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AMD FX

Acht Bulldozer-Kerne für 320 US-Dollar

E3

In Los Angeles hat AMD erstmals den Preis für ein Modell der Bulldozer-CPUs genannt. Der Achtkerner FX-8130P soll 320 US-Dollar kosten und wird in einer bunten Blechschachtel geliefert.

Artikel veröffentlicht am ,
Verpackung der AMD FX
Verpackung der AMD FX (Bild: BSN)

Die Prozessoren sind noch nicht fertig, ihre Verpackung schon: Bright Side of News (BSN) zeigt die Einzelhandelsverpackung der kommenden FX-Prozessoren von AMD. Aus den Bildern der aufwendig bedruckten Blechschachtel geht auch hervor, dass AMD den Namenszusatz "Black Edition" der bisherigen CPUs auch für die FXe beibehalten will. Wie die Site in einem Gespräch mit AMD auf der E3 auch erfahren haben will, soll einer der schnellsten FX nur 320 US-Dollar kosten.

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Dabei handelt es sich um das Modell FX-8130P, von dem aber nicht sicher ist, ob er auch das Flaggschiff von AMD für den Desktop wird. Frühere, durch den Chiphersteller nicht bestätigte Modelllisten sehen auch einen FX-8150 vor, der ebenfalls über acht Kerne verfügt, aber noch etwas schneller sein könnte.

Die Taktfrequenzen, die auch BSN noch nicht in Erfahrung bringen konnte, behält AMD weiterhin für sich. Daher sind auch die aus vielen Quellen sprudelnden Modellnummern und angeblichen Frequenzen um 4 GHz derzeit noch als Spekulation zu betrachten. Wie von Mainboardherstellern zu hören ist, will AMD mit dem neuen Stepping B2 bis zum letzten Moment an den Takten feilen, um gleich mit möglichst hohen Frequenzen zu starten.

Daher ist auch der Preis von vergleichsweise geringen 320 US-Dollar kein sicherer Anhaltspunkt für die Leistung der Bulldozer. In der Regel orientieren sich Intel und AMD mit ihren OEM-Preisen, die für 1.000er Stückzahlen ohne Steuer angegeben werden, recht genau an der Rechenleistung der CPUs.

Core i7-2600K als Gegner

Der preislich direkte Gegner des FX-8130P wäre damit der schnellste Quad-Core von Intel, der Core i7-2600K. Er kostet laut Intels offizieller Preisliste (PDF) derzeit 317 US-Dollar und verfügt wie die FXe über einen offenen Multiplikator für besonders einfaches Übertakten. Spannend bleibt, ob AMD mit seinen acht Kernen, von denen aber je zwei über ein gemeinsames Frontend verfügen, auch Intels Sechskernern Paroli bieten kann. Die sind, beginnend mit dem Core i7-970 für 583 US-Dollar bis zum 990X für 999 US-Dollar, bisher deutlich teurer.

Spätestens im September 2011 sollen sich laut AMDs jüngsten Ankündigungen all diese Fragen klären, dann sollen die Bulldozer samt zugehörigen Mainboards mit Chipsätzen der Serie 900 ausgeliefert werden.



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grmpf 09. Jun 2011

Zu der Zeit gab es aber auch nur single core CPUs, die von so manchem Programm ganz gut...

tunnelblick 09. Jun 2011

klar, die intel-gmas sind keine raketen. stellt sich nur die frage, ob die, die die...

Anonymer Nutzer 09. Jun 2011

suche immer noch und warte derweil auf die Zotac-Box. Wer hat denn schon einen E-350 in...


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