Nach ihrer sechsmonatigen Auszeit kehrt Diane Bryant nicht zu Intel zurück. Stattdessen wird die ehemalige Datacenter-Chefin Chief Operating Officer bei Google Cloud und kümmert sich dort um das Servergeschäft, das viel mit Xeons zu tun hat.
i3.metal ist ein neues Angebot von AWS EC2, bei dem der Kunde nur die Hardware mietet. Er kann dann sein eigenes Betriebssystem und andere Software darauf betreiben, wie auf einem traditionellen Server. Der Grundsatz von AWS dabei: Produkte werden allen statt nur einzelnen Kunden angeboten.
Nach den Core i9 für Highend-Syteme arbeitet Intel an i9-Modellen für mobile Geräte. Statt auf Skylake-X basieren diese aber auf Coffee Lake und haben bis zu sechs CPU-Kerne. Für Mittelklasse-Desktops wird zudem ein CFL-Achtkerner erscheinen.
Ein Motor und viele Sensoren:Googles Chromebooks könnten sich in Zukunft von selbst öffnen und schließen. Ein Patent zeigt die Technik, mit der ein Notebook sich auch selbstständig entsperrt. Das erinnert ein wenig an Windows Hello und Apple Face ID.
Für 700 Euro steckt im Medion P6678 potente Hardware: Der Core-i5-Prozessor und die Geforce-GTX-940MX-Grafikkarte reichen für Büroarbeiten und für ältere Spiele aus. Allerdings ist die Hardware nicht mehr ganz aktuell.
Der Erazer X67015 wird bei Aldi-Süd ab Anfang Dezember 2017 verkauft. Für 1.300 Euro gibt es einen Coffee-Lake-Prozessor und Nvidia-GPU. Eines ist dabei klar: Das System richtet sich mit dem beleuchteten Gehäuse und Tragegriff an Spieler.
Vektorkarte statt Intels Xeon Phi oder Nvidias Tesla: NEC zeigt mit dem SX-Aurora Tsubasa einen Rechner für Supercomputer, der eine sehr hohe Leistung liefert. Das Topmodell ist wassergekühlt, drei Varianten sollen Anfang 2018 erscheinen.
DJI reiht sich ein in die unrühmliche Liste von Unternehmen mit ungeschützten S3-Buckets und privaten Zertifikaten auf Github. Betroffen von dem Leak sind Führerscheindaten, Reisepässe und Logs von Flügen.
Einige Macbook Pro und Macbook 12 Zoll sind mit einer fehlerhaften Antireflexbeschichtung ausgestattet, die mit der Zeit fleckig wird. Apple soll das eingeleitete Reparaturprogramm verlängert haben.
Ungewöhnlicher, aber sehr flotter und vor allem extrem effizienter Supercomputer: Der Gyoukou alias Zetta Scaler 2.2 kombiniert Intels Xeon D mit proprietären Pezy-SC2-Beschleunigern. Insgesamt rechnen fast 20 Millionen Kerne in Fluorinert-Tanks.
Für Nutzer, die viele Kerne brauchen und kein Intel möchten: Der Dienstleister Hetzner vermietet seine Server jetzt auch mit Epyc-CPU von AMD. Dazu kommen maximal 512 GByte RAM und acht SSDs.
Auf fünf Höheneinheiten bringt der Superdome Flex viel Hardware unter - etwa vier Prozessoren, vier Netzteile, vier Netzwerkkarten und 48 RAM-Bänke. Das Vorbild ist HPEs The Machine.
Fujitsus neue Futro-Systeme nutzen Embedded Linux oder Windows 10 IoT. Sie gehören zu den ersten Geräten mit Intels Pentium-Silver-CPU. Auch Fujitsus Handvenenscanner darf nicht fehlen.
Ein modulares System im Minigehäuse: Der Fitlet 2 kann als IoT-Gateway oder einfach nur als Mini-PC zu Hause genutzt werden. Das Besondere: In das passiv gekühlte Gehäuse lassen sich 2,5-Zoll-Laufwerke oder zusätzliche Steckkarten einbauen - etwa für vier Ethernetbuchsen.
11-Zoll-Display und Apollo-Lake-Prozessor: Chuwis Surbook Mini erinnert an den Asus Eee PC und andere Netbooks und will gleichzeitig ein Konkurrent zu Microsofts Surface Pro sein. Für 260 Euro sollte nur die Akkulaufzeit kürzer ausfallen.
Doppelt so viele Kerne, vierfache Cache-Menge und PCIe-4.0-Lanes: AMDs nächster Epyc-Chip für Server, intern Starship genannt, soll enorm leistungsstark werden. Möglich macht das die neue 7-nm-Fertigung von Auftragsfertiger Globalfoundries.
120 Millionen Euro zahlt Lenovo für die Übernahme der PC-Sparte von Fujitsu. Das Unternehmen erhofft sich nach einem guten Quartal dadurch weiteres Wachstum auf dem stagnierenden Markt. Analysten sehen das noch nicht so.
