Grafik für Mobile-Gaming

Basis ist das 10 nm Super Fin genannte Verfahren, nach alter Nomenklatur als 10++ nm bezeichnet. Mit diesem will Intel die Ausbeute- (Yield) und die Taktprobleme der vergangenen Jahr endlich hinter sich lassen, wobei zumindest die Frequenzen von Tiger Lake einigermaßen an die von 14++++ heranreichen.

Wie gehabt unterscheidet Intel zwischen den U-Ablegern mit 12 bis 28 Watt (UP3) und Y-Versionen mit 7 bis 15 Watt (UP4), wobei Letztere ein kleineres Package für besonders kompakte Ultrabooks nutzen. Neues Topmodell ist der Core i7-1185G7: Der taktet mit 3,0 bis 4,7 GHz klar schneller als der bisherige Core i7-1068NG7 mit 2,3 bis 4,1 GHz. Auch bei den kleineren Chips wie dem Core i5-1135G7 oder dem Core i3-1115G4 steigen die Taktraten.

  • Präsentation zu Tiger Lake (Bild: Intel)
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  • Präsentation zu Tiger Lake (Bild: Intel)
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  • Präsentation zu Tiger Lake (Bild: Intel)
  • Präsentation zu Tiger Lake (Bild: Intel)
Präsentation zu Tiger Lake (Bild: Intel)
KerneBasisTurboL3-CacheiGPUSpeicherTDP
Core i7-1185G7 4 + SMT1,2 / 3,0 GHz4,8 GHz12 MByteIris Xe (96 EUs) @ 1,35 GHzLPDDR4X-426612-28 Watt
Core i7-1165G7 4 + SMT1,2 / 2,8 GHz4,7 GHz12 MByteIris Xe (96 EUs) @ 1,30 GHzLPDDR4X-426612-28 Watt
Core i5-1135G74 + SMT0,9 / 2,4 GHz4,2 GHz8 MByteIris Xe (80 EUs) @ 1,30 GHzLPDDR4X-426612-28 Watt
Core i3-1125G44 + SMT(?) / 2,0 GHz3,7 GHz8 MByteUHD Graphics (48 EUs) @ 1,25 GHzLPDDR4X-373312-28 Watt
Core i3-1115G42 + SMT1,7 / 3,0 GHz4,1 GHz6 MByteUHD Graphics (48 EUs) @ 1,25 GHzLPDDR4X-373312-28 Watt
Spezifikationen von Tiger Lake U (UP3)
KerneBasisTurboL3-CacheiGPUSpeicherTDP
Core i7-1160G7 4 + SMT0,9 / 2,1 GHz4,4 GHz12 MByteIris Xe (96 EUs) @ 1,1 GHzLPDDR4X-42667-15 Watt
Core i5-1130G74 + SMT0,8 / 1,8 GHz4,0 GHz8 MByteIris Xe (80 EUs) @ 1,1 GHzLPDDR4X-42667-15 Watt
Core i3-1120G44 + SMT(?) / 1,1 GHz3,5 GHz8 MByteUHD Graphics (48 EUs) @ 1,1 GHzLPDDR4X-42667-15 Watt
Core i3-1110G42 + SMT1,5 / 2,5 GHz3,7 GHz6 MByteUHD Graphics (48 EUs) @ 1,1 GHzLPDDR4X-42667-15 Watt
Spezifikationen von Tiger Lake Y (UP4)

In Intels eigenen Benchmarks kann sich der vierkernige Core i7-1185G7 mit 28 Watt gut gegen AMDs achtkernigen Ryzen 7 4800U mit 37 Watt behaupten: In Microsofts Office 365 sieht sich Intel ein Viertel vorne, ein Videoprojekt mit Adobe Premiere soll in der Hälfte der Zeit fertig und ein Foto-Workflow gar in fast nur einem Drittel der Zeit erledigt sein.

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Beide Szenarien sind jedoch stark AI- und Quicksync-beschleunigt, auf Messungen wie CPU-basiertes Encoding oder Rendering verzichtete Intel. Bei Games wie CSGO soll die Iris-Xe-Grafik des Core i7-1185G7 bei mittleren Details knapp 50 Prozent mehr Bilder pro Sekunde erreichen als die Radeon-iGPU des Ryzen 7 4800U. Allerdings lief der i7 mit LPDDR4X-4266 und der R7 nur mit DDR4-3200. Verglichen mit bisherigen Core i7-1065G7 soll der neue Chip eine um 24 Prozent höhere CPU- und eine verdoppelte iGPU-Leistung aufweisen.

Die Tiger-Lake-Prozessoren sind erneut Quadcores, jedoch mit einer Mikroarchitektur namens Willow Cove. Verglichen zu Sunny Cove von Ice Lake ändert sich allerdings nahezu nichts, einzig im Backend fehlt offenbar eine FMA-Einheit am fünften Port. Der L2-Cache wurde allerdings von 512 KByte auf 1,25 MByte drastisch vergrößert. Überdies ist er nicht-inklusiv statt inklusiv, hält also nicht auch die Daten des L1-Caches vor.

Größere Puffer sorgen zwar für weniger Cache-Misses, so dass die Datenlokalität verbessert wird. Im Gegenzug steigt jedoch meist die Zugriffszeit, es dauert also länger, bis angeforderte Daten für den Prozessor zur Verfügung stehen. Der L3-Cache wächst von 8 MByte auf 12 MByte, zudem ist er ebenfalls nicht-inklusiv statt inklusiv. Intel sagte, dass die effektive Latenz verglichen Ice Lake sogar geringer sei, da der Takt höher ist. Für mehr Sicherheit soll die Control Flow Enforcement Technology (CET) sorgen, sie schützt vor JOP/ROP-Angriffen, die Code-Fragmente im RAM missbrauchen.

Neu bei Tiger Lake sind Hardware-Einheiten für künstliche Intelligenz, vermarket wird dies als Deep Learning Boost.

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Xe-Grafik für Mobile-Gaming 
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Grolox 07. Sep 2020

Ich möchte einfach mal folgendes behaupten. Apple hat bestimmt schon diese Intel Chips zu...

Copper 05. Sep 2020

Es gibt eine Doku zu den Tests, habe leider den Link nicht parat. Auf Seiten des 4800U...

Copper 05. Sep 2020

Die Randbedingungen zu den Tests sind dokumentiert, wenn auch meistens nicht leicht zu...

senf.dazu 03. Sep 2020

TB4 ist USB4 im Vollausbau. Damit wird USB4 von TigerLake unterstützt - mit vollen 4...

wurstdings 03. Sep 2020

Die Bestenlisten suchen eben den schnellsten Prozessor (meist für Spiele) und...


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