vSphere: VMware bringt größte Veröffentlichung eines Jahrzehnts
Die Server- und Cloud-Virtualisierung vSphere 7 setzt voll auf Kubernetes und Container - zusätzlich zur klassischen VM.
Die Virtualisierungsspezialisten von VMware haben ihre Serverplattform vSphere in Version 7 veröffentlicht. Laut dem Hersteller handelt es sich dabei um die größte Veröffentlichung der Software in mehr als einem Jahrzehnt. Das dürfte nicht übertrieben sein, immerhin hat VMware für die aktuelle Version 7 sehr weitreichende Änderungen und Neuerungen an der Serverplattform umgesetzt. So nutzt vSphere nun unter anderem die Container-Orchestrierung Kubernetes.
Angekündigt hatte VMware die Änderungen im vergangenen Jahr auf seiner Hausmesse als Teil des Project Pacific . Die dabei wichtigste und offensichtlichste Neuerung beschreibt VMware in der Ankündigung so: "vSphere bietet jetzt native Unterstützung für Kubernetes, so dass Sie Container und virtuelle Maschinen auf derselben Plattform ausführen können."
In vSphere ist dafür Kubernetes in die Kontrollebene eingebettet worden, so dass Admins wie gewohnt einheitlichen Zugriff auf Ressourcen wie Compute, Storage oder Netzwerk erhalten können. Die klassischen VMs sollen dabei mit Containern "verschmelzen", wie der Hersteller es beschreibt. Und statt einzelne VMs oder Container zu verwalten, verfolgt VMware mit dem Project Pacific für vSphere das Ziel, die Verwaltung auf der Ebene von Anwendungen durchführen zu können.
Ebenfalls Teil von vSphere 7 ist Tanzu. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl von Diensten, die das Bauen und Betreiben moderner Anwendungen auf Basis von Kubernetes vereinfachen sollen. Ein Teil von Tanzu ist der Kubernetes Grid Service, mit dem sich mehrere Cluster einheitlich verwalten lassen sollen. Hinzu kommen weitere Dienste und Rest-APIs zur Verwaltung, die die Kubernetes-Umgebung erweitern. Weitere Details zu vSphere 7 finden sich in der Ankündigung.
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