Llano-Notebooks: Hohe Shaderauslastung schaltet den dedizierten Grafikchip zu

Während einer Presseveranstaltung im Berliner Ewerk hat AMD bekanntgegeben, wie die automatische Umschaltung zwischen On-Die-GPU-Betrieb der Fusion-A-Prozessoren und dem Dual-GPU-Betrieb mit zusätzlichem Grafikchip funktioniert. Der Treiber soll anhand der Shaderauslastung erkennen, ob die dedizierte GPU gebraucht wird. Sollte diese hoch genug sein, wird die zusätzliche GPU aktiviert. Sowohl die APU mit der On-Die-Grafik als auch die dedizierte GPU rechnen dann an dem Bild, um die Leistung zu steigern.



Eine Erkennung der Exe-Datei findet also nicht statt. Das ist vor allem bei neuen oder sehr unbekannten Spieletiteln praktisch. Der Anwender wundert sich dann nicht, warum nur gedrosselt gespielt werden kann. Das Konzept, für das AMD keinen eigenen Marketingnamen erfunden hat, funktioniert für den Nutzer also ähnlich transparent wie Nvidias Optimus .
Der Anwender kann bei den Notebooks mit A4-, A6- oder A8-Prozessoren aber auch manuell bestimmen, ob nur die APU oder APU und GPU gemeinsam an einem Bild rechnen sollen. Die Möglichkeit, nur die GPU rechnen zu lassen, gibt es aber nicht. Zudem kann laut einem AMD-Mitarbeiter der Anwender im Batteriebetrieb beispielsweise verhindern, dass die GPU aktiv geschaltet wird. Der Spieler könnte dann unter Verzicht auf eine hohe Framerate die Akkulaufzeit verlängern.
Das von AMD entwickelte Umstellwerkzeug ist direkt vom Desktop über einen Rechtsklick verfügbar. Recht übersichtlich zeigt dort das Werkzeug an, welche Anwendungen gerade aktiv sind. Eine Schaltfläche daneben schaltet auf Druck zwischen Single- und Dual-GPU-Betrieb um.



