Telekom: T-Systems und Betriebsrat einigen sich auf Umbau

Der Betriebsrat hat dem Umbau von T-Systems zugestimmt. Über 2.000 Beschäftigte wechseln in die neu gegründete Deutsche Telekom Business Solutions.

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T-Systems-Beschäftigter im Rechenzentrum
T-Systems-Beschäftigter im Rechenzentrum (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat mit dem Betriebsrat eine Einigung über den Umbau des Großkundenbereichs T-Systems erzielt. Das hat das Handelsblatt aus Konzernkreisen erfahren. Im Zuge des Umbaus will T-Systems-Chef Adel Al-Saleh den zentralen Bereich der Telekommunikationsdienste, der derzeit rund ein Drittel des Geschäfts von T-Systems ausmacht, an die Deutschlandtochter der Telekom abgeben.

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In einem Schreiben aus dem Firmen-Intranet heißt es laut Handelsblatt: "Schon ab 1. Januar arbeiten die Bereiche virtuell zusammen." Ein Firmensprecher sagte: "Niemand wird dadurch schlechter gestellt." Der offizielle Betriebsübergang soll voraussichtlich am 1. Juli 2020 erfolgen.

Künftig sollen Telekommunikationsdienste wie Festnetz und Mobilfunk für Firmen und Behörden in Deutschland einheitlich von der Telekom Deutschland bearbeitet werden. Mehr als 2.000 Beschäftigte wechseln im Betriebsübergang von T-Systems in die neu gegründete Deutsche Telekom Business Solutions. Zudem finden in anderen Bereichen Wechsel statt. Für die Bereiche Internet der Dinge und Security werden zwei neue Tochtergesellschaften gegründet, die aber bei T-Systems bleiben. Es ist der größte Umbau in der Geschichte von T-Systems. Die Bereiche werden in selbstständige GmbHs ausgelagert. "Wir wollen ihnen mehr Freiheit geben", sagte Al-Saleh im September. Für Firmenkunden müsse es einfacher werden, IT-Dienstleistungen einzukaufen. "Niemand konnte mir eine logische Antwort geben, warum wir so aufgestellt sind, wie wir aufgestellt waren."

T-Systems erwirtschaftet seit Jahren Verluste. Im Januar 2018 hatte der US-Amerikaner Al-Saleh die Position des Chefs bei T-Systems übernommen, um das Geschäft zu restrukturieren. Er hat unter anderem den Abbau von 10.000 der rund 38.000 Stellen angekündigt. Von der Kürzung sind rund 5.600 Stellen in Deutschland betroffen.

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