
Der Fernsehstreamingdienst Waipu TV geht einen neuen Weg bei Fernsehwerbung. Auf Amazons Fire-TV-Geräten werden in der Werbepause Kauf-Links zu Amazon eingeblendet. Mit einem Knopfdruck auf der Fernbedienung wird das beworbene Produkt bestellt.

Seit rund eineinhalb Jahren arbeitet Nvidia an einem einheitlichen Speicher-API für den Linux-Grafikstack. Damit soll dann auch Wayland auf dem proprietären Nvidia-Treiber laufen. Für die bisherige Eigenlösung bittet der zuständige Entwickler James Jones bei der Community um Entschuldigung.

WatchOS-Apps der ersten Generation werden zwar nicht gesperrt, können aber nicht mehr lange aktualisiert werden. Zudem dürfen Apps für die Apple Watch jetzt deutlich größer werden. Apple will auch Apps fördern, die von WatchOS 4 profitieren.

Linus Torvalds hat ohne Einwände den neuen Display-Code von AMD in den Linux-Kernel aufgenommen. Die mehr als 130.000 Zeilen Code sind anfangs noch auf sehr großen Widerstand der Kernel-Community gestoßen, dann aber über eineinhalb Jahre bearbeitet worden.

Der neue iMac Pro ist noch nicht auf dem Markt, doch einige bekannte Programmierer haben sich schon einmal das aktuelle MacOS auf Besonderheiten angeschaut. Wie es aussieht, hat ein bekannter ARM-Chip Apples Kontrolle über das gesamte System und ist eine neue Sicherheitsfunktion für Macs.

Apple hat überraschend iOS 11.1.2 veröffentlicht. Das Update soll einen Fehler beheben, der bei manchen iPhone X eintrat, deren Bildschirme bei einem schnellen Wechsel in eine kalte Umgebung kurzfristig nicht mehr auf Berührungen reagierten.

Der Linux-Kernel läuft künftig auch offiziell auf einer neuen CPU-Architektur: dem freien Design RISC-V. Die Patches dafür hat Chefentwickler Linus Torvalds in seinen Zweig eingepflegt. Der Port kann damit wie geplant im kommenden Frühjahr umgesetzt werden.

Mit dem aktuellen Fire TV hat Amazon ein recht sonderbares Gerät im Sortiment, das sich kaum noch vom Fire TV Stick unterscheidet. Wir haben nur wenige Kaufargumente gefunden.
Ein Test von Ingo Pakalski

"Tausende von Verbesserungen" verspricht Matthew Miller, Projektleiter der Linux-Distribution Fedora für die aktuelle Version 27. Unter anderem kommen ein neues Gnome, ein 32-Bit-UEFI und ein Fokus-Wechsel von Paketen hin zu Komponenten.

In der Desktop-Umgebung von Samsungs Dex für Android-Smartphones sollen künftig auch Linux-Distributionen laufen. Der Hersteller zeigt das Konzept nun mit Ubuntu. Technische Details zum Aufbau werden aber komplett ausgespart, dafür zeigen sich schon jetzt konzeptionelle Nachteile.

Copperhead hat derzeit Schwierigkeiten mit Lizenzverstößen. Unbefugte verkaufen ohne Erlaubnis Nexus-Geräte mit vorinstalliertem Copperhead OS. Als Reaktion wurden Android-Updates zwischenzeitlich abgeschaltet.

Linus Torvalds hat den Linux-Kernel 4.14 veröffentlicht. Linux wird künftig bis zu 128 Petabyte virtuellen Arbeitsspeicher verwalten können. Ein Linux Kernel Enforcement Statement soll gegen Copyright-Trolle schützen. Und wie üblich wurde außerdem viel Code aufgeräumt und entschlackt.
Von Jörg Thoma

Mit dem iPhone X hat Apple sein Smartphone-Design der vergangenen Jahre abgelegt und verwendet zudem erstmals ein OLED-Display. Bedient wird das neue iPhone mit Gesten, entsperrt mit dem eigenen Gesicht. Wir haben uns das genau angeschaut - unter anderem mit Zwillingen, Winterjacken und Make-up.
Ein Test von Tobias Költzsch

Der Standarddienst zum Drucken unter Unix, Cups, gehört seit Jahren zu Apple. Cups steht künftig aber nicht mehr unter der Copyleft-Lizenz GPL, sondern unter der freizügigen Apache-Lizenz. Apple räumt damit vor allem seine eigenen Ausnahmen auf.

Mit einem speziellen Fuzzer für Kernel-Systemaufrufe von Google sind extrem viele Fehler im USB-Stack des Linux-Kernels gefunden worden. Viele davon werden als kritische Sicherheitslücken eingestuft, was aber eigentlich für alle Kernel-Fehler gilt.

