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Windows und Office: Microsoft-Konten können künftig ohne Frist gekündigt werden

Bisher wurden Microsoft-Konten vor ihrer Löschung erst einmal eingefroren. Das soll sich mit einer neuen Service-Vereinbarung ändern.
/ Oliver Nickel
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Microsoft veröffentlicht neue Nutzungsbedingungen für Microsoft-Konten. (Bild: Microsoft/Montage: Golem.de)
Microsoft veröffentlicht neue Nutzungsbedingungen für Microsoft-Konten. Bild: Microsoft/Montage: Golem.de

Anfang April 2021 hat Microsoft Neuerungen bekanntgegeben, die Microsoft-Konten betreffen. Zwei größere Faktoren werden sich künftig ändern: Zum einen will Microsoft es Kunden ermöglichen, ihre Konten auch ohne 60-Tage-Frist direkt löschen zu können. Zum anderen wird noch einmal mehr verdeutlicht, dass bei Microsoft-Konten für Privatkunden andere Rechte und Pflichten gelten als bei Enterprise-Konten. Der neue Service-Vertrag tritt ab dem 15. Juni 2021 in Kraft.

Microsoft(öffnet im neuen Fenster) und der Microsoft-Blog Dr. Windows(öffnet im neuen Fenster) haben die Änderungen zusammengefasst. Die 30- oder 60-tägige Frist, die Microsoft einführt, ist nicht unbedingt neu. Allerdings wurden zu löschende Microsoft-Konten bisher immer zunächst für eine Frist eingefroren, bis sie dann endgültig gelöscht wurden. Mit der neuen Regelung liegt diese Entscheidung bei den Kunden selbst. "So haben Sie die Möglichkeit, sich gegebenenfalls noch anders zu entscheiden" , schreibt das Unternehmen im Blog-Post. Dabei ist zu beachten, dass ein eingefrorenes Konto reaktiviert wird, sobald sich jemand damit auf einem Gerät anmeldet.

Der Hersteller verdeutlicht zudem die Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Konten, indem gespeicherte Zahlungsinformationen ausschließlich für private und nicht kommerzielle Zwecke eingesetzt werden können. Bei geschäftlichen Zahlungen seien Vereinbarungen mit Drittlizenzgebern erforderlich.

Kein Mixer und Arena mehr

Die neuen Nutzungsbedingungen sollen klarmachen, dass Microsoft seine Dienste nur in Abhängigkeit zu lokaler Infrastruktur anbietet und eine Verfügbarkeit nicht garantiert werden kann. Damit ist etwa die Anbindung zu schnellem Internet gemeint. Außerdem werden Dienste wie Microsoft Teams, Skype und Groupme nicht für Notfalldienste herhalten können, bestätigt das Unternehmen.

Microsoft entfernt einige Dienste aus den Nutzungsbedingungen. Das betrifft vor allem die auf Gaming ausgelegten Plattformen Mixer und Arena, die das Unternehmen bereits vor einiger Zeit eingestellt hat.

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Die komplette Vereinbarung(öffnet im neuen Fenster) hat Microsoft vorab veröffentlicht. Sie wird ab dem 15. Juni gelten.


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