Prominente, Tiere oder Fahrzeuge: Nvidias maschineller Lernalgorithmus generiert möglichst realistische Bilder. Die Vorlage stellen 30.000 Referenzbilder. Momentan sind die Ergebnisse noch nicht ohne Fehler - es sei denn ein zweiköpfiges Pferd ist erwünscht.
Servermark von Futuremark kann Serverknoten und Cluster auf Leistungsfähigkeit prüfen. Eine erste Version simuliert das Umwandeln von 4K-Videoinhalten. Später soll eine Version für virtuelle Maschinen folgen. Auch ein Webserver-Benchmark ist in Arbeit.
Intel dominiert seit Jahren das Notebook-Segment, mit Raven Ridge dürfte sich das ändern: Dank vier Zen-Kernen und Vega-Grafikeinheit sind AMDs neue Ryzen Mobile endlich konkurrenzfähig. Erste Benchmarks überzeugen.
Für KI, Machine Learning und Big Data: Cray for Azure soll die Rechenleistung von Supercomputern in der Cloud für Kunden bereitstellen. Damit werden Cray-Systeme für mehr als nur wissenschaftliche Einrichtungen interessant.
Hochwertige Laptops mit vorinstalliertem Linux, die sich auch für Entwickler eignen, gibt es nur wenige am Markt. Das Purism Librem 13 bietet das und zusätzlich ein zurzeit unerreichtes Höchstmaß an freier Software. Nutzer müssen dafür aber an anderen Stellen einige Abstriche machen.
/72Kommentare/Ein Test von Oliver Nickel und Sebastian Grüner
Wir wollten nur eine kleine LAN-Party machen. Doch das Thunderobot-ST-Plus-Notebook hat unser Vorhaben immer wieder sabotiert - mit schlechter Software, dunklem Display und Knarzgehäuse. Dafür hat es unsere Energy Drinks auf Kaffeetemperatur erhitzt.
Der Kleinste ist auch der Älteste: Apple hat den Mac Mini seit mehr als 1.000 Tagen nicht aktualisiert und verkauft ihn weiterhin zum alten Preis mit alten Prozessoren. Auf eine Kundenmail hat Apple-Chef Tim Cook nun jedoch geantwortet, der Mac Mini habe eine Zukunft.
Vier Kerne und Nvidia-Grafikkarte: Die neuen Asus-Rog-Notebooks sollen Gamer mit etwas weniger Budget ansprechen. Das Design fällt etwas minimalistischer aus. Viele Anschlüsse, die RGB-Tastatur und ein 120-Hz-Display bleiben.
Das S410 soll für den Außeneinsatz gut gerüstet sein. Es wurde nach verschiedenen Standards geprüft und wird vom Hersteller daher als Semi Rugged bezeichnet. Mit dabei: neue Intel-Prozessoren und das alte extrem helle Display.
HPs neues ZBook x2 ist mit Quadro-Grafikkarte und Vierkernprozessor für Grafiker konzipiert. Die Makrotasten und der passive Eingabestift erinnern an Wacom, der Klappständer und die Anstecktastatur an Microsofts Surface Pro.
Auf den ersten Blick sieht der GPD Pocket aus wie ein extrem geschrumpftes Macbook. Dennoch kommt er mit vollwertigem Windows 10. Im Alltag haben wir aber ein großes Problem mit dem Notebook.
Möglichst viel Leistung fürs Geld: Medion bringt sowohl ein Tablet mit LTE-Antenne, als auch ein Notebook zu Aldi Süd. Das Notebook bietet gute Schreibleistung für 600 Euro - das Tablet acht Kerne für 200 Euro.
Wer bisher Player Unknown's Battleground auf einem Macbook spielen wollte, hatte Pech gehabt. Das ändert sich durch die Beta von Geforce Now: Der Spiele-Streaming-Dienst unterstützt vorerst in Nordamerika aktuelle Titel, Nutzer zahlen einfach statt doppelt.
Einer der stärksten Supercomputer entsteht in Tokio: Das System wird von Fujitsu errichtet und nutzt Volta-Beschleuniger von Nvidia sowie Skylake-SP-Xeons von Intel. Die Rechenleistung soll für die Erforschung von künstlicher Intelligenz eingesetzt werden.
Die neue Version 10 des Datenbanksystems PostgreSQL bringt Verbesserungen bei der Parallelisierung und Replikation von Datenbanken. Außerdem wird das MD5-Hashverfahren durch SHA-256 ersetzt. In Zukunft sollen Versionen anders nummeriert werden.
Durch einen Fehler im Netzwerktreiber kann die Firmware einer Netzwerkkarte in HPE-Servern unbrauchbar werden. Betroffen sind Server mit installiertem VMware-ESXi-Hypervisor. Der Support kann nur noch zum Wechsel der Netzwerkkarte raten.
Nach sekundengenauer Abrechnung: Googles Cloud Platform soll künftig mehr Kapazitäten für leistungsfordernde Anwendungen liefern - auch für Kunden aus Deutschland. Virtuellen Maschinen wird außerdem mehr Arbeitsspeicher zur Verfügung gestellt.
Zum 25. Geburtstag des IBM-Thinkpads hat Lenovo im Geburtsort des Business-Notebooks die Jubiläumsedition vorgestellt. Lenovos japanische Entwicklungsabteilung hat dafür ein paar Funktionen der Vergangenheit zurückgebracht. Das Gerät ist aber kein Tablet wie das erste Thinkpad.
Clamshell-Notebook und Convertible: HPs Spectre-Notebooks sollen mit Vierkernprozessor für jeden Kunden etwas bieten. Allerdings scheint das Spectre x360 dem Spectre 13 in fast allen Belangen überlegen zu sein. Trotzdem sollen sie gleich viel kosten.
Das Pixelbook ist da und es ist wie erwartet ein Chromebook mit 360-Grad-Scharnier. Mit dem optionalen Stift lassen sich Google-Suchen durch Markierungen ausführen. Ein Nachteil wird jedoch mit gekauft: die wenigen Anschlüsse.
Kleine Nachbauten von Retro-Geräten sind gerade in, da darf auch Commodores Heimcomputer-Klassiker C64 nicht fehlen: Koch Media bringt denn THEC64 Mini für 80 Euro nach Deutschland. 64 Spieleklassiker sind vorinstalliert, der Mini-C64 soll sich aber auch zum Programmieren eignen.
Angebliche Zugangsdaten für Deloitte-Systeme sind aufgetaucht, wo sie nicht sein sollten: bei Github und auf Google Plus. Außerdem haben Sicherheitsforscher zahlreiche Systeme des Unternehmens im Netz gefunden - mit offenen Ports für SMB und RDP.
Ignite 2017 Eins, null oder beides gleichzeitig? Microsoft entwickelt eine Quantenprogrammiersprache samt Testsimulator für Visual Studio. Außerdem zeigt das Unternehmen einen eigenen Quantencomputer.
Gigabytes flaches Gaming-Notebook bekommt ein Update. Die GTX 1070 soll Spiele noch schneller darstellen können. Ansonsten bleibt das Gerät zum Vorgänger weitgehend unverändert. Das heißt: zwei SSDs, ein dicker Akku, aber noch immer ein Kaby-Lake-Chip.
Bis Ende des Jahres werden laut Bloomberg 5.000 HPE-Mitarbeiter ohne Job sein. Das sind zehn Prozent der Belegschaft. Der Grund laut CEO Meg Whitman: Das Unternehmen soll effizienter werden, um AWS, Google und Co. die Stirn zu bieten.
Vor einem Monat ins All geschossen, jetzt im Betrieb: HPEs Spaceborne Computer findet seinen Platz an der Decke der ISS. Erste Benchmarks bescheinigen dem System eine Rechenleistung von einem Teraflop pro Sekunde.
Konami hat mit PES 2018 spielerisch vorgelegt, Electronic Arts zieht jetzt mit Fifa 18 nach - und verspricht ebenfalls tiefgreifende Neuerungen. Erfahrene Kicker wissen aber natürlich schon, dass die Veränderungen einmal mehr im Detail zu finden sind.
Für wenig Geld sollen Trekstors 11- und 13-Zoll-Notebooks C11 und C13 eine volle Windows-Erfahrung bieten. Beide Modelle haben einen Touchscreen und ein 360-Grad-Scharnier. Dafür müssen Abstriche bei der Hardware und dem Massenspeicher gemacht werden.
Das neue 14-Zoll-Notebook von Tuxedo soll eine lange Akkulaufzeit haben und lautlos laufen. Wie alle Geräte der Reihe wird auch dieses mit vorinstalliertem Linux verkauft. Windows-Treiber werden aber mitgeliefert - sollten sie gebraucht werden.
Spieler der VR-, Windows-10-, Mobile- und Xbox-One-Versionen von Minecraft können ab sofort zusammen spielen, unabhängig von ihrer Plattform. Die Switch kommt auch bald dazu.
Aus dem Tianhe-2 wird der Tianhe-2A: China hat seinen Supercomputer aufgerüstet und damit gleich zwei Systeme mit mindestens 100 Petaflops. Neu sind vor allem die selbst entwickelten Matrix-2000-GPDSPs statt Intels Xeon-Phi-Beschleuniger.
Bald sollen Nutzer einen eigenen Wire-Server betreiben können, der auch mit dem Rest des Netzwerks kommunizieren kann. Bis es so weit ist, müssen noch ein paar Abhängigkeiten geändert werden. Der Code selbst steht aber ab sofort unter freier Lizenz.