Fusion-A-Serie

AMD vermarktet Llano-Notebooks mit virtuellen GPU-Nummern

Viele der von AMD gezeigten Notebooks mit A4-, A6- oder A8-Prozessor besitzen die Möglichkeit, sowohl die On-Die-Grafik als auch einen dedizierten Grafikchip gleichzeitig zu benutzen. Damit der Kunde dies versteht, greift der Prozessorentwickler auf ein altes Mittel zurück.

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Die zwei GPUs laut Gerätemanager
Die zwei GPUs laut Gerätemanager (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Zur besseren Einschätzung der Leistungsfähigkeit der Grafikkarte der neuen Llano-Notebooks greift AMD auf ein altes Mittel zurück: virtuelle Produktnummern. Der Grund dafür ist nachvollziehbar. Die Kombination zweier GPU-Kerne, die zusammen an einem Bild arbeiten, will AMD möglichst einfach darstellen und gleichzeitig mit der Nummer die Grafikchipkombination klassifizierbar machen.

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Innerhalb von Windows werden aber dennoch völlig andere Produktnummern angezeigt. AMDs Vision Control Center zeigt aber auch die Nummer an, die fürs Marketing verwendet wird.

  • Die Windows-Systemsteuerung zeigt die Produktnummern der beiden Grafikkerne.
  • Im Marketing wird ein anderer Begriff verwendet.
  • AMDs System Monitor (rechts) zeigt beides an.
Die Windows-Systemsteuerung zeigt die Produktnummern der beiden Grafikkerne.

Hinter einer Radeon HD 6775G2 Dual verbirgt sich beispielsweise ein Fusion-A8 mit dem Radeon-6620G-Kern, der auf dem Die zu finden ist. Dieser Radeon-Kern arbeitet zusammen mit einem dedizierten 6600M/6700M. In dem Muster waren die Produktnummern noch nicht korrekt, so dass der dedizierte Chip von Windows mit "6600M and 6700M" bezeichnet wurde.

Ebenfalls gesehen haben wir ein Notebook mit Radeon HD 6720G2 Dual, eine Kombination aus A6-3400M mit 6520G als On-Die-GPU und einem dediziertem 6650M. Hinter einem 6740G2 Dual versteckt sich eine A8-APU mit 6620M-Kern und einem dedizierten 6650M. Eine Liste der Kombinationen sollte im Laufe des morgigen 16. Juni 2011 auf der Webseite von AMD zu finden sein, wie ein Mitarbeiter angab. Vor Ort war die Aufschlüsselung nur per Hand möglich.

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Prinzipiell sind 24 Kombinationen aus APU und GPU möglich, allerdings werden wohl nicht alle in Produkten landen. Wir haben beim Durchgang nur die drei oben erwähnten Kombinationen ausmachen können. Wenig Sinn ergibt es beispielsweise, eine schnelle A8-APU mit einer langsamen dedizierten GPU zu kombinieren.

Für den Endanwender, der in Elektrofachmärkte geht, ist das System vergleichsweise einfach und konform mit AMDs Vision-Strategie, die Anwender mit möglichst wenig Daten versorgt, damit diese nicht überfordert werden. Wer sich hingegen mit Hardware auskennt und Interesse an dem genauen Produktinnenleben hat, hat es zukünftig schwerer.

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