Statt einer eigenen Linux-Distribution verwendet Googles Compute Engine nun Debian als Standard-Image. Das Unternehmen strebt zudem eine noch engere Zusammenarbeit mit Debian an.
Um die Installation von Ubuntu-Apps auf Touch-Geräten zu vereinfachen, plant das Team ein neues Paketformat. Eine erste Idee ist ein abgespecktes Deb-Paket, andere Lösungen sind aber möglich.
Das Cyanogenmod-Team hat für etliche Android-Geräte einen ersten Release Candidate von Cyanogenmod 10.1 veröffentlicht. Die aktuelle Version basiert auf Android 4.2.2. Seit Cyanogenmod 9.0 alias Android 4.0.x gab es keinen Release Candidate der alternativen Android-Distribution mehr.
Update Die Laptops auf der Internationalen Raumstation sollen künftig mit Debian GNU/Linux 6 alias Squeeze statt mit Scientific Linux laufen. Außerdem werden Schlüsselfunktionen der LAN-Rechner auf der ISS von Windows auf Linux migriert.
Huawei hat für das Ascend P1 ein Update auf Android 4.1.2 alias Jelly Bean veröffentlicht. Damit erhält das Smartphone auch Huaweis Bedienoberfläche Emotion UI in der Version 1.5; eine drahtlose Update-Verteilung wird nicht angeboten.
Microsoft wird Ende Juni 2013 eine erste für die Öffentlichkeit bestimmte Vorabversion von Windows Blue veröffentlichen. Dann können sich Interessierte die Nachfolgeversion von Windows 8 ansehen.
Mehr als 100 Millionen Lizenzen hat Microsoft mittlerweile von Windows 8 verkauft, noch in diesem Jahr soll mit Windows Blue ein erstes Update erscheinen, vermutlich unter dem Namen Windows 8.1.
Das Programmierteam von Paranoid Android hat die kürzlich vorgestellte Multi-Window-Funktion in die ersten Nightly Builds seiner Android-Distribution eingebaut. Halo zeigt dem Nutzer über Blasen systemweit Benachrichtigungen an.
Nach zwei Jahren Entwicklungszeit hat das Debian-Team die aktuelle Version 7.0 alias Wheezy freigegeben. Viel Arbeit haben die Entwickler in den Installer gesteckt und die Cloud-Unterstützung ausgeweitet.
Anderslautenden Gerüchten zum Trotz hat Steve Kondik einen ersten Hinweis geliefert, dass Cyanogenmod doch an einer Portierung für Samsungs Galaxy S4 arbeitet.
In einem halben Jahr soll sich der Gnome-Desktop mit Wayland nutzen lassen, jedoch nur optional. In einem Jahr soll der Umstieg dann komplett vollzogen sein.
Die Gentoo-basierte Linux-Distribution Sabayon bietet ab sofort monatliche Snapshots. Im ersten dieser Art wird Systemd experimentell unterstützt und UEFI samt Secure Boot gilt als stabil genug für den Einsatz.
Das Action-Adventure Portal ist über Steam für Linux als Betaversion erhältlich. Auch die zweite Version soll angeboten werden. Zuletzt hatte Valve einen Rückgang von Linux in seinen Nutzerstatistiken registriert.
Apple hat die Version 6.1.4 von iOS ausschließlich für das iPhone 5 veröffentlicht. Die Liste der Änderungen ist sehr knapp gehalten - sie umfasst eine einzige Textzeile.
Google-Aufsichtsratschef Eric Schmidt und Microsoft-Vorstandschef Steve Ballmer investieren in das Startup Soluto von Tomer Dvir, das mit seinem Windows-Bootbeschleuniger bekanntwurde.
Googles neue Zahlen zur Verteilung des mobilen Betriebssystems Android zeigen, dass Jelly Bean erstmals vor Ice Cream Sandwich liegt. Aus weiteren Zahlen lässt sich zudem die Verbreitung von Googles Tablet Nexus 10 ableiten.
