Apple: So sehen die ersten Tester das Macbook Pro mit Touch Bar
Keine herkömmlichen USB-Schnittstellen, kein Speicherkartenslot, dafür flacher, leichter und mit einem besseren Bildschirm ausgerüstet: Das ist das neue Macbook Pro, das Apple Ende Oktober 2016 vorstellte. Einige Tester konnten die neuen Geräte bereits ausprobieren und waren hinsichtlich der OLED-Eingabezeile nicht alle begeistert.
"Wenn Sie ein Macbook Pro besitzen, das von 2012 oder früher ist und sie überzeugt sind, dass die Touchbar potentiell nützlich ist, dann hat sich das Warten auf das 2016er Macbook Pro gelohnt. Wer ein vier oder fünf Jahre altes Notebook damit ersetzt, kann sich am neuen Design, einem respektablen Geschwindigkeitsgewinn, einem netten Bildschirm und dem vielseitigsten Port erfreuen, den es für Computer gibt."

"Die Touch Bar ist eine interessante Lösung, um eine Touch-Steuerung bei einem Notebook zu realisieren, ohne einen Touchscreen einzubauen. In einigen Fällen ist sie wirklich nützlich und ich habe sie intuitiv für einige einfache Aufgaben beim Websurfen oder beim Einloggen verwendet. [...] Wie viele neue Tech-Produkte, hat sie ein großes Potenzial, wenn Software entwickelt wird, die sie nutzt. [...] Ich vermute, dass die günstigere Version des Macbook Pro ohne Touch Bar die Mainstream-Variante wird."
Engadget(öffnet im neuen Fenster)
"Wie schon gesagt, gibt es eine Menge von Dingen, die man am neuen Macbook Pro mögen kann. Aber es scheint für jemanden entwickelt worden zu sein, der außerhalb Apples Traumwelt von professionellen Arbeiten vielleicht gar nicht existiert."
TechCrunch(öffnet im neuen Fenster)
"Der Schritt hin zu Thunderbolt-3-Ports wird zweifellos für viele Benutzer schmerzlich sein. Apple hat durch sinkende Preise für Adapter etwas zur Verringerung der Schmerzen getan. Abgesehen von den zusätzlichen Kosten entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, Adapter verschiedenster Art in das elegante Gerät einstecken zu müssen. Und als jemand, der viele Fotos für seine Arbeit schießt, werde ich am allermeisten den kleinen SD-Kartensteckplatz vermissen."

The Verge(öffnet im neuen Fenster)
"Die neuen 13 Zoll MacBooks – sogar das Basismodell ohne Touch Bar – sind teuer. Und sie können Profis unglücklich machen. Aber für den alltäglichen Mac-Liebhaber – Benutzer des Air oder eines älteren Low-End-Pros – sind sie nun die einzige dünne, moderne Option mit einem vollwertigen Prozessor. Die Touch Bar hat Potential aber sie ist nicht magisch."

Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster)
"Touch Bar, Touch ID und das neue Design sind verlockend, aber man bekommt die gleiche Leistung und Akkulaufzeit mit dem älteren Modell."
Das 13 Zoll große Macbook Pro wird mit einem auf 2,9 GHz getakteten Intel Core i5 in der Basisversion verkauft. Es nutzt die interne Grafiklösung Intel Iris Graphics 550 und ist mit 8 bis 16 GByte RAM ausgestattet. Die kleinste SSD speichert 256 GByte, die größte 1 TByte. Das Notebook misst 1,49 x 30,41 x 21,24 cm und wiegt 1,37 kg. Das 13-Zoll-Macbook-Pro mit Touch Bar kostet ab 2.000 Euro.
Das einfachste Macbook Pro mit 13 Zoll hat Apple als Konkurrent für das Macbook Air vorgestellt, das weiterhin angeboten wird. Das 13-Zoll-Modell ist flacher und leichter als das 13-Zoll-Air. Dafür sind zwei USB-Typ-C-Schnittstellen eingebaut. Das günstigste Modell der neuen Produktlinie ist mit einem 2 GHz Intel Core i5 (Skylake) ausgerüstet und nutzt die interne Grafiklösung Iris Graphics 540. 8 GByte bis 16 GByte Speicher und eine SSD mit 256 GByte bis 1 TByte sind fest verbaut. Die einfachste Version des mit traditionellen Funktionstasten ausgerüsteten Geräts wird ab 1.700 Euro verkauft
Das Macbook Pro mit 15 Zoll wird in der Basisausstattung mit einem 2,6 GHz getakteten Intel Core i7 (Skylake) sowie einer Radeon-Pro-450-Grafiklösung und 16 GByte RAM verkauft. Die kleinste SSD ist 256 GByte groß, die größte speichert 2 TByte Daten. Das 15-Zoll-Gerät ist ab 2.700 Euro erhältlich. Wer will, kann den Preis auch auf 5.000 Euro hochschrauben.
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