Abo
  • Services:
Anzeige
Telefonieren direkt im Browser dank WebRTC
Telefonieren direkt im Browser dank WebRTC (Bild: Ericsson)

Firefox 21 Aurora: Der Browser erhält eine Telefonnummer

Telefonieren direkt im Browser dank WebRTC
Telefonieren direkt im Browser dank WebRTC (Bild: Ericsson)

Mozilla will auf dem Mobile World Congress in Barcelona zeigen, wie sich aus Firefox heraus normale Telefonate führen lassen, ohne dass es dazu zusätzlicher Plugins bedarf. Pünktlich zum MWC hat Mozilla Firefox 21 Aurora veröffentlicht.

WebRTC soll Echtzeitkommunikation im Web ohne Plugins ermöglichen. Die Technik wird derzeit vom W3C und der Internet Engineering Task Force (IETF) standardisiert, erste Bestandteile sind bereits in Chrome und Firefox integriert. Dass sich mit der Technik aber nicht nur Videotelefonate von einem Browser zum anderen abwickeln lassen, will Mozilla auf dem Mobile World Congress (MWC) in dieser Woche in Barcelona zeigen.

Anzeige
  • Anrufe direkt aus Firefox tätigen
  • Telefonieren mit dem Browser
Anrufe direkt aus Firefox tätigen

Zusammen mit Ericsson und AT&T will Mozilla in einem Proof-of-Concept zeigen, wie sich herkömmliche Telefonnummern direkt aus Firefox heraus anrufen lassen und umgekehrt der Browser unter einer normalen Telefonnummer erreichbar ist, ganz gleich, ob auf dem Desktop oder einem Smartphone. Dazu kommt Ericsson Web Communications Gateway zum Einsatz, auf das der Browser per WebRTC zugreift.

Firefox 21 Aurora unterstützt WebRTC

Pünktlich zum MWC stellt Mozilla zudem Firefox 21 Aurora zum Download bereit. Die Vorabversion unterstützt große Teile von WebRTC, einschließlich Getusermedia, Peerconnection und Datachannels. Über das API Getusermedia können Webentwickler mit Erlaubnis des Nutzers auf die integrierte Kamera und das eingebaute Mikrofon von Geräten zugreifen.

Peerconnection erlaubt es, direkte Verbindungen zwischen Nutzern herzustellen, so dass die Browser direkt Daten miteinander austauschen können, ohne dass diese über einen Server laufen. Das funktioniert auch, wenn die Nutzer hinter NAT-Routern sitzen und keine öffentliche IP-Adresse haben. Lediglich zur Herstellung der Verbindung wird ein Server benötigt. Beide Techniken unterstützt auch Google Browser Chrome. Darüber hinaus unterstützt Firefox 21 Aurora als erster Browser auch Datachannels. Darüber lassen sich beliebige Daten übertragen, unabhängig von Audio und Video. Sämtliche Audio-, Video- und Datenströme werden dabei verschlüsselt.

Sämtliche WebRTC-Bestandteile sind in Firefox 21 Aurora standardmäßig aktiviert.

Firefox 21 Aurora bietet darüber hinaus weitere Neuerungen: So macht der Browser Vorschläge, wie sich seine Startzeit reduzieren lässt, und bietet ein erweitertes User Interface für Do-Not-Track, so dass Nutzer Tracking nun auch gezielt aktivieren können. Zudem lassen sich geschlossene Tabs auf der Seite "Neues Tab" wiederherstellen.

Die Mozilla-Entwickler haben nach eigenen Angaben auch die Grafikleistung durch die Integration aktueller Bibliotheken verbessert. Entwickler erhalten Unterstützung für Remote Profiling. In Sachen HTML5 wurde Firefox um Unterstützung für das Element main erweitert, das auch die aktuellen Entwicklerversionen von Chrome und Safari unterstützen.

Firefox 21 Aurora steht ab sofort unter mozilla.org/firefox/channel zum Download bereit.

