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Arlt-Komplett-PC ausprobiert: Mit Ryzen Pro wird der Büro-PC sparsam und flott

Acht Kerne, schnelle integrierte Grafik, NVMe-SSD direkt an der CPU: Ein mit Ryzen Pro 4000G ausgestatteter Rechner ist vielseitig.

Ein Hands-on von veröffentlicht am
Arlt-System mit Ryzen Pro 4000G
Arlt-System mit Ryzen Pro 4000G (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Wer derzeit einen Ryzen Pro 4000G alias Renoir kaufen möchte, muss einen Komplett-PC erwerben. Wir haben uns ein System von Arlt leihweise zur Verfügung stellen lassen, um herauszufinden, wie sich AMDs neueste APUs (Accelerated Processing Unit) schlagen.

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Die Chips sind für den Sockel AM4 gedacht, folgerichtig unterstützen sie DDR4-Arbeitsspeicher. Unser Modell ist mit einem Prime B550-Plus von Asus als Hauptplatine ausgerüstet, darin steckt mit dem Ryzen Pro 5 4650G eine sechskernige APU. Wer möchte, kann sich auch den vierkernigen Ryzen Pro 3 4350G oder den achtkernigen Ryzen Pro 7 4750G montieren lassen. Als Kühler verwendet Arlt einen Pure Rock 2, auch das gedämmte Gehäuse - ein Pure Base 500 - stammt von Be Quiet.

Arlt hat ein Focus GX-550 von Seasonic als Netzteil verbaut, daher bleibt der Rechner zu jeder Zeit angenehm ruhig - und das, obwohl die beiden Gehäuselüfter (Pure Wings 2) nicht die besten sind, die Be Quiet anbietet. Bei der Storage-Ausstattung hat sich Arlt für eine Firecuda 520 von Seagate entschieden, allerdings unterstützen die Ryzen Pro 4000G kein PCIe Gen4, sondern nur PCIe Gen3. Im Vergleich zu ihren Mobile-Pendants sind allerdings mehr Lanes freigeschaltet, so dass eine optionale Grafikkarte im x16- statt im x8-Modus läuft.

  • X570, Z490, Z390, Z270, RTX 2080 Ti, 32GB, Win10 v1909 (Bild: Golem.de)
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X570, Z490, Z390, Z270, RTX 2080 Ti, 32GB, Win10 v1909 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B550-Plus, 32GB DDR4, Win10 v1909 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B550-Plus, 32GB DDR4, Win10 v1909 (Bild: Golem.de)
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  • Asus Prime B550-Plus, 32GB DDR4, Win10 v1909 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B550-Plus, 32GB DDR4, Win10 v1909 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B550-Plus, 32GB DDR4, Win10 v1909 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B550-Plus, 32GB DDR4, Win10 v1909 (Bild: Golem.de)
Asus Prime B550-Plus, 32GB DDR4, Win10 v1909 (Bild: Golem.de)

Gleich nach dem Einschalten wird ein Vorteil der Ryzen Pro 4000G offensichtlich: Die Leistungsaufnahme im Leerlauf ist gut 10 Watt niedriger als mit einem Ryzen 3000, wir messen 31 Watt für das komplette System. Der Grund dürfte das monolithische Design der Renoir-APUs sein statt der Chiplet-Ansatz der Matisse-CPUs. Unter Last genehmigt sich der Ryzen Pro 5 4650G bis zu 73 Watt, was noch unterhalb der 88 Watt liegt, die AMD für einen als 65-Watt-Chip spezifizierten Prozessor freigibt.

Hinsichtlich der CPU-Leistung rangiert der Ryzen Pro 5 4650G etwas unter einem ebenfalls sechskernigen Ryzen 5 3600. Während Benchmarks wie Blender keine nennenswerten Unterschiede aufzeigen, läuft 7-Zip auf der Matisse-CPU deutlich flotter. Das war zu erwarten, da der L3-Cache mit 8 MByte statt 32 MByte geviertelt wurde. Im Alltag ist der Ryzen Pro 5 4650G ungeachtet dessen sehr flott, was auch an der integrierten Grafik liegt.

Die Vega 7 hat 448 Shader-Einheiten und dank DDR4-3200-Speicher genügend Bandbreite. Verglichen zum älteren Ryzen 5 3400G mit Vega 11 und 704 niedriger taktenden ALUs ist sie durchschnittlich 8 Prozent schneller. Damit eignet sich der Ryzen Pro 5 4650G durchaus für 1080p-Gaming bei wenig fordernden Spielen, wenngleich im Büro-Einsatz eher die Beschleunigung einiger Filter relevant ist.

Ersteindruck

Mit den Ryzen Pro 4000G hat AMD die mit Abstand stärksten Prozessoren mit integrierter Grafik in den Handel gebracht - die direkten Vorgänger haben nur vier statt bis zu acht Kerne. Ein vergleichbares Intel-System hat im besten Fall eine ähnliche CPU-Performance, aber eine viel geringere GPU-Geschwindigkeit. Dank monolithischen Aufbaus stimmt zudem die Leistungsaufnahme im Leerlauf, diese liegt unter der eines Ryzen 3000 (Matisse).

Unser Testsystem wird von Arlt für 700 Euro angeboten. Neben dem Ryzen Pro 5 4650G gibt es 8 GByte DDR4-3200-Speicher, eine B550-Platine und eine 500-GByte-SSD. Für 30 Euro stecken 16 GByte im Rechner und für 55 Euro Aufpreis montiert der Hersteller eine 2-TByte-Festplatte. Ein Betriebssystem ist nicht vorhanden - Windows 10 Home OEM kostet 80 Euro und Windows 10 Pro wird für 110 Euro vorinstalliert. Arlt gewährt zwei Jahre Garantie, bei einem Defekt wird der PC auf Wunsch abgeholt.

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