Besitzer eines iPhones oder iPads lassen sich Zeit mit dem Wechsel auf das neue iOS 11. Dabei steigt der Anteil der Nutzer, die nicht in den ersten Wochen wechseln. Im aktuellen Fall kann es an iOS 11 selbst liegen.

Ein aktueller Prozessor, UEFI 2.4 und am besten ein TPM-Chip: Neue Sicherheitsrichtlinien machen Systeme mit Fall Creators Update laut Microsoft erst sicher. Die 8-GByte-RAM-Regel kann jedoch etwa das eigene Surface Pro teils nicht einhalten.

In einem offenen Brief bedankt sich Minix-Erfinder Andrew S. Tanenbaum für die Verwendung seines Systems in der Intel Management Engine. Auf mögliche Sicherheitslücken geht Tanenbaum nicht ein, dafür erwähnt er überraschend deutlich die Lizenz von Minix.

In iOS 11.1 kann bei der Autokorrektur ein seltsamer Fehler auftreten. Bei einigen Anwendern wird das kleine "i" durch ein großes "A" und ein Symbol ersetzt. Der Fehler wird offenbar von Nutzer zu Nutzer übertragen.

Die Arduino-Online-IDE unterstützt mit Intels Hilfe zukünftig x86-basierte Linux-Computer einschließlich Migrationspfad zu professionellen IDEs. Ein fertig konfiguriertes Hardware-Komplett-Kit soll Embedded-Entwicklern den Einstieg erleichtern.

Die unbestimmte Zeit wird zum bestimmten Termin: Silvester 2017 ist der letzte Tag, an dem Nutzer von spezieller Peripherie für die alternative Bedienung ihr Betriebssystem kostenlos auf Windows 10 aktualisieren können. Der Stichtag kommt still und unerwartet.

Apple patcht Krack für iOS und MacOS - ältere iPhones gehen aber trotz offizieller Unterstützung für iOS 11 bislang leer aus. In den Betriebssystemen wurden darüber hinaus viele zum Teil kritische Schwachstellen gepatcht.

Apple hat neben iOS 11.1, WatchOS 4.1 und TVOS 11.1 auch ein Update für MacOS High Sierra veröffentlicht, das einige kleine Fehler behebt und viele neue Emojis mitbringt.

Das WatchOS-4.1-Update für die Apple Watch ist nach kurzer Betaphase veröffentlicht worden. Es bringt den vollen Zugriff auf Apple Music und ermöglicht das Streamen von Apples Internetradiosendern vom Handgelenk aus. Auch TVOS 11.1 steht bereit.

Apple hat nach längerer Betaphase ein Hauptupdate für iOS 11 bereitgestellt. Mit iOS 11.1 scheinen unter anderem die Probleme mit der Akkulaufzeit behoben worden sein. Zudem gibt es neue Emojis.

Apple hat einen peinlichen Fehler in iOS entfernt, der beim schnellen Tippen auf dem Taschenrechner zu Fehlern führte. Das geschah selbst bei einfachen Rechenoperationen wie 1+2+3. Eine bremsende Animation wurde kurzerhand abgeschaltet.

Device Tree Sources (DTS) werden im Linux-Kernel zum Beschreiben von Hardware genutzt und sollen sich künftig auch im Yaml-Format definieren lassen. Das bringe einige Vorteile, sagen Kernel-Entwickler.

Der Code und Installer von SLE 15 wird von Suse für Cloud- und traditionelle Kunden zusammengefasst, was mit der ersten Beta getestet werden kann. Die Distribution liefert zudem viele Paket-Updates und vor allem bessere Sicherheitstechnik.

Das Update auf Apple Final Cut Pro X 10.4 soll zahlreiche Neuerungen für Videofilmer bringen. Die neue Version bietet Unterstützung für VR- und HDR-Workflows sowie den Standard HEVC.

Nach dem Motto "Habt ihr Angst? Wir schon!" arbeitet ein Team von Googles Coreboot-Entwicklern mit Kollegen daran, Intels ME und das proprietäre UEFI auch in Servern unschädlich zu machen. Und das wohl mit Erfolg.
Ein Bericht von Sebastian Grüner

Google hat eine erste Developer Preview von Android 8.1 veröffentlicht. Mit der neuen Version gibt es vor allem interne Änderungen am Betriebssystem. Das fertige Android 8.1 ist für Dezember geplant.

Erst hat Google die sieben beliebten Bildbearbeitungsprogramme der Nik Collection verschenkt, dann die Entwicklung aufgegeben. Nun hat DxO die Windows- und Mac-Werkzeuge übernommen.

Führende Industrieunternehmen wie Siemens und Hitachi arbeiten gemeinsam an einer Open-Source-Plattform auf Basis von Linux für zivile Infrastruktur wie die Energieversorgung. Dafür stehen nun die Kernpakete und ein minimales Dateisystem fest.