Unter der neuen Leitung von Apple-Chef-Designer Jonathan Ive soll iOS 7 eine komplett neu gestaltete Oberfläche erhalten. Die Änderungen sind so aufwendig, dass sich die neue Version von Apples mobilem Betriebssystem verzögern könnte.
Nokia will die Entwicklung der Smartphone-Kameratechnik mit einer Investition in den Hersteller Pelican Imaging vorantreiben. Das Ziel sind Array-Kameras, die mit Mikrolinsen mehrere Bilder aufnehmen.
Nach rund sechs Jahren stellt Apple Reparaturen für das erste iPhone ein, wie aus Dokumenten hervorgeht, die 9to5mac zugespielt wurden. Apple gibt damit das Smartphone, das vor kurzem einen ganzen Markt verändert hat, auf.
Mit der Multi-Window-Funktion von Paranoid Android lässt sich eine weitere App als Pop-up öffnen, was praktisch mit jeder App funktionieren soll. Die Programmierer der alternativen Android-Distribution haben jetzt ein erstes Demovideo veröffentlicht und arbeiten an der Einbindung in das ROM.
Der Linux-Kernel 3.9 ist erschienen. Viel Arbeit haben die Entwickler in den Grafikstack gesteckt. Außerdem wurde der Code des Android-Emulators Goldfisch in dem Hauptzweig des Kernels akzeptiert. Das Dateisystem Btrfs unterstützt Raid 5 und 6.
Eine neue Chrome-Erweiterung von Google soll es möglich machen, Microsoft-Office-Dateien direkt im Browser ohne weitere Softwareinstallation betrachten zu können. Derzeit ist die Erweiterung allerdings nur für die Betaversion von Chrome gedacht und kann Office-Dateien nicht bearbeiten.
Mit Raring Ringtail veröffentlicht Canonical eine Ubuntu-Version mit unerwartet wenigen Neuerungen, da viele verschoben werden mussten. Zudem sind weder Mir noch die Qt-Portierung von Unity einsatzbereit.
Sony hat ein eigenes Android Open Source Project (AOSP) für das Xperia Z gestartet. Das Ziel ist, eine unverfälschte Android-Version wie bei Googles Nexus-Geräten zu erstellen. Eine erste Version ist bereits vorhanden, es gibt aber noch Einschränkungen.
Microsoft hat einen überarbeiteten Sicherheitspatch für die Windows-Plattform veröffentlicht. Mit dem aktualisierten Patch soll es nun keine Probleme mehr geben und das Sicherheitsloch in den Windows-Kernel-Treibern geschlossen werden.
Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.
Mit der App Pupil können Besitzer eines Macbooks mit Retina-Auflösung die unterschiedlichen Einstellungen direkt über die Menüleiste oben am Bildschirmrand auswählen. Der Anwender kann auf diese Weise schnell zwischen maximalem Platz und hoher Kantenschärfe wählen.
Windows-Computer sollen nicht nur wieder direkt mit dem klassischen Windows-Desktop starten können, mit Windows 8.1 kommt auch der Startknopf zurück. Das klassische Startmenü wird aber wohl nicht zurückkehren.
Mit einer Verspätung von mehreren Monaten hat LG für das Optimus 3D alias P920 ein Update auf Android 4.0.4 alias Ice Cream Sandwich bereitgestellt. In den vergangenen Wochen haben andere LG-Smartphones bereits das Update auf Android 4.1 alias Jelly Bean erhalten.
In eine neuen Vorabversion von Microsofts Windows 8.1 alias Windows Blue ist ein Kiosk-Modus integriert worden. Ist er aktiv, kann auf dem Computer nur eine bestimmte App benutzt werden.
Im Laufe des Jahres 2013 will Nokia mindestens 500 Millionen Euro über Patentlizenzen einnehmen. Nokia will künftig stärker darauf achten, wo es sein geistiges Eigentum zu Geld machen kann.
Microsoft macht den Nutzern von Windows XP Angst. " Windows XP ist nicht nur das unsicherste aller Microsoft-Betriebssysteme, seine Nutzung wird auch immer risikoreicher", mahnt das Unternehmen.
