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Direct3D Feature Level 12_2: Grafikschnittstelle für Ampere und RDNA2

Schon mit DirectX 12 Ultimate brachte Microsoft neue Funktionen für Spiele, per D3D Feature Level 12_2 kommen weitere hinzu.

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Microsoft bringt Direct3D Feature Level 12_2
Microsoft bringt Direct3D Feature Level 12_2 (Bild: Microsoft)

Microsoft hat das Direct3D Feature Level 12_2 vorgestellt, also eine aktualisierte Version von Direct3D 12. Die überarbeitete Grafikschnittstelle umfasst dabei die Funktionen von DirectX 12 Ultimate, definiert aber auch zusätzliche Neuerungen.

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Schon DirectX 12 Ultimate umfasst vier Punkte, die auch das Direct3D Feature Level 12_2 abdeckt: Darunter fallen das DirecX Raytracing (DXR) Tier 1.1 für schnelleres Raytracing und das Variable Rate Shading für eine höhere Bildrate bei möglichst geringem optischen Qualitätsverlust.

Außerdem gibt es noch den Mesh Shader für mehr Geometrie pro Frame, bei dem, statt einzelne ALUs mit Vertex-Shading zu beschäftigen, ganze Thread-Gruppen ähnlich wie bei einem Compute-Shader ausgelastet werden. Das Sampler Feedback für ein besseres Streaming mit scharfen statt verwaschenen Texturen sowie weniger Popups gibt Entwicklern mehr Kontrolle über die einzelnen Mip-Map-Stufen.

Das Direct3D Feature Level 12_2 benötigt minimal Treiber für Microsofts WDDM 2.0 (Windows Display Driver Model) und hebt die Schnittstelle von Shader Model 6.0 auf Shader Model 6.5 an. Hinzu kommen konkret Raytracing Tier 1.1, Variable Shading Rate Tier 2, Mesh Shader Tier 1 und Sampler Feedback Tier 0.9, außerdem noch Resource Binding Tier 3, Tiled Resources Tier 3 und Conservative Rasterization Tier 3.

Gerade Sampler Feedback Tier 0.9 als Minimum ist interessant, denn genau dieses unterstützt Nvidias Turing-Architektur, womit Grafikkarten wie die Geforce RTX 2080 Ti zu Direct3D Feature Level 12_2 kompatibel sind. Für die demnächst erhältlichen Ampere-Modelle wie die Geforce RTX 3090 gilt das ebenfalls.

Bei AMD unterstützen die für Herbst 2020 erwarteten Navi-2X-basierten Grafikkarten mit RDNA2-Architektur das neue Feature Level, gleiches gilt für die Xbox Series X. Bei Intel wird prinzipiell Xe als kompatibel gelistet. Die Xe-LP-Technik der integrierten Grafikeinheit der Tiger Lake genannten Chips für Ultrabooks ist damit allerdings nicht gemeint, sondern das als Xe HPG bezeichnete Design für dedizierte Gaming-Grafikkarten.

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