Daten in Deutschland speichern und trotzdem eine Verbindung zur Welt haben: Microsoft erneuert sein Angebot mit der zuvor eingestellten deutschen Cloud. Diese basiert auf Azure, soll Daten DSGVO-konform lokal speichern, aber global verfügbar machen.
Der Open-Source-Anbieter Nextcloud stellt bereits Software für die Bundesregierung. Jetzt sollen Frankreich, Schweden und die Niederlande folgen. Der Grund: Nextclouds Programme sind durch Quelloffenheit transparent und vor Datenspeichern im Ausland sicher.
Der Virtualisierungsexperte VMware kauft zwei Softwarefirmen in den Bereichen Enterprise Apps und Security. Der größte Einzelaktionär von VMware ist Dell.
Viele kleine Cloud-Anbieter aus ganz Europa sollen sich in einem offenen Netzwerk miteinander verbinden. Das Ziel: eine Europa-Cloud zu erschaffen, die ein Gegenstück zu Amazon, Alibaba, Google und Microsoft ist. Die Bundesregierung soll dabei eine Schlüsselrolle übernehmen.
Das Confidential Computing Consortium bringt Unternehmen wie Google, ARM, IBM und Microsoft, aber auch Tencent und Alibaba an einen Tisch. Das Ziel: Daten in der Cloud auch dann zu schützen, wenn sie in der Benutzung sind. Ein großer Anbieter fehlt aber.
Gamescom 2019 Auch Vodafone steigt in das Cloud-Gaming ein. Der Anbieter kooperiert mit Hatch für den Dienst Hatch Cloud Gaming. Das Angebot soll insbesondere im 5G-Netz gut funktionieren. Derzeit umfasst es etwa 100 Mobile Games.
Google Stadia, Blade Shadow und jetzt Magentagaming: Die Deutsche Telekom macht beim derzeit viel diskutierten Cloud-Gaming-Geschäft mit. Das Angebot der Telekom umfasst zum Beginn 100 Spiele und soll in Full-HD und später in 4K funktionieren. Die Beta startet noch auf der Gamescom 2019.
Wenn Server einfrieren oder hängenbleiben, hilft oft nur der Weg zur Hardware samt Zwangsabschaltung. Amazons Web Services bieten das nun in ihrer Cloud für virtuelle Maschinen, bei denen eine Kernel-Panic ausgelöst werden kann.
Statt für seine Mobile-Apps auf einheitlichen Code zu setzen, nutzt Dropbox inzwischen die nativen Programmiersprachen Swift für iOS und Kotlin und Android. Die einheitliche Pflege sei schlicht zu aufwendig gewesen.
Bei T-Systems Brasilien soll es Unregelmäßigkeiten gegeben haben. Das hat ein Beschäftigter benannt, und fühlt sich deswegen von der Telekom bestraft. Der Konzern bestreitet dies.
Die Umweltorganisation 350.org fordert von Facebook, Werbeanzeigen der fossilen Industrie nicht mehr zu akzeptieren. Bereits jetzt nimmt Facebook bestimmte Werbung nicht an, etwa für Zigaretten oder für Waffen.
AWS expandiert erneut in Israel und kauft das kleine Unternehmen E8 Storage. Dieses entwickelt skalierbare Flash-Systeme für Cloud-Speicher. Für Amazon könnte das eine Möglichkeit sein, schnelleren Flash-Speicher weltweit zu etablieren.
Mit dem Open-Source-Projekt PartiQL hat Amazon eine Abfragesprache vorgestellt, die eine Vielzahl verschiedener Datenbanken einheitlich ansprechen können soll. Das Unternehmen hat die Technik nach eigenen Angaben zunächst für eigene Probleme entwickelt.
Das Geschäft mit Festnetz und Mobilfunk für Firmen und Behörden in Deutschland geht von T-Systems an die Telekom Deutschland. Einen weiteren Stellenabbau soll es angeblich nicht geben.
Dass das Cloud-Projekt Jedi an Amazon gehen sollte, ist fast sicher gewesen. Jetzt hat die US-Regierung die Ausschreibung gestoppt und prüft sie auf Fairness. An dieser Entscheidung soll US-Präsident Donald Trump beteiligt gewesen sein.
Google startet eine Alpha-Phase seiner Cloud Game Server. Der Dienst basiert auf dem Open Source Projekt Agones, nutzt die Container-Plattform Kubernetes und ist in Kooperation mit Ubisoft entstanden.
