• IT-Karriere:
  • Services:

Slate 7 mit Android 4.1: HP bringt Nexus-7-Konkurrenten für 150 Euro

In wenigen Monaten will HP ein kleines 7-Zoll-Tablet auf den Markt bringen. Der ehemalige Hersteller von WebOS-Tablets setzt dabei auf Android, einen niedrigen Preis und einen Micro-SD-Schacht. Der erste Eindruck ist gut.

Artikel veröffentlicht am ,
HPs 150-Euro-Tablet hat einen Micro-SD-Schacht.
HPs 150-Euro-Tablet hat einen Micro-SD-Schacht. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Mit dem Slate 7 bringt Hewlett-Packard ein kleines und günstiges Tablet auf den Markt. Der Konzern setzt aber nicht auf Windows oder gar WebOS respektive Open WebOS, sondern auf Android. Das hatte sich bereits Mitte Februar 2013 abgezeichnet. Für einen Preis von 150 Euro bekommt der Käufer ein Tablet mit blickwinkelstabilem 7-Zoll-Display und einer Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln. Zum Vergleich: Das Nexus 7 bietet 1.280 x 800 Pixel Auflösung. Gerade im Querformat ist das im Fall des Slate 7 nicht besonders viel, da einiges an Platz durch die Android-Menüleiste verloren geht. Beim ersten Ausprobieren anlässlich des Mobile World Congress 2013 hinterließ das Tablet durchaus einen guten Eindruck, zumindest für den Preis.

Stellenmarkt
  1. BASF Digital Solutions GmbH, Ludwigshafen
  2. Melitta Business Service Center GmbH & Co. KG, Minden

Die Farben des HFFS-Panels wirken jedoch etwas flau. Wir hatten das Gefühl, als hätte HP alles etwas angegraut. Dafür soll das Panel auch für draußen tauglich sein. Vermutlich handelt es sich um ein BOE-Hydis-Panel. Panels vom Hersteller Hydis sind häufiger in Outdoor-Optionen von HP-Notebooks zu finden. Wir kennen das Panel etwa von der 27x0p-Serie. Auch dieses bietet eine schlechte Farbdarstellung, ist aber dafür selbst unter Sonnenlicht bei geringer Helligkeit noch gut lesbar. Da HPs Slate 7 nur in einer schlecht beleuchteten Halle gezeigt wurde, können wir zur Outdoor-Fähigkeit noch nichts sagen.

Vernünftige Ausstattung trotz günstigem Preis

Die Konstruktion mit dem mattierten Gehäuse gefiel uns. Das Tablet wirkt stabil und griffig. Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass die Tablets noch nicht fertig sind. Im Inneren steckt ein nicht weiter beschriebener Dual-Core-ARM-SoC mit Cortex-A9-Kernen, die mit 1,6 GHz getaktet sind. Zu dem Preis kann HP offenbar nicht viel Speicher verbauen, denn es sind nur 8 GByte vorhanden. Immerhin gibt es einen Schacht für Micro-SDHC-Karten. Damit können Daten auf einer maximal 32 GByte fassenden Micro-SD-Karte zusätzlich untergebracht werden. Rund 370 Gramm wiegt das Tablet laut Hersteller. Es ist damit rund 40 Gramm schwerer als ein Nexus 7 und mit 10,7 mm zudem 0,2 mm dicker als das von uns getestete Nexus 7 von Google.

  • HPs Slate 7 gibt es nicht nur in Silber, ...(Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... sondern auch in Rot. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Bedienelemente des Slate 7 (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Schacht für Micro-SD-Karten (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Lautsprecher neben dem Micro-USB-Anschluss zum Laden des Tablets (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • HP Slate 7 (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • HP Slate 7 (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
HPs Slate 7 gibt es nicht nur in Silber, ...(Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)

Die weitere Ausstattung beinhaltet eine 3-Megapixel-Kamera an der Rückseite sowie eine VGA-Kamera für Videochats. Nicht für jeden dürfte die Beats-Audio-Unterstützung sowie das optional in Knallrot erhältliche Tablet geeignet sein. Technische Daten zum WLAN fehlen, was in der Regel ein Hinweis für Single-Band-WLAN ist. Eine Bluetooth-Einheit bestätigte uns HP auf Nachfrage, auch wenn diese in den technischen Daten bisher nicht gelistet wird.

Ausgeliefert wird das Tablet ab April 2013 mit Android 4.1 alias Jelly Bean. Ein Update auf Android 4.2 ist vorgesehen, wie uns ein Mitarbeiter von HP erklärte. Wann das kommen wird, ist nicht bekannt. HP hat an der Bedienungsoberfläche keine Anpassungen vorgenommen. Direkt in den Browser wurde eine Druckoption integriert, um bequem Informationen zu Papier zu bringen.

Das Slate 7 wird es nur in der beschriebenen Ausstattungsvariante geben. Ein Modell mit Mobilfunkmodem oder gar mehr internem Speicher ist vorerst nicht geplant.

Nachtrag vom 4. März 2013

HP hat mitgeteilt, dass das Slate 7 in Deutschland im Mai 2013 ausgeliefert wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 1.849€
  2. (u. a. 7 Days To Die für 9,49€, Green Hell für 6,99€, Dead by Daylight für 5,49€, Dying...
  3. (u. a. Pinnochio (4K UHD), Die Farbe aus dem All, Die Känguru-Chroniken, Robert the Bruce (4K...
  4. (u. a. Samsung GU43TU8079UXZG 43-Zoll-LED-TV für 354,95€ (Bestpreis!), Nintendo Switch Pro...

medium_quelle 26. Feb 2013

Ich habe nen Nexus7 und kein Ipad mini. Manchmal muss man einfach nur akzeptieren, dass...

Schnarchnase 25. Feb 2013

Open webOS wird aktuell zumindest auf einige Nexus-Geräte portiert, also tot würde ich es...

iu3h45iuh456 25. Feb 2013

Erfahrungsgemäß ist das Management von HP enttäuscht, wenn nicht gleich im ersten Monat 1...

tunnelblick 25. Feb 2013

ich frage mich, warum golem dieses ding als n7-konkurrent verkauft. display-auflösung...


Folgen Sie uns
       


Watch Dogs Legion - Fazit

Mit Legion liefert Ubisoft das bisher mit Abstand beste Watch Dogs ab.

Watch Dogs Legion - Fazit Video aufrufen
Mario Kart Live im Test: Ein Klempner, der um Konsolen kurvt
Mario Kart Live im Test
Ein Klempner, der um Konsolen kurvt

In Mario Kart Live (Nintendo Switch) fährt ein Klempner durchs Wohnzimmer. Golem.de hat das Spiel mit einem Konsolen-Rennkurs ausprobiert.
Von Peter Steinlechner

  1. Nintendo Entwickler arbeiten offenbar an 4K-Updates für Switch Pro
  2. Nintendo Switch Mario Kart Live schickt Spielzeugauto auf VR-Rennstecke
  3. 8bitdo Controller macht die Nintendo Switch zum Arcade-Kabinett

Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
Energiewende
Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist

Big Blue Button: Das große blaue Sicherheitsrisiko
Big Blue Button
Das große blaue Sicherheitsrisiko

Kritische Sicherheitslücken, die Golem.de dem Entwickler der Videochat-Software Big Blue Button meldete, sind erst nach Monaten geschlossen worden.
Eine Recherche von Hanno Böck


      •  /