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3D-Druck: Fedora 19 erhält komplette Werkzeugsammlung

In Fedora 19 wird eine komplette Werkzeugsammlung für den 3D-Druck enthalten sein. Die Open-Source-Software besteht aus CAD-Software bis hin zum Slicer. Anwender sollen in Fedora 19 sämtliche Anwendungen mühelos installieren können.

Artikel veröffentlicht am ,
Der 3D-Drucker Reprap Darwin lässt sich mit den Werkzeugen in Fedora 19 nutzen.
Der 3D-Drucker Reprap Darwin lässt sich mit den Werkzeugen in Fedora 19 nutzen. (Bild: Reprap-Projekt/GNU Free Document License)

Fedora soll nach Willen der Entwickler die Linux-Plattform für das 3D-Drucken werden. Dazu hat das Fedora-Team viel Software gesammelt, die eine komplette Toolchain ergibt. Mit CAD-Anwendungen lassen sich Modelle erstellen, die schließlich in G-Code übersetzt an den Drucker gesendet werden können.

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Ziel des Projekts ist es, gängige und funktionierende Software für den 3D-Druck zu sammeln und in den Softwarequellen für Fedora 19 bereitzustellen. Einige der Anwendungen gibt es bereits im Rawhide-Zweig, Anwender müssen diese aber mühsam einzeln installieren. Andere Software ist noch nicht in Form von RPM-Paketen für Fedora erhältlich.

Für das Erstellen von 3D-Modellen soll OpenSCAD dienen. Es sei einfacher zu bedienen als alternative Lösungen wie Blender, denn es sei eine reine CAD-Anwendung, schreiben die Entwickler. Zusätzlich soll die MCAD-Bibliothek integriert werden, die gebräuchliche Komponenten für mechanisches Design als Schablonen enthält. Allerdings sei die Bibliothek noch unfertig, schreiben die Entwickler. Deshalb werde es künftig noch API-Änderungen geben.

Das fertige 3D-Modell muss dann mit einem Slicing-Werkzeug in G-Code übersetzt werden. Dabei werden die CAD-Modelle in Schichten geschnitten - daher der englische Name Slicer. Außerdem übersetzt eine Slicing-Anwendung die Schnitte in G-Code. Dieser Code wird auch von Plottern verwendet und beschreibt einzelne Punkte in ihren X-, Y- und Z-Achsen. Als Standalone-Anwendung hält Fedora 19 etwa Slic3r oder Skeinforge bereit.

Schließlich besteht die Toolchain noch aus Anwendungen, die mit dem 3D-Drucker kommunizieren und ihn steuern.

Die Funktionen der zahlreichen Anwendungen überschneiden sich teilweise. Die Sammlung soll aber auch dafür sorgen, dass komplette Lösungen funktionieren, die auf externe Anwendungen zugreifen. Dazu gehört Repetierhost, mit dem mehrere Teile eines CAD-Modells virtuell auf eine Platte verteilt werden können. Repetierhost übersetzt das Layout mit Hilfe der Anwendungen Slic3r oder Skeinforge in G-Code. Ähnliche Funktionen bietet auch die Software Cura. Dort können CAD-Modelle aber zusätzlich noch skaliert werden.

Die Open-Source-Anwendungen sind allerdings noch alles andere als ausgereift, sagten Entwickler des Hackerspace Raumfahrtagentur in Berlin, die sich intensiv mit 3D-Druck beschäftigen. Insbesondere die Slicer-Werkzeuge, die in Skriptsprachen wie Perl verfasst sind, seien meist noch sehr langsam. Teilweise dauere die Übersetzung komplexer Modelle in G-Code mehrere Stunden und somit länger als der eigentliche Druck. Das gelte aber auch für professionelle Slicer-Anwendungen, die in C++ geschrieben sind. Einfache Slices lassen sich schnell erstellen, bei komplexen Modellen sinkt die Berarbeitungsgeschwindigkeit aber wieder deutlich.



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teleborian 05. Feb 2013

Das ist schon so. Das Verfahren zwischen Papierdruck und 2D Druck ist ein ganz anderer...


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