Das unabhängige Entwicklerstudio Team Pixel wollte mit Unterstützung der Kickstarter-Community die Rechte an Homeworld ersteigern. Zwar ist genug Geld zusammengekommen, aber ein anderer, noch unbekannter Käufer hat mehr geboten.
Nokia will noch in diesem Jahr neue Oberklasse-Smartphones mit Windows Phone auf den Markt bringen. Neben einem Lumia-Modell mit Pureview-Kamera ist ein Smartphone mit großem Display geplant. Es soll Samsungs Galaxy Note Konkurrenz machen, aber noch mehr leisten.
Auf dem Desktop Summit 2013 in Nürnberg haben sich Entwickler großer Linux-Desktops getroffen, um die Zusammenarbeit im nächsten Jahr zu besprechen. Unter anderem soll der Einsatz von D-Bus erweitert werden.
Die ersten Smartphones von Jolla mit Sailfish OS sollen bereits Anfang Mai 2013 erhältlich sein - allerdings nur gegen Vorkasse. Jolla will mit mehreren solcher Runden die Massenproduktion seines Smartphones finanzieren.
Ursprünglich wurde Android als Plattform für Digitalkameras entwickelt, erklärte der frühere Android-Chef Andy Rubin. Weil das Geschäft mit Smartphones mehr Erfolg versprach, wurde daraus dann eine Plattform für Smartphones und ist mittlerweile auch eine Basis für Tablets.
Das Android Open Kang Project (AOKP) wird künftig öfter neue Versionen seiner alternativen Android-Distribution zum Download bereitstellen. Das Veröffentlichungskonzept ähnelt dann dem von Cyanogenmod. Zusätzlich wurden weitere Milestone-Versionen veröffentlicht.
Mit der Freigabe des Displayservers Wayland 1.1 samt dem Referenz-Compositor Weston haben die Entwickler auch neue Backends umgesetzt, die unter anderem die Grafikausgabe auf dem Raspberry Pi ermöglichen.
Mit Windows 8.1 wird es für Anwender wieder möglich sein, direkt mit dem klassischen Windows-Desktop loszulegen. In Windows 8 erscheint nach dem Hochfahren oder Anmelden immer erst der bildschirmfüllende Startbildschirm. Das alte Windows-Startmenü wird aber wohl nicht zurückkehren.
Die Linux Foundation hat die Betreuung des Open-Source-Hypervisors Xen übernommen. An dem Projekt werden sich auch künftig Amazon Web Services, Cisco, Oracle und Samsung beteiligen.
Mit dem Projekt Klyde soll demonstriert werden, wie modular KDE aufgebaut ist. Die Funktionalität soll dabei nicht angetastet werden. Der Anwender soll die Wahl haben, welche Komponenten er installieren will.
Das Cyanogenmod-Team hat für eine Reihe von Android-Geräten neue Monatsversionen von Cyanogenmod 10.1 (CM10.1) veröffentlicht. Die Programmierer haben zudem neue Android-Smartphones in den Kreis der unterstützten Geräte aufgenommen.
Probleme mit der UEFI-Unterstützung verzögern die ersten Alpha von Fedora 19. Der Umlaut im Codenamen macht den Entwicklern außerdem weiter zu schaffen.
Dem Jolla-Entwickler Carsten Munk ist es gelungen, einen Wayland-Compositor auf Android-Grafiktreibern zu starten. Neben dem Sailfish OS sollen davon auch Gnome, KDE, Open WebOS und andere profitieren.
Microsoft hat einen Sicherheitspatch für Windows zurückgezogen, weil nach der Installation Probleme bei den Nutzern aufgetreten sind. Wer den Patch bereits eingespielt hat, sollte ihn wieder deinstallieren, empfiehlt Microsoft.
Wegen Lizenzproblemen erwägen die Kernel-Entwickler, den Floating-Point-Code für ARM-CPUs aus dem Linux-Kernel zu entfernen. Das würde die Leistungsfähigkeit des Linux-Kernels deutlich senken. Linus Torvalds ist dagegen.