Project Athena 2.0: Evo-Ultrabooks gibt es nur mit Windows 10

Intel macht Mindestvorgaben für Ausstattung und Laufzeit von Tiger-Lake-Ultrabooks, dabei bleibt Linux außen vor.

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Die Evo-Plattform wird mit vielen Apps geprüft.
Die Evo-Plattform wird mit vielen Apps geprüft. (Bild: Intel)

Parallel zu den Tiger-Lake-Prozessoren hat Intel auch die Evo-Plattform alias Project Athena 2.0 vorgestellt: Mit diesem Programm soll sichergestellt werden, dass Ultrabooks bestimmte Akkulaufzeiten erreichen und über eine Mindestausstattung verfügen.

Damit ein Partner einen Evo-Badge mitsamt dem neu gestalteten Intel-Logo auf sein Ultrabook kleben darf, müssen unter anderem folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Gerät mit 12 bis 15,x Zoll
  • Bauhöhe darf maximal 15 mm betragen
  • Tiger-Lake-Chip als i7- oder i5-Version
  • 8 GByte Arbeitsspeicher im Dualchannel-Betrieb
  • NVMe-SSD hat 256 GByte Kapazität
  • Touch-Display mit 1080p und 250 cd/m² Helligkeit
  • Wi-Fi6 (802.11ax), Bluetooth 5 und Thunderbolt 4
  • Dual-Mikrofon-Array mit spezifischen Vorgaben
  • Sprachassistent mit Wake on Voice
  • 1080p/720p-Frontkamera mit 30 Fps
  • Standby-Aufwachen in unter einer Sekunde
  • Akkulaufzeit von 9 Stunden
  • Schnellladefunktion (4 Stunden in 30 Minuten)

  • Evo-Plattform alias Project Athena 2.0 (Bild: Intel)
  • Evo-Plattform alias Project Athena 2.0 (Bild: Intel)
  • Evo-Plattform alias Project Athena 2.0 (Bild: Intel)
  • Evo-Plattform alias Project Athena 2.0 (Bild: Intel)
  • Evo-Plattform alias Project Athena 2.0 (Bild: Intel)
Evo-Plattform alias Project Athena 2.0 (Bild: Intel)

Überdies hat Intel einen umfangreichen Testkatalog mit 25 statt zuvor 15 Anwendungen erstellt, mit denen das jeweilige Ultrabook geprüft werden muss. Darunter fallen Web-Browser wie Chrome, aber auch Streaming-Dienste wie Youtube, produktive Software wie Googles G-Suite oder Microsofts Outlook, diverse "Constant Companions"-Apps wie Office 365, Spotify, Slack oder Twitter und Zoom.

OEM-Partner und Laptop-Hersteller, mit denen Intel dafür zusammenarbeitet, werden die Vorgabe auch weiterhin nur für Windows 10 umsetzen, denn Linux-Geräte sind für Tests und Verkäufe nicht vorgesehen.

Das klare Nein zu den Linux-Evo-Ultrabooks hat Phoronix auf Nachfrage von Intel erhalten. Vor allem die damit verbundenen Veränderungen und Verbesserungen an der Firmware für eine längere Laufzeit werden wohl nicht direkt für das freie System unterstützt. Dieses Problem existiert seit Jahren und hat sich offenbar nicht geändert - und das, obwohl mit Dell sowie HP und Lenovo die größten Hersteller längst Laptops mit Linux im Programm haben.

Erste Evo-Ultrabooks werden das Acer Swift 3/5 (SF313-53/SF514-55), das Dell XPS 13 sowie das Dell XPS 13 Convertible und das MSI Prestige 14 Evo sein.

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