APU für 2012

AMD zeigt mobilen Bulldozer Trinity

In San Francisco hat AMD erstmals den Prototyp eines Notebooks mit der kommenden CPU mit Codenamen "Trinity" gezeigt. 2012 soll der Chip auf den Markt kommen und 50 Prozent schneller als die aktuelle A-Serie von AMD sein.

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Notebook mit Trinity
Notebook mit Trinity (Bild: AMD)

Als "große Überraschung" hat AMD-Vize Rick Bergman die Vorführung des Trinity-Notebooks auf dem Fusion Developer Summit in Bellevue im US-Bundesstaat Washington angekündigt. In der Tat ist es ungewöhnlich, nur wenige Stunden nach dem Marktstart eines Prozessors gleich dessen Nachfolger im Betrieb zu zeigen. AMD wollte aber, so Bergman, damit unterstreichen, dass das Unternehmen jedes Jahr eine neue Generation seiner "accelerated processing units", APU, vorstellen will.

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Trinity ist dabei der für 2012 geplante Nachfolger von Llano, der jetzt als A-Serie als AMDs erste APU für Standardnotebooks angetreten ist. Anders als die eng mit dem K10-Design des Phenom II verwandten CPU-Kerne von Llano wird Trinity auf die neue Bulldozer-Architektur setzen. Dieses Design soll im Spätsommer 2011 für Desktop-PCs erscheinen und 2012 dann zusammen mit einem Grafikkern für Notebooks. Die ersten Bulldozer für Desktops, Codename Zambezi, sind noch nicht mit integrierter GPU versehen.

Bergman führte in Bellevue ein seriennah aussehendes Notebook vor, auf dem HD-Video unter Windows lief. Das sei schon recht beeindruckend, da man "das Silizium erst seit ein paar Wochen habe", sagte der AMD-Vize. Anders ausgedrückt: Es dürfte sich um das in der Halbleiterbranche auch "first silicon" genannte erste Stepping des Chips handeln. Solche Prototypen laufen selten mit vollem Takt und allen Funktionen, so dass sich Bergman auch alle Angaben zu den Frequenzen und der Zahl der Kerne sowie der Leistungsaufnahme sparte. Immerhin: Das Notebook funktionierte auch im Akkubetrieb.

Insgesamt soll Trinity dem Ex-ATI-Entwickler zufolge 50 Prozent schneller als Llano werden. Ob sich das auf die kombinierte Leistung von CPU und GPU bezieht oder nur den Grafikteil meint, führte er nicht näher aus. Aus früheren Präsentationen von AMD geht immerhin noch hervor, dass Trinity in 32 Nanometern Strukturbreite gefertigt werden soll.

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Dass AMD die Integration von CPU und GPU konsequent vorantreiben will, gab Rick Bergman auch noch zu Protokoll. Im Jahr 2012 sollen mit dem Marktstart von Trinity 90 Prozent aller von AMD ausgelieferten Prozessoren APUs sein.

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