HP: Android-Tablet mit Tegra-4-Prozessor geplant

HP arbeitet derzeit an einem Android-Tablet, das mit dem neuen Tegra-4-Prozessor von Nvidia läuft. Neben einem Tablet könnte HP schon bald auch ein Smartphone mit Googles Android anbieten. Geräte mit HPs eigenem Open WebOS wird es demnach nicht geben.

Artikel veröffentlicht am ,
HP arbeitet an einem Android-Tablet.
HP arbeitet an einem Android-Tablet. (Bild: China Foto Press/Getty Images)

HP unterstützt die Entwicklung von Open WebOS, wird aber voraussichtlich keine Geräte mit dem mobilen Betriebssystem anbieten. Denn HP arbeitet stattdessen an Android-Geräten. Es wären die ersten Android-Geräte des Unternehmens. Zunächst ist wohl ein HP-Tablet mit Googles Android und Nvidias Tegra-4-Prozessor geplant. Das erfuhr Readwrite von Informanten aus dem HP-Umfeld. Die Angaben ließ sich The Verge bestätigen - wenn auch nicht offiziell.

Stellenmarkt
  1. Data Management Engineer (m/w/d)
    AIXTRON SE, Herzogenrath
  2. Netzwerk Administrator (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg, Berlin, München
Detailsuche

Mindestens seit Ende November 2012 sollen HP-Angestellte an einem Android-Tablet arbeiten. Zu den Spezifikationen eines solchen Geräts stünde bisher nur der verwendete Prozessor fest: ein Tegra 4 von Nvidia. Wann dieses HP-Tablet auf den Markt kommen wird, ist nicht bekannt. Eine offizielle Vorstellung auf dem Mobile World Congress Ende Februar 2013 in Barcelona gilt als unwahrscheinlich. Nach den vorliegenden Informationen sind die Arbeiten noch nicht abgeschlossen, voraussichtlich würde HP das Tablet auf einer gesonderten Veranstaltung zeigen.

HP erwägt ein Smartphone mit Android

Als HP das WebOS-Tablet Touchpad sowie die WebOS-Smartphones Pre3 und Veer vorgestellt hatte, geschah dies wenige Tage vor dem Mobile World Congress auf einer eigenen Veranstaltung. HP überlegt derzeit außerdem, neben einem Android-Tablet auch ein Android-Smartphone zu entwickeln. Im Oktober 2012 hatte die HP-Chefin Meg Whitman erklärt, dass das Unternehmen wieder ein eigenes Smartphone anbieten will. Das wird aber nicht mehr in diesem Jahr erscheinen.

Einen Monat zuvor hatte sich Whitman zu den Smartphone-Plänen von HP geäußert und bereits eingeschränkt, dass HP es damit nicht besonders eilig habe. Für HP zähle nur, irgendwann wieder im Smartphone-Markt aktiv zu sein. Das Unternehmen will lieber später ein gutes Smartphone anbieten, anstatt eines übereilt auf den Markt zu bringen. Vor 1,5 Jahren hatte das Unternehmen überraschend das Smartphone- und Tablet-Geschäft mit WebOS eingestellt.

HPs geringes Interesse an Geräten mit Open WebOS

Golem Akademie
  1. Cloud Competence Center: Strategien, Roadmap, Governance: virtueller Ein-Tages-Workshop
    26.07.2022, Virtuell
  2. Container Management und Orchestrierung: virtueller Drei-Tage-Workshop
    22.-24.08.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das von HP initiierte Open WebOS spielt für das Unternehmen in Bezug auf eigene Geräte demnach keine Rolle. Damit ist offen, ob es jemals einen Hersteller geben wird, der Geräte mit Open WebOS anbieten wird. LG soll an einem Fernseher auf Basis von Open WebOS arbeiten.

HP übernahm Palm vor zwei Jahren und kam damit auch in den Besitz des Smartphone-Betriebssystems WebOS. Damit wollte HP eigentlich groß ins Smartphone-Geschäft einsteigen. Während die Übernahme lief, hatte HP angekündigt, WebOS außer auf Smartphones auch auf Tablets, Drucker und PCs zu bringen. WebOS-Drucker und WebOS auf einem Windows-PC gab es dann aber nie. Im August 2011 schloss HP die gesamte WebOS-Gerätesparte, noch bevor das prestigeträchtige WebOS-Smartphone Pre3 auf den Markt kam. Danach wurden das WebOS-Tablet Touchpad sowie die WebOS-Smartphones Veer und Pre3 zu Schleuderpreisen verkauft.

Ende 2011 entschied HP dann unter einer neuen Chefin, WebOS als Open-Source-Projekt weiterzuführen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Schnarchnase 14. Feb 2013

Nö, gerade wegen Android ist die Chance groß, dass es die Geräte schwer haben. Wer so...

nicoledos 14. Feb 2013

die fahren das me-too Programm. Da alle anderen auf den Markt setzen, von NoName bis zu...

Thom- 14. Feb 2013

Ich habe alle drei Geräte - das Touchpad, das Pre3 und das Veer. Das Touchpad ist von...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Sicherheitslücke
Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist

Forschern ist es gelungen, eine Schadsoftware auf ausgeschalteten iPhones mit vermeintlich leerem Akku auszuführen. Denn ganz aus sind diese nicht.

Sicherheitslücke: Die Schadsoftware, die auf ausgeschalteten iPhones aktiv ist
Artikel
  1. Autoindustrie: Mit handgeknüpften Kabelbäumen gegen die Lieferkrise
    Autoindustrie
    Mit handgeknüpften Kabelbäumen gegen die Lieferkrise

    Der Krieg in der Ukraine unterbricht die Lieferkette bei den Kabelbäumen. Jetzt suchen Autohersteller nach neuen Produktionswegen.
    Von Wolfgang Gomoll

  2. Decentralized Finance: Die Bafin würde gern Defi regulieren
    Decentralized Finance
    Die Bafin würde gern Defi regulieren

    Und das am liebsten EU-weit. 97 Prozent der gestohlenen Kryptowährungen stammen aus Defi-Transaktionen.

  3. Homeoffice: Bastler baut Gestell für die liegende Büroarbeit im Bett
    Homeoffice
    Bastler baut Gestell für die liegende Büroarbeit im Bett

    Der Bildschirm über dem Kopf, die Tastatur hängt herab: Das Homeoffice aus dem Bett heraus funktioniert - mit Handwerk und Kreativität.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u. a. Intel Core i9 529€, MSI RTX 3060 Ti 609€, Kingston Fury DDR5-4800 32GB 195€) • Razer Ornata V2 Gaming-Tastatur günstig wie nie: 54,99€ • AOC G3 Gaming-Monitor 34" UWQHD 165 Hz günstig wie nie: 404€ • Xbox Series X bestellbar [Werbung]
    •  /