Die App namens Smarter kann sich per WLAN-Modem mit anderen Smartphones in der Umgebung verbinden. So erreichte Telefone senden die Nachricht wiederum an Geräte in ihrer Nähe weiter. Im Katastrophenfall funktioniert das ohne Mobilfunkempfang - momentan aber noch mit ein paar Problemen.

Für seine eigenen Dienste verzichtet Facebook komplett auf Docker oder auch Kubernetes. Stattdessen nutzt das Unternehmen die Eigenentwicklung Tupperware für seine Container und setzt sonst auf Standard-Linux-Technik wie Systemd.

Die ersten Eindrücke zum Fall Creators Update (Version 1709) von Windows 10 nerven auf den ersten Blick. Doch gerade für Skype-Nutzer ist die neue Kontaktintegration praktisch. Vom Fluent Design Update ist auch kaum etwas zu sehen. Ein paar spannende Neuerungen gibt es dennoch.
Ein Test von Andreas Sebayang

Für KI, Machine Learning und Big Data: Cray for Azure soll die Rechenleistung von Supercomputern in der Cloud für Kunden bereitstellen. Damit werden Cray-Systeme für mehr als nur wissenschaftliche Einrichtungen interessant.

Das Fall Creators Update sollen Windows-10-Anwender schneller bekommen als bisher. Im Vergleich zur Verteilung des Creators Update wird eine kürzere Wartezeit versprochen.

Mit der aktuellen Version 17.10 alias Artful Aardvark kehrt Ubuntu zu Gnome und dem Rest der Linux-Desktop-Community zurück. Dabei gibt sich das Team sichtlich Mühe, die Unity-Optik irgendwie zu erhalten. Nur schade, dass einige Funktionen wegfallen.
Von Sebastian Grüner

Adobe hat ein neues, cloudbasiertes Lightroom CC vorgestellt. Die Desktopanwendung heißt jetzt Lightroom Classic. Beide Anwendungen gibt es nur noch als Abo, die Kaufversion wird abgeschafft.

Am 17. Oktober um 19 Uhr gibt Mirosoft mit dem Fall Creators Update eine neue große Version von Windows 10 frei. Verbesserungen wird es vor allem beim Design, Cortana und dem Datenschutz geben. Das Update ist Voraussetzung für Windows Mixed Reality.

Ein neues Gewand für Windows 10: Das Fluent Design soll sich in allen Microsoft-Apps und UWP-Programmen wiederfinden. Kleine Änderungen und die Rückkehr zur halbtransparenten Milchglasoptik werden schrittweise eingeführt - zum Teil sogar schon im Fall Creators Update.

Wer bisher Player Unknown's Battleground auf einem Macbook spielen wollte, hatte Pech gehabt. Das ändert sich durch die Beta von Geforce Now: Der Spiele-Streaming-Dienst unterstützt vorerst in Nordamerika aktuelle Titel, Nutzer zahlen einfach statt doppelt.

Wie richte ich ein Bluetooth-Gerät ein? Cortana soll mit Follow Me künftig Nutzer durch das Betriebssystem führen und Anweisungen per Sprachausgabe geben können. Eine Demo davon ist zumindest auf Twitter verbreitet worden.

So alt wie es klingt ist Office 2011 für den Mac noch gar nicht - es handelt sich um die vorletzte Version der Bürosoftware. Dennoch stellt Microsoft die Unterstützung ein. Wer diese braucht, muss Office 2016 einsetzen.

MacOS mit Apple-PFuSch? Wenn es um das neue Dateisystem APFS geht, hat Apple zwar etwas Robustes abgeliefert, doch das Drumherum stimmt überhaupt nicht, wie ausführliche Tests gezeigt haben. Ansonsten gibt es für Endanwender in MacOS 10.13 alias High Sierra nicht viel zu sehen, was aber gar nicht so schlecht ist.
Ein Test von Andreas Sebayang und Hauke Gierow

Für Sonys Xperia X gibt es ein alternatives Betriebssystem zu Android: Sailfish X. Das Betriebssystem stammt von dem finnischen Unternehmen Jolla und wird für 50 Euro verkauft. Ganz fertig ist es allerdings noch nicht.

Apple hat mit iOS 11.0.3 kurz nach der Veröffentlichung von iOS 11 bereits das dritte Update bereitgestellt. Die neue Betriebssystemversion behebt Probleme mit dem Audio- und Haptik-Feedback sowie dem Touchscreen des iPhone 6s.

Unter Linux ist EXT4 Standard, moderne Features fehlen dem Dateisystem allerdings. Mit ZFS existiert eine Alternative. Die zwingt den Nutzer aber zur Umgewöhnung, wie wir herausgefunden haben.
Ein Test von Matthias Riegler

Die zentralen Systemeinstellungen bekommen mit dem nun verfügbaren Desktop Plasma 5.11 von KDE ein neues Design. Außerdem werden nun alte Benachrichtigungen gespeichert und Nutzer können leicht Dokumente und Ordner ver- und entschlüsseln.