26C3 Eine Bibliothek, um unterschiedliche Prozessorarchitekturen zu emulieren, hat Michael Steil mit libcpu auf dem 26C3 vorgestellt. Zum Testen gibt es einen libcpu-Client auf C64-Basic.

Welche Themen haben das Jahr 2009 aus Sicht der Leser von Golem.de bestimmt? Wir haben einen Blick in unsere Statistik geworfen und empfehlen einige aus unserer Sicht lesenswerte Texte für die kommenden Tage. Wir wünschen allen Lesern ein paar frohe und geruhsame Festtage.

Kaum ist die Pine-Trail-Plattform mit neuen Atom-CPUs enthüllt, kündigen erste Hersteller neue Netbooks an: Dells Inspiron Mini 10 setzt auf den neuen N450 und bietet als Option einen Crystal-HD-Chip sowie ein Mobilfunkmodem.
Broadcoms Crystal-HD-Chip soll den noch nicht verfügbaren Pine-Trail-Netbooks und Nettops auf die Sprünge helfen. Der HD-Chip übernimmt das Decodieren von HD-Inhalten, denn Intels Atom-CPUs sind dafür nicht schnell genug.

Zwei Wochen vor der CES, wo der Marktstart zahlreicher neuer Intel-Produkte erfolgen soll, hat der Chiphersteller seine Atom-Plattform "Pine Trail" angekündigt. Preise und Benchmarks gibt es noch nicht, aber immerhin einige Details zu Architektur und Leistungsaufnahme.
Adobe hat neue Versionen seiner Rohdatenmodule vorgestellt. Sie sind ab sofort als Lightroom 2.6, Photoshop Camera Raw 5.6 und DNG Converter 5.6 erhältlich. Damit werden einige neue Digitalkameras unterstützt.
Die russischen Xbitlabs wollen erfahren haben, was hinter AMDs nächster Notebookplattform "Danube" steckt: sparsame K10-Kerne, die dann auch denselben Namen wie ihre Desktoppendants tragen sollen. AMD will sich damit angeblich erstmals auch an Quad-Cores für Notebooks wagen.
Zur CES will Intel drei neue CPU-Familien vorstellen, wie der Chiphersteller soeben bestätigte. Auf der Liste stehen weitere Core-i7-Prozessoren sowie Core-i5- und die Core-i3-CPUs, die Grafikkern und CPU-Kern auf einem Package vereinigen.
Die US-Wettbewerbsaufsicht FTC (Federal Trade Commission) geht wegen wettbewerbsschädlichen Verhaltens gegen Intel vor. Der Chiphersteller habe Innovationen erstickt und den Konsumenten geschadet, lauten die Vorwürfe.

In München hat Intel vor Journalisten im Vorfeld des Marktstarts der Clarkdale-Prozessoren einen kleinen Einblick in die Fertigungstechniken gegeben. Für die Anfang 2010 erwarteten 32-Nanometer-CPUs wurden die Prozesse so umstrukturiert, dass sie auch für 22-Nanometer-Technik noch halten sollen.

Nachdem Forscher der Universität von Antwerpen bereits im Mai 2008 mit ihrem aus Desktop-Komponenten gebauten Supercomputer "Fastra" für Aufsehen gesorgt hatten, haben sie nun "Fastra II" vorgestellt. Er besteht weiterhin nur aus handelsüblicher Hardware, darunter 13 GPUs.

Dell bringt mit dem Inspiron One 19 Touch einen All-in-One-PC mit Multitouch-Eingabe auf den Markt. Zugleich gibt es mit dem Studio 17 ein Multimedia-Notebook, das ebenfalls per Multitouch bedient werden kann.
US-Berichten zufolge plant Intel die Vorstellung seiner ersten Xeon-Prozessoren mit 32 Nanometern Strukturbreite kurz nach der Cebit 2010. Dann sollen gleich sechs der bisher als "Westmere-EP" geführten CPUs erscheinen, die mit sechs Kernen versehen sind. Dazu kommen noch sieben Quad-Cores.

