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APU/CPU-Roadmap: Was AMD für 2021 vorhat

Nächstes Jahr sollen mehrere Ryzen-Prozessoren mit und ohne integrierte Grafik erscheinen, womöglich auch ein Modell exklusiv für Google.
/ Marc Sauter
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Die-Shot der aktuellen Renior-APU (Bild: AMD)
Die-Shot der aktuellen Renior-APU Bild: AMD

Eine unvollständige Roadmap(öffnet im neuen Fenster) zeigt AMDs Pläne für konkrete Chips im Desktop- und im Mobile-Segment. Zusammen mit einem älteren Ausschnitt ergibt sich ein guter Überblick(öffnet im neuen Fenster), was der Hersteller vorhat. Diesem zufolge wird AMD nächstes Jahr im APU/CPU-Segment auf die Zen-3- und die Navi-Architektur setzen. Fast alle Prozessoren tragen intern die Namen von berühmten Malerinnen und Malern und in einem Fall auch den einer Tochter.

Im CPU-Segment ist Matisse der aktuelle Stand, sprich die Ryzen 3000XT (Test) mit Zen-2-Technik. Auf sie folgen noch 2020 die Vermeer-Chips mit Zen-3-Architektur. Für 2021 stehen die Warhol auf der Roadmap: Es bleibt bei Zen 3 und PCIe Gen4 sowie der 7-nm-Fertigung, allerdings könnte der Wechsel auf den Sockel AM5 und somit DDR5- statt DDR4-Speicher erfolgen.

Bei den APUs verkauft AMD derzeit die Renoir, also die Ryzen 4000G (Test) für Desktops und Notebooks mit Zen-2- und Vega-Technik. Künftig gibt es eine Aufteilung: Die Van Gogh nutzen weiterhin Zen 2, erhalten aber eine Navi-2X-Grafikeinheit und LPDDR5-Speicher. Parallel dazu soll Cezanne erneut mit LPDD4X und Vega antreten, dafür aber auf Zen-3-Kerne setzen. Die jeweiligen Nachfolger sind Dragon Crest – ein Berg in Thailand – und Rembrandt. Für Letzteren sind Zen 3 und RDNA2 zu erwarten.

Seitens Igor's Lab(öffnet im neuen Fenster) wird zudem über Lucienne berichtet, benannt nach der Tochter von Pierre-Auguste Renoir und Frédérique Vallet-Bisson. Diese APU soll acht Kerne haben und könnte exklusiv für Googles Chomebooks gedacht sein. Bisher gibt es von AMD hier nur die uralten Stoney-Ridge-Ableger auf Basis der Bulldozer-Architektur. In den vergangenen Monaten haben immer mehr Hersteller wie Acer, Asus und Samsung auch teurere Chromebooks im Angebot, allerdings rein auf Basis von Intels Comet Lake U.


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