iDrive: Fern-Updates und 5G mit BMWs neuem Betriebssystem

Das neue iDrive von BMW soll umfangreiche Software-Updates per Internet ermöglichen - und "Great Entrance Moments" bieten.

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BMW iDrive: Ein gebogener Bildschirm und weniger Tasten und Schalter
BMW iDrive: Ein gebogener Bildschirm und weniger Tasten und Schalter (Bild: BMW)

Die neue Version von BMWs Entertainmentsystem soll die Fahrzeuge für mehr Verkehrssicherheit und höheren Komfort besser vernetzen. "Das BMW Operating System 8 ist der leistungsstärkste und umfangreichste Technologie-Stack, den BMW je entwickelt hat. Dieser bildet die Grundlage für die achte Generation und die Neuinterpretation von BMW iDrive", teilte der Münchner Autokonzern am Montag mit. Das System auf Linux-Basis soll erstmals in dem vollelektrischen BMW iX und anschließend im BMW i4 eingesetzt werden.

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Das neue System sehe "die Möglichkeiten für außergewöhnlich anspruchsvolle und große Softwareaktualisierungen zum Beispiel im Bereich Fahrassistenz und Teilautomatisierung vor", hieß es weiter. Die Installationsvorgänge könnten bis zu 30 Minuten dauern. Daher ließen sich die Updates künftig terminieren und könnten nachts vorgenommen werden, wenn das Auto nicht genutzt werde.

Mit Hilfe der Over-the-Air-Updates (OTA) könnten auch neue Funktionen hinzugebucht werden. Diese Möglichkeit gibt es bereits bei der aktuellen Version 7 des Systems, solle aber künftig noch ausgeweitet werden.

Laut BMW soll der iX "das erste weltweit verfügbare Premiumfahrzeug sein, das mit dem 5G-Mobilfunkstandard ausgestattet ist". 5G sei die Basis, "um umfangreiche Daten und Sensorik-Informationen in die BMW Cloud in Echtzeit zu übertragen und zu empfangen". Der neue Standard ermögliche "maßgebliche Verbesserungen und Innovationen in den Bereichen Entertainment, Infotainment, automatisiertes Fahren und Verkehrssicherheit".

Erstmals Gigabit-Ethernet

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Zudem will BMW rechenintensive Funktion verstärkt auf Clouddienste verlagern. Das Bordnetz und die Antennen der neuen Fahrzeuggeneration seien für das volle Leistungsspektrum von 5G konzipiert. Die digitalen Dienste zur Navigation, zum Parken und Laden würden in das Cloud-basierte System BMW Maps integriert.

Für das Bordnetz mit mehr als 40 Einzelsensoren und mehr als 30 Antennen setzt BMW erstmals ein Gigabit-Ethernet ein. Der zu verarbeitende Datenfluss im Bordnetz liege bei zu 30 Gbit pro Sekunde und sei damit "10- bis maximal 20-mal so groß wie bei der aktuellen Fahrzeuggeneration". BMW hat allerdings schon mitgeteilt, dass der iX zunächst nicht mit selbstfahrenden Funktionen nach Stufe 3 auf den Markt kommen soll.

iPhone als Autoschlüssel

Auf Basis des Ultrabreitbandstandards (Ultra-Wideband/UWB) will BMW den schlüssellosen Zugang zum Auto sicherer und komfortabler machen. Das System arbeitet mit einer Laufzeitmessung statt wie bisher mit einer Messung der Signalstärke. Der mit Apple entwickelte Smartphone-Schlüssel BMW Digital Key Plus werde erstmals mit dem BMW iX eingeführt.

Während man früher einfach nur zum Auto ging und die Tür aufschloss, soll die präzise Lokalisierung künftig "Great Entrance Moments" bieten. "Sobald eine Distanz von drei Metern unterschritten wird, beginnt das Fahrzeug zu erwachen und signalisiert dies durch ein ansteigendes und dynamisches Lichtspiel aus Front- und Heckleuchten. Im Interieur wird ein sanftes und gedämpftes Licht aktiviert. Das Fahrzeug weist dem Kunden den Weg zum Einstiegsbereich", schreibt BMW. Nähere sich der Fahrer auf eine Distanz von weniger als eineinhalb Metern an, entriegele das Fahrzeug per UWB-Schlüssel oder einem Smartphone mit BMW Digital Key Plus.

Gebogenes Display

Ein gebogenes Display verbindet die beiden Anzeigenelemente im Armaturenbrett (12,3 Zoll) und über der Mittelkonsole (14,9 Zoll). Durch die neuen Touchdisplays sei die Zahl der Tasten und Schalter um fast die Hälfte reduziert worden. Der iDrive Controller, ein Dreh-Drückschalter, sei als zentrales Bedienelement auf der Mittelkonsole beibehalten worden. Für die Darstellung im "Information Display" hinter dem Lenkrad stünden verschiedene Anzeigemodi zur Auswahl.

Der persönliche Fahrassistent (BMW Intelligent Personal Assistant) soll "eine persönliche Beziehung und einen natürlichen Dialog zwischen Mensch und Fahrzeug" schaffen. Der Assistent sei "ein selbstbewusster, zuverlässiger und kompetenter Begleiter, der Fragen spielerisch und gleichzeitig präzise beantwortet". Zudem sei er "grundsätzlich positiv gestimmt, kommuniziert auf Augenhöhe und zeigt wenn nötig Haltung, ohne dabei aus seiner Rolle zu fallen".

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schnedan 16. Mär 2021

* high Retension Flash ist nun einmal i.d.R. Langsam * störsichere Realtime Busse im Auto...

friespeace 16. Mär 2021

Das ist sicher so - je mehr über zentrale Systeme eingespielt werden kann, umso wichtiger...

AllDayPiano 16. Mär 2021

Der Anreißtext hat schon gereicht, mir einen Artikel mit BWMler Bullshit Bingo zu...



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