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Dual-Core-CPUs

Sandy Bridge mit 17 Watt TDP jetzt bis zu 2,9 GHz

Intel hat vier neue Sandy-Bridge-CPUs mit je zwei Kernen und 17 Watt TDP ins Programm genommen. Die neuen Prozessoren sind für flache Notebooks besonders sparsam und arbeiten in einem weiten Bereich der Taktfrequenz. Ein genauer Blick in die Daten lohnt.

Artikel veröffentlicht am ,
Mobiler Sandy Bridge ohne Heatspreader
Mobiler Sandy Bridge ohne Heatspreader (Bild: Intel)

Das Spitzenmodell von Intels sparsamen mobilen Dual-Cores ist nun der Core i7-2677M. Bei 17 Watt TDP arbeitet er mit mindestens 1,8 GHz, wenn nicht alle Kerne belastet sind, kann die CPU per Turbo-Boost bis zu 2,9 GHz erreichen. Zwar gibt es auch schon seit Anfang 2011 den Core i7-2649M mit 2,3 bis 3,2 GHz, er ist jedoch mit 25 Watt TDP nur mit größeren Kühlern am Leben zu erhalten.

ProzessorBasistaktmax. TurboCacheTDPPreis (US-Dollar)
Core i7-2677M1,8 GHz2,9 GHz4 MByte17 Watt317$
Core i7-2637M1,7 GHz2,8 GHz4 MByte17 Watt289$
Core i5-2557M1,7 GHz2,8 GHz3 MByte17 Watt250$
Celeron 8471,1 GHz-2 MByte17 Watt134$
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Nicht nur bei diesen beiden Modellen, von denen das mit dem geringeren Takt die höhere Modellnummer hat, zeigt sich erneut Intels völlig undurchsichtiges Namensschema. Auch der nächstkleinere neue Core-i-Prozessor, das Modell i7-2637 mit 1,7 bis 2,8 GHz, weist eine Besonderheit auf. Er ist mit einem OEM-Preis von 289 US-Dollar genauso teuer wie der schon länger erhältliche Core i7-2617M, der aber nur auf 1,5 bis 2,7 GHz kommt.

Die dritte neue CPU ist der Core i5-2557 mit 1,7 bis 2,7 GHz. Sein höherer Takt wirkt nur auf die zwei real existierenden Kerne, Hyperthreading beherrscht er im Gegensatz zur Serie Core i7 nicht. Dafür ist er mit 250 US-Dollar etwas günstiger.

Weder Turbo noch Hyperthreading bieten die mobilen Celerons, von denen es ebenfalls ein neues Modell gibt. Der Prozessor heißt ohne Namenszusätze schlicht 847. Schneller als 1,1 GHz wird diese CPU also ohne Übertaktung nicht, mit 134 US-Dollar ist sie aber die günstigste der 17-Watt-Sandy-Bridges. Als Modell Celeron 847E gibt es die CPU auch für Embedded-Systeme, wobei dann - anders als bei den Notebookbersionen - auch 16 statt 8 GByte Speicher unterstützt werden, die zudem Fehlerkorrektur nach ECC beherrschen.

In Intels ARK-Datenbank sind die neuen CPUs noch nicht zu finden, wohl aber in der offiziellen Preisliste (PDF). Intel hat die hier genannten Daten jedoch Golem.de bestätigt.

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doppelblubb 21. Jun 2011

Ich weis, dass die CPUs verschiedenen Ansätzen folgen, aber mich würde interessieren, wie...

jack-jack-jack 21. Jun 2011

yay und ein 2000 Euro Thinkpad wirds wohl auch damit geben


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