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Roadmap: AMD plant neuen Sockel FMx für Nachfolger von Bulldozer

Laut einer Roadmap von AMD soll die Plattform mit dem Codenamen "Corona" im Jahr 2012 einen neuen Sockel namens FMx erhalten. Die in Kürze erwarteten Bulldozer-CPUs der ersten Generation dürften nicht in die neuen Sockel passen.
/ Nico Ernst
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Viele Technikfans, die ihre Desktop-PCs selbst zusammenbauen, schätzen AMD auch wegen der lange währenden Sockelkompatibilität. Während die ersten Bulldozer-FX-CPUs , Codename Zambezi, auch in manche bestehenden Mainboards mit dem Sockel AM3 passen, dürfte das bei der nächsten Generation nicht der Fall sein.

Das geht aus Folien aus einer AMD-Roadmap hervor, die Bit-Tech(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht hat. Nach dem Zambezi und seiner Plattform Scorpius, die für den Spätherbst 2011 erwartet wird, soll demnach 2012 die Plattform Corona folgen. Deren CPUs - weiterhin ohne integrierte Grafik - heißen Komodo.

Die Komodos sollen, so die Präsentation, eine "FMx infrastructure" mitbringen. Das legt den Schluss nahe, dass sich AMD am Sockel FM1 orientiert, in den die Desktopversionen der Fusion-A-APUs alias Llano passen. Ob AMD aber beide Sockel im Jahr 2012 vereint, oder ob FMx für FM2 oder weitere Versionen steht, geht aus den Unterlagen nicht hervor.

Ein einheitlicher Sockel wäre außer für die Selbstbaufans auch für die PC-Hersteller von Vorteil, weil er die Produktion vereinfacht und Lagerkosten reduziert. FMx soll es, so viel verrät die Präsentation schon, auch für die Notebook-APU Trinity geben, die AMD kürzlich vorgeführt hat.


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