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Programmierung: Rust landet erstmals in wichtigem Linux-Kernel-Zweig

Die Sprache Rust ist erstmals in den Linux-Kernel aufgenommen worden. Bis zur Veröffentlichung im Hauptzweig steht aber noch viel Arbeit bevor.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Linux-Kernel erhält erstmals Versuche zur Rust-Integration.
Der Linux-Kernel erhält erstmals Versuche zur Rust-Integration. (Bild: Pixabay)

Die Unterstützung für die Programmiersprache Rust ist erstmals in den Kernel-Zweig Linux-Next aufgenommen worden. Damit haben die Beteiligten den ersten Schritt erfolgreich umgesetzt, um die sichere Programmiersprache Rust neben C im Linux-Kernel verwenden zu können. Der von Entwickler Stephen Rothwell gepflegte Entwicklungszweig Linux-Next dient unter anderem der mittelfristigen Integration neuer Techniken und Funktionen in den Linux-Kernel.

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Der für die Pflege des Rust-Codes in Linux zuständige Miguel Ojeda schreibt zu der erfolgten Integration in einer E-Mail an die Linux-Kernel-Mailing-Liste: "Das bedeutet natürlich nicht, dass wir es in den Hauptzweig schaffen werden, aber es ist ein schöner Schritt, um die Dinge so reibungslos wie möglich zu gestalten."

Pläne und Ideen, die Sprache Rust in den Kernel zu integrieren, gibt es schon länger, wobei sich die Beteiligten zunächst auf einige technischen Details konzentrieren. In einer dieser Diskussionen äußerte sich auch Linux-Gründer und Chef-Entwickler Linus Torvalds vorsichtig positiv zu der Aufnahme. Das gilt als gutes Zeichen, da eben Torvalds letztlich der Aufnahme im Hauptzweig zustimmen muss.

Noch im Herbst vergangenen Jahres diskutierten die Linux-Entwickler einige Probleme, die vor einer vollständigen Rust-Integration erst noch gelöst werden müssen. Genau hier könnte nun der Code helfen, der in Linux-Next eingepflegt wurde, da sich damit die Probleme wohl schnell finden lassen könnten und mögliche Problemlösungen auch vergleichsweise einfach getestet werden können.

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Der nun verfügbare Code enthält konkret einige Wrapper für Schnittstellen innerhalb des Kernels, um diese einfach und vor allem idiomatisch mit Rust verwenden zu können. Hinzu kommen zahlreiche Dokumentationen zu dem Rust-Code sowie ein kleiner Treiber als Beispiel, der die Nutzung von Rust im Kernel demonstriert. Die Entwicklung der Rust-Integration in den Linux-Kernel findet auf Github statt.

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