Netzbetreiber unterstützen Firefox OS

Mozillas Pläne, mit Firefox OS ein freies, auf offenen Webstandards basierendes Smartphone-Betriebssystem zu etablieren, werden von mittlerweile 17 Netzbetreibern unterstützt: América Móvil, China Unicom, Deutsche Telekom, Etisalat, Hutchison Three Group, KDDI, KT, Megafon, Qtel, Singtel, Smart, Sprint, Telecom Italia Group, Telefónica, Telenor, TMN und Vimpelcom. So hat die Telekom beispielsweise angekündigt, noch in diesem Jahr mit dem Alcatel Touch Fire ein erstes Smartphone anzubieten, allerdings nicht in Deutschland.

Da die Apps für Firefox OS auf Webtechnik basieren, können sie auch ohne Download und Installation genutzt werden. Für eine einmalige Nutzung können sie direkt aus dem Firefox Marketplace gestartet werden.


eye home zur Startseite
triplekiller 22. Mär 2013

gegen webrtc ist nichts auszusetzen.

Spaghetticode 25. Feb 2013

Alle paar Monate ruft hier nämlich irgendein Marktforschungsunternehmen an, das heißt...

Lala Satalin... 25. Feb 2013

Ich melde mich. Ich nutze IPv6 per DSL.

P2063 25. Feb 2013

also dieses Firefox OS ist mal... lachhaft. die bewerben nicht ernsthaft die Funktion...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Endress+Hauser Conducta GmbH+Co. KG, Waldheim (bei Dresden)
  2. Bosch Engineering GmbH, Abstatt
  3. stoba Präzisionstechnik GmbH & Co. KG, Backnang (nahe Stuttgart), Yantai (China)
  4. transact Elektronische Zahlungssysteme GmbH dba. epay, Martinsried


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-15%) 16,99€
  2. 8,99€
  3. (-66%) 16,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Spectre

    Neuer Microcode für Haswell und Broadwell ist fast fertig

  2. Konfigurator

    Tesla mit neuen Optionen für das Model 3

  3. Body Cardio

    Nokia macht intelligente Waage etwas dümmer

  4. Luxuslimousine

    Jaguar XJ - die Katze wird elektrisch

  5. Umwelt

    China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung

  6. Marktforschung

    Viele Android-Apps kollidieren mit kommendem EU-Datenschutz

  7. Sonic Forces

    Offenbar aktuelle Version von Denuvo geknackt

  8. KWin

    KDE beendet Funktionsentwicklung für X11

  9. Sprachassistenten

    Alexa ist Feministin

  10. Elektromobilität

    Elektroautos werden langsam beliebter in Deutschland



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Updates: Wie man Spectre und Meltdown loswird
Updates
Wie man Spectre und Meltdown loswird
  1. Wallet Programmierbare Kreditkarte mit ePaper, Akku und Mobilfunk
  2. Fehlalarm Falsche Raketenwarnung verunsichert Hawaii
  3. Asynchronous Ratcheting Tree Facebook demonstriert sicheren Gruppenchat für Apps

Ein Jahr Trump: Der Cheerleader der deregulierten Wirtschaft
Ein Jahr Trump
Der Cheerleader der deregulierten Wirtschaft
  1. US-Wahl 2016 Twitter findet weitere russische Manipulationskonten
  2. F-52 Trump verkauft Kampfjets aus Call of Duty
  3. Raumfahrtpolitik Amerika will wieder zum Mond - und noch viel weiter

Sgnl im Hands on: Sieht blöd aus, funktioniert aber
Sgnl im Hands on
Sieht blöd aus, funktioniert aber
  1. NGSFF alias M.3 Adata zeigt seine erste SSD mit breiterer Platine
  2. Displaytechnik Samsung soll faltbares Smartphone auf CES gezeigt haben
  3. Vuzix Blade im Hands on Neue Datenbrille mit einem scharfen und hellen Bild

  1. Re: Etwas dümmer?

    Schnuecks | 09:12

  2. Re: "die Fläche eines halben Fußballfeldes"

    M.P. | 09:11

  3. Der Artikel ist total Inkonsequent

    perahoky | 09:10

  4. Re: Für mich als möglicher Käufer ...

    david_rieger | 09:10

  5. Re: Meine Frau darf Widerworte haben

    mnementh | 09:09


  1. 08:51

  2. 07:41

  3. 07:28

  4. 07:18

  5. 18:19

  6. 17:43

  7. 17:38

  8. 15:30


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel