Abo
  • Services:

Notebook und Handy: Sony, Panasonic und Samsung haben Akkus verteuert

Samsung, Sony, Panasonic und Sanyo haben ein Preiskartell gegen Verbraucher gebildet. Weil Samsung das offengelegt hat, muss das Unternehmen keine Strafe zahlen - die anderen insgesamt 166 Millionen Euro.

Artikel veröffentlicht am ,
Akku von Lenovo
Akku von Lenovo (Bild: Lenovo)

Die Europäische Kommission hat gegen Sony, Panasonic und Sanyo eine Geldbuße von insgesamt 166 Millionen Euro verhängt. Das gab die EU-Kontrollinstanz am 12. Dezember 2016 bekannt. Die Unternehmen haben laut Untersuchung der EU-Kommission Preisabsprachen getroffen, um Wettbewerb auf dem Markt für Lithium-Ionen-Akkus in Notebooks und Mobiltelefonen zu verhindern.

Stellenmarkt
  1. Fritz Kübler GmbH, Villingen-Schwenningen
  2. SIZ GmbH, Bonn

Absprachen wurden getroffen über vorübergehende Preiserhöhungen in den Jahren 2004 und 2007, als der Preis für Kobalt, das für die Herstellung von Lithium-Ionen-Akkus benötigt wird, anstieg. Ausgetauscht wurden zudem Geschäftsinformationen wie Prognosen zu Angebot und Nachfrage und Preisen sowie Informationen über die Teilnahme an Ausschreibungen bestimmter Hersteller von Produkten wie Handys, Laptops oder Elektrowerkzeugen.

"Die Kartellkontakte fanden überwiegend in Asien und gelegentlich in Europa statt. Das Kartell bestand von Februar 2004 bis November 2007", erklärte die EU-Kommission. Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager sagte: "Der heutige Beschluss betrifft vier Akkuhersteller, deren wettbewerbswidriges Verhalten Auswirkungen auf die Preise einer Reihe von Waren auf dem europäischen Markt hatte."

Über die Kronzeugenregelung der EU-Kommission wurde Samsung SDI die Geldbuße, die 57,7 Millionen Euro betragen hätte, vollständig erlassen, da der südkoreanische Konzern die EU über die Existenz des Kartells informiert hatte. Die Geldbußen von Sony, Panasonic und Sanyo wurden ermäßigt, weil die japanischen Konzerne bei den Ermittlungen kooperiert hätten.

Alle Personen und Unternehmen, die dadurch geschädigt wurden, können vor den Gerichten der Mitgliedstaaten auf Schadensersatz klagen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

nicoledos 14. Dez 2016

Solche Strafen können auch weitere Folgen haben. Aussperrung aus Ausschreibungen für die...

Graveangel 14. Dez 2016

Bedeutet das, dass ich jetzt auf Schadenersatz klagen kann, wenn ich in der Zeit ein...


Folgen Sie uns
       


Xbox E3 2018 Pressekonferenz - Golem.de Live

Große Gefühle beim E3-2018-Livestream von Microsoft: Erlebt mit uns die Ankündigungen von Halo Infinite, Gears 5, Sekiro, Cyberpunk 2077 und vielem mehr.

Xbox E3 2018 Pressekonferenz - Golem.de Live Video aufrufen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test: Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen
Deutsche Siri auf dem Homepod im Test
Amazon und Google können sich entspannt zurücklehnen

In diesem Monat kommt der dritte digitale Assistent auf einem smarten Lautsprecher nach Deutschland: Siri. Wir haben uns angehört, was die deutsche Version auf dem Homepod leistet.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Patentantrag von Apple Neues Verfahren könnte Siri schlauer machen
  2. Siri vs. Google Assistant Apple schnappt sich Googles KI-Chefentwickler
  3. Digitaler Assistent Apple will Siri verbessern

Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
Kreuzschifffahrt
Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
Von Werner Pluta

  1. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  2. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
  3. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren

Hacker: Was ist eigentlich ein Exploit?
Hacker
Was ist eigentlich ein Exploit?

In Hollywoodfilmen haben Hacker mit Sturmmasken ein ganzes Arsenal von Zero-Day-Exploits, und auch sonst scheinen die kleinen Programme mehr und mehr als zentraler Begriff der IT-Sicherheit verstanden zu werden. Der Hacker Thomas Dullien hingegen versucht sich an einem theoretischen Modell eines Exploits.
Von Hauke Gierow

  1. IoT Foscam beseitigt Exploit-Kette in Kameras
  2. Project Capillary Google verschlüsselt Pushbenachrichtigungen Ende-zu-Ende
  3. My Heritage DNA-Dienst bestätigt Datenleck von 92 Millionen Accounts

    •  /