Acers Aspire 1820PT ist ein Tablet-PC, der Intels Consumer-Ultra-Low-Voltage-CPUs (CULV) einsetzt. Das verspricht lange Laufzeiten und trotzdem einen günstigen Preis, der von der aktuellen Tablet-PC-Konkurrenz nicht erreicht werden kann.

Auf dem International Electron Devices Meeting (IEDM) in Baltimore hat Toshiba zwei neue Bauformen für Transistoren vorgestellt. Für Bulk-Silizium mit Strukturbreiten um 20 Nanometer schlägt Toshiba die Verwendung von Kohlenstoff vor, weitere Verkleinerungen sollen sich unter anderem durch Spintronik ergeben.
Mit der Lucid Hydra Engine auf MSIs Big-Bang-Mainboard mit dem Namen Fuzion soll es möglich sein, im sogenannten X-Mode die Grafiklast von Spielen auf zwei unterschiedliche Grafikkarten zu verteilen. Es ist sogar möglich, Grafikkarten unterschiedlicher GPU-Hersteller einzusetzen.
Eine Präsentation von HP verrät AMDs für das nächste Jahr geplante Radeon-Grafikkarten HD 5350 und 5570, noch bevor AMD selbst mit den Grafikkarten an die Öffentlichkeit geht. Sie könnten die ersten günstigen DirectX-11-Karten werden.
Zwar hat sich Intel in den privatwirtschaftlichen Auseinandersetzungen mit AMD vor kurzem geeinigt, die Wettbewerbsaufsicht in aller Welt führt jedoch weitere Untersuchungen durch. Mit der US-amerikanischen Federal Trade Commission (FTC) will Intel nun sogar seine Preisstrukturen erörtern.
In wenigen Wochen bringt Intel seine ersten Prozessoren mit einem Grafikchip im CPU-Gehäuse auf den Markt. Diese GPUs sollen nicht nur für Grafik dienen, sondern auch das Umwandeln von Videos beschleunigen - aber nicht gleich zum Marktstart.

Die Firma Concept International hat ihre Tablet-PCs aktualisiert. Statt auf AMDs Geode-CPUs werden jetzt Intels Atom-Prozessoren verbaut. Außerdem gibt es jetzt mehr Akkuoptionen.

Von Dell kommt mit dem Vostro V13 ein 13-Zoll-Notebook auf den Markt, das auf den ersten Blick an Dells Adamo erinnert. Im Unterschied zum Adamo ist das Vostro aber deutlich günstiger und trotzdem ein für seine Größenklasse sehr leichtes Notebook.
Taiwanischen Berichten zufolge wollen Acer, Asus, Lenovo und MSI im Januar 2010 erste Netbooks mit Intels neuer Plattform "Pine Trail" auf den Markt bringen. Von einem Lenovo-Gerät gibt es auch bereits erste Bilder, unklar ist noch die Rechenleistung der Prozessoren.
Intels Grafikchip Larrabee kommt zunächst nur als Software-Entwicklungsplattform auf den Markt, das eigentlich geplante erste diskrete Grafikprodukt auf Basis von Larrabee erscheint nicht.

Intels hat die Betaversion seines Atom Developer Program SDK veröffentlicht. Es soll die Softwareentwicklung für unter Moblin oder Windows laufende Atom-Netbooks erleichtern - und über den zugehörigen App-Store können Entwickler in Zukunft auch Geld verdienen.

Singlechip Cloud Computer (SCC) nennt Intel seinen neuen Prozessor, der über 48 Kerne verfügt und den Weg hin zu Many-Core-Prozessoren ebnen soll. Dank feiner Stromsparfunktionen liegt die Leistungsaufnahme des Chips zwischen 25 und 125 Watt.

Unter dem Namen "modulized Notebook" vertreibt ein deutsches Unternehmen ein Gerät, bei dem sich vom Display über das Mainboard die wichtigsten Komponenten selbst zusammenstecken lassen. Möglich wird das durch Bauteile aus dem Embedded-Bereich, was auch ungewöhnliche Schnittstellen mit sich bringt.

