S/4Hana: Kunden wollen noch nicht auf SAPs neue Software umsteigen

Ein Umbau ist kostenintensiv und zeitraubend: Die Gründe sind vielfältig, warum viele Kunden derzeit noch nicht auf die neue Software S/4Hana von SAP umsteigen wollen. Das Vertrauen in das Unternehmen ist wohl ebenfalls angeschlagen, zumindest bei Kunden in Großbritannien.

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Ein Umstieg kommt noch nicht infrage.
Ein Umstieg kommt noch nicht infrage. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Obwohl SAP einen starken Fokus auf seine Enterprise-Ressource-Planning-Software S/4Hana legt, scheinen viele Kunden den Umstieg darauf derzeit nicht planen zu wollen. Das bestätigt eine Umfrage auf der hauseigenen Konferenz im britischen Birmingham: Von 467 befragten Kunden und Partnern auf dem Event sind wohl 58 Prozent nicht bereit, einen Umstieg in den nächsten Jahren durchzuführen. Das berichtet das britische Magazin The Register. Dabei ist zu beachten, dass auf diesem Event größtenteils britische Unternehmen und Kunden vertreten sind.

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Dafür scheint es mehrere Gründe zu geben. So sind 42 Prozent aus Kostengründen nicht zu einem Umstieg bereit. 34 Prozent der Befragten geben an, dass eine Umstellung auf S/4Hana auch einen starken Umbau des eigenen Change Managements zur Folge hätte. Das resultiert wieder in zusätzlichen Kosten. Laut The Register sind auch die Beziehungen zu SAP relativ gemischt. Demnach sei der Konzern für nur acht Prozent der Kunden ein wirklich vertrauenswürdiger Berater. 54 Prozent halten das Unternehmen für zumindest zuverlässig.

Trotzdem mit viel Umsatz dabei

Die Einstellungen gegenüber dem deutschen Softwareunternehmen halten SAP nicht davon ab, weiter zu wachsen. Im dritten Quartal hat das Unternehmen einen jährlichen Umsatzanstieg von 13 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro angegeben. Allein im Bereich Cloud Computing seien Wachstumsraten von 37 Prozent verzeichnet worden. Diesen Trend zur Cloud hatte SAP selbst bereits im Sommer 2019 vorausgesagt.

S/4Hana ist die Software des Unternehmens, die für die eigene In-Memory-Datenbank Hana optimiert ist. Diese Datenbank kann der Konzern in der Cloud anbieten. Beide Produkte sind also essenziell für weiteres Wachstum in diesem Bereich. Es wird sich zeigen, welche Richtung SAP nach dem Abgang des langjährigen CEO Bill McDermott einschlagen wird.

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bombinho 09. Dez 2019

Sorry, habe mir da wohl ein wenig Zeit gelassen: https://www.sage.com/en-gb/blog/what-is...

bblank 05. Dez 2019

Kann ich so nicht bestätigen ... bei uns wurde auch der Brownfield-Ansatz genutzt und...

FreiGeistler 04. Dez 2019

Oder dass SAP-Module und die Spezialisten, die man zur Einrichtung braucht, stark...



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