Kingston: Zertifizierte Speichermodule für Notebooks mit 2.133 MHz

Wie bei Übertakterspeichern üblich, erreichen auch die neuen HyperX-Module für Notebooks von Kingston ihre hohen Frequenzen nur bei ebenfalls hohen Latenzen. Das Unternehmen gibt für die SO-DIMMs Timings von 9-11-9-27 an. Anders als bei besonders schnellen Desktop-DIMMs sind dafür aber keine erhöhten Spannungen nötig, die im Rahmen der JEDEC-Standards liegenden 1,5 Volt reichen aus.
Entwickelt wurden die Speichermodule für Intels mobile Prozessoren der Serie Core-i-2000 (Sandy Bridge). Das BIOS entsprechender Mainboards – worum sich die Notebookhersteller kümmern müssen – muss für die Speichertimings Intels " Extreme Memory Profile(öffnet im neuen Fenster) " (XMP) unterstützen. Dabei werden dann die XMP-Profile aus dem SPD-Speicher der Module ausgelesen und die Timings automatisch richtig eingestellt.
Alternativ können die Werte auch von Hand eingestellt werden, wenn das BIOS das unterstützt. Stabilität bei hohen Frequenzen ist nicht nur für mehr Tempo bei einigen wenigen Anwendungen hilfreich, sondern auch, wenn die CPU über eine Erhöhung des FSB-Taktes übertaktet werden soll. Diese Vorteile lassen sich die Speicherhersteller in der Regel recht teuer bezahlen.
Die XMP-Profile gibt es bereits seit 2007, Intel führte sie damals für die Extreme-Ausgaben des Core 2 Duo mit dem Chipsatz X38 ein. Intel unterhält dafür eigene Kompatibilitätslisten(öffnet im neuen Fenster) . Im entsprechenden PDF für mobile Speicher(öffnet im neuen Fenster) sind Kingstons Module derzeit die einzigen Einträge. Auf Kingstons Produktseiten(öffnet im neuen Fenster) sind die neuen HyperX-Speicher aber noch nicht zu finden.
Wie das Unternehmen Golem.de sagte, wird die Produktnummer für das Kit aus 2 x 2 GByte KHX2133C9S3K2-4GX lauten. Wann und zu welchem Preis es auf den Markt kommt, steht noch nicht fest.