Virtualbox ist wenige Wochen nach der letzten Vorabversion in der stabilen Version 3.1 erschienen. Die Virtualisierungssoftware weist zahlreiche Neuerungen auf, etwa die Möglichkeit einer unterbrechungsfreien Migration.

Nur noch wenige Wochen sollen vergehen, bis Intel die Nachfolger der Serie "Core 2 Duo" vorstellt - da bleiben inoffizielle Benchmarks nicht aus. Aus China kommen nun Zahlen, die aufhorchen lassen: Schon das kleinste Modell der Serie soll fast alle Core 2 und einige Core 2 Quad schlagen.
Am kommenden Wochenende will Asus auf der LAN- und Demo-Party "Dreamhack Winter" im schwedischen Jönköping sein neues Mainboard für extreme Übertaktungen vorstellen. Das "Maximus III Extreme" lässt sich unter anderem per Handy steuern und bietet USB 3.0 und fünf PCIe-x16-Slots.
Auf der nächsten International Solid-State Circuit Conference (ISSCC) will AMD im Februar 2010 seine ersten vollständig abschaltbaren Prozessorkerne vorstellen. Bei geringer Last sollen die CPUs so viel sparsamer werden. AMD zieht dabei mit Intel gleich, das bereits eine ähnliche Technik anbietet.

Canonical stellt die Betreuung für die Low Power Intel Architecture (LPIA) ein. Für Ubuntu 9.04 werden LPIA-Pakete zwar bis zum Ende des Supportzyklus im Oktober 2010 gepflegt, von einem Update auf die gegenwärtige Version 9.10 raten Entwickler wegen der unzureichenden Paketpflege aber ab.

Im gesättigten Markt der Netbooks hebt sich Nokias Booklet 3G ab: Es hält lange durch, ist immer und überall online, und es ist teuer. Doch an einigen Stellen hat Nokia unnötig gespart.

Einen der kleinsten Rechner mit Intels Atom-Prozessor bietet der deutsche Hersteller Christmann an. Der "Teo-XXS" soll nicht mehr als 11 Watt Leistung aufnehmen, wurde dafür bis auf die Netzwerkschnittstellen kräftig abgespeckt, aber auch staubdicht verpackt.
Noch 2009 will Intel angeblich die neue Atom-Plattform "Pine Trail" vorstellen. Auch wenn das noch nicht bestätigt ist, haben die Gerüchteküchen schon den Nachfolger des Nachfolgers ausgemacht: "Cedar Trail" soll 2011 auf den Markt kommen, 2013 dann eine neue Atom-Architektur.

In Polen sind ausführliche Benchmarks von Intels kommendem 6-Kern-Prozessor "Gulftown" aufgetaucht, der als "Core i9" auf den Markt kommen soll. Dabei handelt es sich zwar um ein Servermodell, es lief aber mit dem bisher nicht vermessenen Takt von 2,8 GHz, sein Standardtakt liegt sogar bei 3,06 GHz.

Erst im Januar 2010 soll er verkauft werden, in einer Preisliste zu finden ist er schon jetzt: Intels neuer Zweikern-Prozessor mit dem Kern Clarkdale. Das schnellste Modell ist ab gut 250 Euro zu haben, die Einstiegsvariante Core i3 ab gut 100 Euro.
Qualcomm verspricht mit seiner neuen Chipsatzfamilie MSM7x30 mehr Leistung für Smartphones. Die Chips auf Basis der ARm-v7-Architektur laufen mit bis zu 1 GHz und sollen vor allem mit hoher Grafikleistung sowohl bei 2D- als auch 3D-Grafik aufwarten.

