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Linux-Desktop: Gnome 40 bringt neues Aktivitätenkonzept

Mit der aktuellen Version 40 der Gnome Shell soll der Desktop besser aufgeräumt sein und sich besser nutzen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Gnome 40 ist erschienen
Gnome 40 ist erschienen (Bild: Gnome)

Das Entwicklungsteam der freien Desktop-Umgebung Gnome hat die Version 40 seines Projekts veröffentlicht. Damit wurde erstmals das mit Gnome 3 und der Gnome Shell eingeführte sogenannte Aktivitätenkonzept grundsätzlich überarbeitet und der Zugriff auf die Arbeitsflächen und Anwendungen neu gestaltet. Mit Gnome 40 verabschieden sich die Beteiligten von der vertikalen Darstellung der Arbeitsflächen und setzen auf eine horizontale Gestaltung.

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Die Arbeitsflächen werden in der Aktivitätenübersicht nun nebeneinander statt übereinander dargestellt und sind auch direkt zu sehen. Darunter befinden sich die gewohnte App-Übersicht und am unteren Bildschirmrand das Dock, das bisher am linken Bildschirmrand platziert war. Um besser durch die neue Gestaltung zu navigieren, wurden Gesten für Touchpads und neue Tastatur-Kürzel erstellt. Auch kann mit der Maus durch die Arbeitsflächen gescrollt werden.

Die Entscheidung für die horizontale Neugestaltung begründet das Team mit Verweis auf andere Desktop-Umgebungen ebenso wie auf das Gnome-Projekt selbst. So sei dies früher schon so umgesetzt worden und auch der Gnome-Classic-Modus nutze dies weiterhin. Dass es überhaupt zu der Neugestaltung kam, begründet das Team mit einem neuen Design-Ansatz, der erfolgreich getestet worden sei. Damit gebe es vor allem eine bessere Übersicht für Nutzer, auch skaliere die neue Darstellungsweise besser. Die Neugestaltung der Gnome Shell soll sich darüber hinaus nicht negativ auf die Benutzung mit mehreren Displays auswirken.

  • Die neue Übersicht der Gnome Shell (Bild: Gnome)
  • Die neue Übersicht der Gnome Shell (Bild: Gnome)
Die neue Übersicht der Gnome Shell (Bild: Gnome)

Das Team hat zusätzlich einige Anwendungen überarbeitet. Das gilt für die integrierte Wetter-App und für die Einstellungen. Die schlicht Software genannte Anwendungsverwaltung zeigt nun die Quellen der bezogenen Programme an, also etwa ob dies Flatpak- oder Distributionspakete sind. Überarbeitet haben die Beteiligten außerdem die Dateiverwaltung und die Karten-App. Weitere Details listen die Release-Notes.

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Fish Fingers 28. Mär 2021 / Themenstart

Nach 25 Jahren Apple habe seit ca. einem Jahr nebenher zwei Debian Laptops mit GNOME...

treba 25. Mär 2021 / Themenstart

Ist weiterhin möglich und war auch Teil des Designs, siehe https://blogs.gnome.org/shell...

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