STG Partners: Dell will RSA für 2 Milliarden US-Dollar verkaufen

Dell ist weiterhin hoch verschuldet. Nun soll mit RSA mal wieder eine bekannte Tochterfirma abgegeben werden.

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RSA-Dienste im Einsatz
RSA-Dienste im Einsatz (Bild: RSA)

Dell Technologies steht kurz vor dem Abschluss des Verkaufs seines Sicherheitsunternehmens RSA an eine Private-Equity-Gesellschaft für mehr als 2 Milliarden US-Dollar. Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise. Falls die Verhandlungen nicht noch kurzfristig abgebrochen werden, könnte Dell bereits am Dienstag einen Vertragsabschluss mit STG Partners bekanntgeben, einem technologieorientierten Private-Equity-Unternehmen.

Das 1982 gegründete Unternehmen wurde nach seinen drei Gründern Ronald Rivest, Adi Shamir und Leonard Adleman benannt, die den gleichnamigen RSA-Algorithmus entwickelten, der dem asymmetrischen kryptografischen Verfahren zugrunde liegt. Die bekanntesten Produkte der Firma RSA sind die Kryptografie-Programmbibliothek RSA BSafe und das Authentifizierungssystem SecurID. RSA organisiert zudem die jährliche RSA Conference zu IT-Sicherheit.

Dell hatte am 12. Oktober 2015 den Kauf von EMC für 67 Milliarden US-Dollar bekanntgegeben, eine der bisher größten Übernahmen im IT-Sektor. Im September 2016 wurde der Zusammenschluss vollzogen. Die Unternehmen umfassen Dell, Dell EMC, Pivotal, RSA, Secureworks, Virtustream und VMware, die Bereiche wie Hybrid Cloud, Software-Defined Datacenter, Converged Infrastructure und Platform as a Service, Data Analytics, Mobility und Cyber-Security abdecken.

Im Februar 2019 wurde berichtet, dass Dell Technologies den Verkauf von SecureWorks, einem Anbieter von Cybersecurity-Diensten, mit einem Marktwert von fast 2 Milliarden US-Dollar plant. Dell Technologies will seine Schuldenlast von 50 Milliarden US-Dollar reduzieren. SecureWorks bietet Managed Security Services zur Erkennung möglicher Bedrohungen in Netzwerk, Endgeräten und Cloud. Der Verkauf kam jedoch nicht zustande.

Dell wurde nach einem Aktienkauf für mehrere Milliarden US-Dollar im Dezember 2018 wieder ein börsennotiertes Unternehmen. Dadurch wurde eine direktere Kontrolle von VMware möglich.

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