Statt 5870 X2 heißt AMDs Grafikkarte mit zwei Cypress-GPUs Radeon HD 5970. Um überhaupt noch unter 300 Watt zu bleiben, wurden die Taktfrequenzen gegenüber der 5870 reduziert. Dennoch schlägt die Karte alle Konkurrenten, ist dabei aber sehr teuer und stromhungrig.
In der 34. Ausgabe der Liste der 500 schnellsten Rechner der Welt gibt es erstmals seit anderthalb Jahren wieder einen Führungswechsel. Der erste Petaflops-Supercomputer "Roadrunner" liegt knapp hinter dem neuen Spitzenreiter "Jaguar". Und ein GPU-getriebener Supercomputer aus China mischt die Top 10 auf.

Nach vier Jahren erbitterten Konflikts erneuern AMD und Intel ihr Patentaustauschabkommen, der Größere stützt den Kleineren finanziell, und alles wird gut. Wären da bloß nicht die lästigen Wettbewerbshüter, die Intel durch die Einigung nicht loswird. Deren Aufgabe ist nun wichtiger denn je, denn der Kern der Angelegenheit ist nicht geklärt.

Die beiden seit Jahren vor Gerichten und Aufsichtsgremien im Clinch liegenden Prozessorhersteller AMD und Intel haben ihre Streitigkeiten überraschend beigelegt. Gleichzeitig erneuern die beiden Unternehmen ihr Patentaustauschabkommen um weitere fünf Jahre, AMD bekommt eine sofortige Finanzspritze.

Eine Vorschau auf die nächste größere Version 3.1 der virtuellen Maschine Virtualbox bietet unter anderem die Möglichkeit, virtuelle Maschinen im laufenden Betrieb von einem Rechner auf den anderen zu übertragen.

Neue Kerne, neues Glück: 2011 will AMD mit neuen Prozessordesigns Marktanteile zurückgewinnen. Bobcat soll für besonders kompakte Notebooks dienen, für Server und Desktops kommt Bulldozer. Zeitgleich sollen Grafikkerne in der CPU Platz finden, was AMD jetzt schon als "Fusion" bewirbt.

Seit über zehn Jahren steht die früher "Fab 30" genannte Chipfabrik in Dresden, nun hat der neue Eigentümer Globalfoundries erstmals Journalisten sein Allerheiligstes gezeigt. Gebaut werden dort sämtliche AMD-Prozessoren, unter für die Arbeiter schwierigen Bedingungen.
Indirekt hat Intel eine neue Version seiner SATA-Treiber für die hauseigenen Chipsätze unter Windows angekündigt. Offiziell sind die neuen Treiber noch nicht erhältlich, sie scheinen aber mehr als eine neue Benutzeroberfläche mitzubringen.
Die EU-Kommission hat Bedenken bezüglich der geplante Übernahme von Sun durch Oracle und diese in einem sogenannten Statement of Objections formuliert. Dabei geht es allein um MySQL, denn die EU-Kommission sieht den Wettbewerb gefährdet, sollte Oracle in Besitz der freien Datenbank kommen.

Noch vor Weihnachten wird Intel Details zur kommenden Atom-Generation mit Codenamen Pineview veröffentlichen und bereits zur CES Anfang 2010 in Las Vegas sollen Gerätehersteller Systeme mit dem Atom N450 vorstellen, meldet die Hardwarewebsite Xbit-Labs.
Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang hat die immer wieder aufkommenden Gerüchte um einen x86-Prozessor von Nvidia zurückgewiesen. Zudem hält er am Chipfertiger TSMC fest, obwohl er sich unzufrieden über die dort verfügbare Kapazität äußerte.

Gigabyte will in naher Zukunft das 13-Zoll-CULV-Notebook Booktop M1305 anbieten, das mit einer Dockingstation verbunden werden kann. In diesem Dock befindet sich, neben zahlreichen Anschlüssen, auch eine weitere Grafikkarte, die das Tempo von 3D-Anwendungen gegenüber der Notebookgrafik erheblich steigern dürfte.

Hackintosh-Anwender durchleben derzeit ein Wechselbad der Gefühle. Zuerst sah es so aus, als würde ein Teil von ihnen für die kommende Ausgabe von MacOS X ausgesperrt. Doch die neue Entwicklerversion von 10.6.2 weckt wieder Hoffnung.