Rocket Lake S: Intels letzte 14-nm-Desktop-CPU erreicht über 5 GHz

Dank Cypress-Cove-Architektur soll Rocket Lake zudem mehr Leistung pro Takt aufweisen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Wafer mit 10-nm-Ice-Lake-Chips
Ein Wafer mit 10-nm-Ice-Lake-Chips (Bild: Intel)

Eine Ära neigt sich dem Ende zu: Innerhalb der nächsten Monate will Intel mit Rocket Lake S die letzte Desktop-CPU-Generation veröffentlichen, die auf dem eigenen 14-nm-Verfahren basiert. Die heißt intern Rocket Lake und wird derzeit als Engineering Sample mit 5 GHz betrieben, das zeigen Einträge in Benchmark-Datenbanken.

Stellenmarkt
  1. SAP Consultant (m/w/d) FI/CO/PS
    Universitätsklinikum Regensburg, Regensburg
  2. IT Solutions Architect S / 4HANA - Technical Innovation (m/w/d)
    Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg
Detailsuche

Bis zum Release sollen die Taktraten weiter steigen und dann bei über 5 GHz liegen, das berichtet der üblicherweise treffsichere Nutzer _rogame bei Twitter. Damit könnte Rocket Lake S ähnliche Frequenzen erreichen wie derzeit Comet Lake S: Hier läuft das Topmodell, der Core i9-10900K (Test), mit einem Boost bis zu 5,3 GHz auf zwei Kernen.

Während Comet Lake S jedoch auf der mittlerweile seit 2015 verwendeten Skylake-Microarchitektur basiert, soll Rocket Lake S eine modernere Technik verwenden. Diese fasst Intel als Cove-Familie zusammen, die sich wie folgt aufteilt: Für Cannon Lake wie den Core i3-8121U wird Palm Cove verwendet, für Ice Lake wie den Core i7-1065G7 hingegen Sunny Cove und bei den für Herbst 2020 geplanten Tiger Lake dann Willow Cove. Für Desktop- statt Ultrabook-Chips steht zudem Golden Cove auf der Liste.

ChipFertigungCPU-KerneµArchSockelLaunch
BroadwellCore i7-5775C14 nm4BroadwellLGA 11502015
SkylakeCore i7-6700K14 nm 4SkylakeLGA 11512016
Kaby LakeCore i7-7700K14+ nm 4Kaby LakeLGA 11512017
Coffee LakeCore i7-8700K14++ nm 6Kaby LakeLGA 1151 v22018
Coffee Lake RCore i9-9900K14++ nm 8Kaby LakeLGA 1151 v22019
Comet LakeCore i9-10900K14+++ nm 10Kaby LakeLGA 12002020
Rocket LakeCore i9-11900K14+++ nm 8Cypress CoveLGA 12002021
Alder Lake(?)10 nm ESF8+8Golden Cove + GracemontLGA 17002021
Raptor Lake(?)10 nm ESF8+8Ocean Cove + Gracemont (?)LGA 17002022
Meteor Lake(?)7 nm EUV(?)Redwood Cove + Gracemont (?)LGA 17002023
Lunar Lake(?)(?)(?)(?)(?)(?)
Intel-µArchs für Desktop-CPUs im Überblick

Für Rocket Lake hingegen soll eine Abwandlung namens Cypress Cove verwendet werden, welche 10 Prozent mehr Leistung pro Takt (IPC) aufweisen soll als die Skylake-Technik. Für Sunny Cove gibt Intel wiederum 18 Prozent an, diese Architektur gibt es genauso wie Palm Cove und Willow Cove jedoch nicht für Desktop-Chips, sondern nur für Ultrabook-SoCs.

Golem Karrierewelt
  1. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    10./11.10.2022, Virtuell
  2. Advanced Python – Fortgeschrittene Programmierthemen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    23.-25.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Rocket Lake S soll mit acht Kernen antreten, was einen Rückschritt verglichen zu den zehnkernigen Comet Lake S bedeuten würde. Der gegebenenfalls höhere Takt und die ebenfalls höhere IPC sollen das ausgleichen oder überkompensieren. CML-S und RKL-S passen beide in Mainboards mit Sockel LGA 1200, allerdings plant Intel neue Chipsätze mit PCIe Gen4 statt PCIe Gen3 sowie x8- statt x4-Link.

Da im zweiten Halbjahr 2021 mit Alder Lake S der erste 10-nm-Desktop-Chip ansteht, könnte Rocket Lake S nicht nur die letzte 14-nm-CPU sein, sondern wie einst Broadwell S (Core i7-5775C) auch schnell von einem Nachfolger abgelöst werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


xPandamon 27. Jul 2020

Klar, man kann die Dinger nicht mehr von Haus aus hochknüppeln, das lohnt sich aber nur...

OutOfCoffee 27. Jul 2020

Langsam müsste es sich eigentlich rumgesprochen haben, das mit Intel aktuell weder von...

Umdenker 27. Jul 2020

Richtig und noch ein weiterer Grund warum ich mich für nen 3700X samt X570 Board...

Eheran 27. Jul 2020

Warum sollte das so sein? Solange die Form keine Hinterschneidungen usw. hat? Auch wenn...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cloudgaming
Google Stadia scheiterte nur an sich selbst

Die Technik war nicht das Problem von Alphabets ambitioniertem Cloudgaming-Dienst. Das Problem liegt bei Google. Ein Nachruf.
Eine Analyse von Daniel Ziegener

Cloudgaming: Google Stadia scheiterte nur an sich selbst
Artikel
  1. Tiktok-Video: Witz über große Brüste kostet Apple-Manager den Job
    Tiktok-Video
    Witz über große Brüste kostet Apple-Manager den Job

    Er befummle von Berufs wegen großbrüstige Frauen, hatte ein Apple Vice President bei Tiktok gewitzelt. Das kostete ihn den Job.

  2. Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor: KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer
    Copilot, Java, RISC-V, Javascript, Tor
    KI macht produktiver und Rust gewinnt wichtige Unterstützer

    Dev-Update Die Diskussion um die kommerzielle Verwertbarkeit von Open Source erreicht Akka und Apache Flink, OpenAI macht Spracherkennung, Facebook hilft Javascript-Enwicklern und Rust wird immer siegreicher.
    Von Sebastian Grüner

  3. Vantage Towers: 1&1 Mobilfunk gibt Vodafone die Schuld an spätem Start
    Vantage Towers
    1&1 Mobilfunk gibt Vodafone die Schuld an spätem Start

    Einige Wochen hat es gedauert, bis 1&1 Mobilfunk eine klare Schuldzuweisung gemacht hat. Doch Vantage Towers verteidigt seine Position im Gespräch mit Golem.de.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED TV 2022 65" 120 Hz 1.799€ • ASRock Mainboard f. Ryzen 7000 319€ • MindStar (G.Skill DDR5-6000 32GB 299€, Mega Fastro SSD 2TB 135€) • Alternate (G.Skill DDR5-6000 32GB 219,90€) • Xbox Series S + FIFA 23 259€ • PCGH-Ratgeber-PC 3000€ Radeon Edition 2.500€ [Werbung]
    •  /