Die Open-Source-Initiative für einen Datenaustausch zwischen Portalen macht Fortschritte. In wenigen Monaten soll es erste Funktionen für Benutzer geben.
Amazon Polly wird um Neural Text-to-Speech erweitert. Dieses soll natürlicher klingen als traditionelle Ansätze. Das System kann etwa Nachrichtenmoderatoren imitieren. Erste Audiobeispiele klingen bereits recht überzeugend, auch wenn einige Dinge die synthetische Herkunft verraten.
Skype for Business Online wird in Zukunft in die Chatsoftware Microsoft Teams integriert. Im Jahr 2021 wird die Software komplett abgeschaltet. Bis dahin haben Kunden Zeit, zu migrieren. Microsoft will deshalb mit neuen Funktionen in Teams animieren.
Die Academy Software Foundation (ASWF) will kollaborativ Open-Source-Software für die Filmindustrie erstellen. Der Organisation traten nun auch Netflix und Amazons Cloud-Anbieter bei. Ein Werkzeug von Pixar wird zudem künftig von der ASWF gepflegt.
Die US-Bank Capital One wurde durch einen "Konfigurationsfehler" bei einem Cloud-Anbieter gehackt. Sensible Daten von Millionen Bankkunden sind betroffen. Durch den Tipp eines Github-Nutzers konnte eine Verdächtige festgenommen werden.
Mit Fedora Core OS will die von Red Hat unterstützte Community ein neues einheitliches System für den Container-Einsatz bereitstellen. Nach etwa einem Jahr Arbeit gibt es nun eine erste Vorschau.
In einer detaillierten Anleitung erklärt Microsoft den Upgrade-Prozess von Windows Server 2008, dessen Support 2020 ausläuft. Das erfordert nämlich mindestens drei separate Installationen und viel Geduld. Die Alternative stellt Microsoft direkt im Artikel vor: die Azure-Cloud.
Bereits einige Jahre sei eine Migration des sozialen Business-Netzwerks LinkedIn im Gespräch gewesen, sagt der Entwickler Mohak Shroff. Jetzt fängt das Unternehmen an, Dienste in die Azure-Cloud zu migrieren. Die Entscheidung sei nicht von dem Fakt beeinflusst gewesen, dass Microsoft LinkedIn gekauft habe.
Zusammen mit OpenAI will Microsoft eine generelle künstliche Intelligenz schaffen, die mit Menschen interagieren kann. Eine Milliarde US-Dollar investiert das Unternehmen in diese Vision. Um Szenarien wie in Science-Fiction-Kultur vorzubeugen, soll dabei ein Fokus auf ethischen Werten liegen.
Apple hat mit iOS 12.4 das vierte Update seines mobilen Betriebssystems iOS 12 für iPhones, iPads und den iPod Touch veröffentlicht. Es bietet eine kabellose Migrationsfunktion und Unterstützung für Apples kommende Kreditkarte, die Apple Card.
Aus Angst vor Industriespionage will die Bundesregierung eine Europa-Cloud - in Abgrenzung zu Anbietern wie Amazon, Microsoft und Google, die nach dem CLOUD-Act, den US-Behörden weitreichende Zugriffe auf die Daten geben müssen, auch wenn sie nicht in den USA gespeichert sind.
Sie sind Konkurrenten beim autonomen Fahren. Aber möglicherweise sind sie auch Verbündete gegen einen chinesischen Hersteller von Elektroautos: Tesla verlangt Hilfe von Apple in einem Verfahren gegen einen ehemaligen Mitarbeiter, der Teslas geistiges Eigentum an das chinesische Unternehmen weitergegeben haben soll.
Angreifer verteilen wahllos Schadcode auf Amazon-S3-Buckets. Sie infizieren jeden Bucket, der ungeschützt im Netz hängt. Bislang sollen 17.000 Domains betroffen sein. Obwohl die Angriffe nur in einem Bruchteil der Fälle effektiv sein dürften, offenbaren sie ein größeres Problem.
Mit Dropbox Transfer können Nutzer künftig sogar große Dateien einfach verschicken - auch an Empfänger, die nicht bei Dropbox angemeldet sind. Der Dienst kopiert mehr oder weniger direkt Wetransfer, bietet aber mehr Speicherplatz und erweiterte Optionen.
Der Landesdatenschutzbeauftragte aus Hessen warnt vor Microsofts Cloud: Der Zugriff von Dritten könne nicht ausgeschlossen werden, daher dürften Schulen die Software Office 365 nicht einsetzen. Das ist aber nicht der einzige Grund.
Eine Untersuchung der IDC stellt fest, dass viele KI-Projekte an hohen Erwartungen und fehlenden Fachkompetenzen scheitern. Trotzdem scheint es einen starken Aufwärtstrend bei der Adaption von Machine Learning zu geben - ebenso bei der Beachtung ethischer Werte.
In vielen Anwendungsszenarien sind Raid-Systeme mittlerweile nicht mehr die optimale Lösung. Zu langsam und starr sind sie. Abhilfe schaffen können mathematische Verfahren wie Erasure Coding. Noch existieren für beide Techniken Anwendungsgebiete. Am Ende wird Raid aber wohl verschwinden.
Die fehlenden Glasfaser-Verbindungen in Deutschland stören die Geschäfte von SAP. Europas größter Softwarekonzern SAP hat die deutsche Regierung zu mehr Anstrengungen aufgefordert.
Das Blade-Team hat den Code aller Shadow-Clients vereinheitlicht. Damit verspricht sich der Cloud-Gaming-Anbieter künftig schnellere Updates. Nutzer erhalten mit der neuen Version ein einfach zugängliches Schnellmenü, in dem sich Bandbreite und USB-Peripherie anpassen lassen.
Wer die aktuellen Betaversionen von iOS 13, iPad OS oder MacOS Catalina installiert hat, kann sich auf der Beta-Webseite von iCloud mit Gesichtsscan oder Fingerabdruck einloggen. Dabei kommt wohl kein Webauthn zum Einsatz.
Apple hat in iOS 12.3 eine Lücke geschlossen, die es Angreifern ermöglicht hat, mit einer einzigen iMessage ein iPhone oder iPad vorübergehend unbrauchbar zu machen.
Zehn Milliarden US-Dollar ist das Cloud-Projekt Jedi dem US-Verteidigungsministerium wert. AWS soll planmäßig der Hauptauftragnehmer werden. Oracle findet das unfair und beschuldigt die Konkurrenz, die Ausschreibung manipuliert zu haben.
Es hat sich abgezeichnet: Azure-Kunden verwenden in Microsofts Cloud mehr Linux- als Windows-Betriebssysteme. Der Entwickler selbst gibt zu, dass viele native Azure-Dienste auf Linux-Maschinen laufen - Kooperation statt Konkurrenz scheint das Motto zu sein.
Googles Deep Learning Containers sind in der Cloud gehostete Entwicklungsumgebungen, in der Nutzer ohne viel Einrichtungsaufwand ihre Machine-Learning-Software trainieren können. Die Container schöpfen Ressourcen direkt aus der Google-Cloud mit Intel-CPUs und Nvidia-GPUs. Amazon war aber zuerst da.
Immer mehr chinesische Unternehmen wollen anscheinend von amerikanischen Produkten auf lokal hergestellte Hardware setzen. Davon betroffen sind beispielsweise IBM und Oracle, die einen großen Teil ihres Umsatzes in Asien machen. Noch sei die chinesische Technik aber nicht weit genug.
Die Personal Vault ist ein separater Bereich innerhalb von Microsoft Onedrive, in dem besonders wichtige Dateien mit einer zusätzlichen Authentifizierungsebene abgelegt werden können. Die Funktion soll auch für die kostenlose Version kommen, während zahlende Kunden 100 statt 50 GByte erhalten.
Das Business-Magazin Forbes hat nach eigener Aussage Details zum kommenden Dual-Screen-Gerät von Microsoft herausgefunden. Es soll zwei 9-Zoll-Displays und einen noch nicht erhältlichen 10-nm-Chip von Intel verwenden. Ebenfalls dabei: Windows Core OS mit Android-App-Unterstützung.
Microsoft hat wie viele Unternehmen eine Liste aufgestellt, die vor dem firmeninternen Nutzen bestimmter Programme warnt. Produkte wie Slack erfüllen demnach nicht die Bedingungen, um relevante Daten ausreichend zu schützen. Microsoft rät sogar vom eigenen Portal Github in der Cloud-Version ab.