Die Wine-Entwickler wollen in den kommenden Versionen des Windows-API-Nachbaus für Unix den DOS-Emulator DOSbox integrieren. Der erste Schritt wurde mit der aktuellen Version 1.3.12 gemacht.
Der Opera-Browser für FreeBSD und Debian-basierte Systeme ist in einer aktualisierten Version 11.00 erschienen. Die Signierschlüssel für die Debian-Pakete wurden erneuert, da die alten am 23. Januar 2011 abgelaufen sind.
Ein Trojaner, der sich auf Windows, Mac OS X und Linux-Systemen ausbreitet, enthält selbst so gravierende Lücken, dass er sogar von Dritten ausgenutzt werden kann. Der in Java geschriebene Jnanabot verbreitet sich gegenwärtig über Facebook.
Die Skype-Toolbar-Erweiterung wird von den Mozilla-Entwicklern für zahlreiche Abstürze und langsameren Seitenaufbau von Firefox verantwortlich gemacht und landet deshalb auf der sogenannten Blocklist.
Der Hardwarehersteller Via hat dem Open-Source-Projekt Openchrome die offizielle Dokumentation zu seinem Chrome-HD-Grafikchip zur Verfügung gestellt. In den freien Treibern des Projekts fehlte bislang die 3D-Beschleunigung.
Die zuständige EU-Kommission sieht keinen Grund, den Verkauf der 882 Patente durch Novell an das CPTN-Konsortium infrage zu stellen. Das schreibt Kommissar Joaquín Almunia in einer E-Mail an die Europaabgeordnete Emma McClarkin.
Die Free Software Foundation (FSF) ist erfreut, dass Google sich für den Einsatz des offenen Webvideostandards WebM stark machen und auf den von Patenten behafteten H.264-Codec verzichten will - und will es Google nachmachen.
Ohne Ankündigung hat der Großteil der Entwickler des Ffmpeg-Projekts ein neues Führungsgremium gewählt und den Code der Werkzeug- und Codecsammlung in einem neuen Repository auf ffmpeg.org untergebracht.
Oracle hat auf einem sogenannten Patch-Tuesday über 60, teils kritische Sicherheitslücken in etlichen Produkten behoben. Zu den betroffenen Anwendungen gehören auch Oracle Openoffice und JRockit.
Xfce ist nach zweijähriger Entwicklungszeit in der Version 4.8 veröffentlicht worden. In erster Linie wurde der Linux-Desktop an die modernen Linux-Frameworks angepasst und die Benutzeroberfläche erweitert.
Der erste Veröffentlichungskandidat des nächsten Linux-Kernels ist erschienen. Damit stehen auch weitgehend alle Funktionen fest, die in Kernel 2.6.38 integriert werden sollen, darunter ein Patch, der Desktopapplikationen beschleunigen soll.
Die letzte Hürde scheint genommen: Debian 6.0 alias Squeeze soll am ersten Wochenende im Februar 2011 erscheinen. Im Installer, der bislang die Veröffentlichung verhinderte, wurden die letzten Fehler korrigiert.
Entwickler haben den ersten Release Candidate der Python-Version 3.2 mit einem stabilen Application Binary Interface veröffentlicht. Sie soll dafür sorgen, dass bei künftigen Versionsupdates nicht mehr alle Erweiterungsmodule neu kompiliert werden müssen.
Die Hardwarebeschleunigung in Firefox 4 wird für Linux nicht standardmäßig aktiviert. Der Grund: Die 3D-Beschleunigung der meisten Treiber führt zu Darstellungsproblemen und sogar zu Abstürzen.
Canonical will das Dconf-Framework so erweitern, dass es die Verwendung von Qt-Applikationen direkt unter Ubuntu ermöglicht. Über die neuen Qt-Bindings für Dconf soll später auch eine nahtlose Integration von KDE-Anwendungen möglich sein.
Entwickler haben Canonicals Unity-Desktop auf das UI-Framework Qt portiert. Während das Original 3D-Grafikchips und entsprechende Treiber benötigt, läuft Unity-2D auch auf Hardware, die lediglich 2D-Funktionalität hat.
Entwickler bezeichnen den aktuellen Stand der Entwicklung von JDK 7 als Feature Complete. Den Status erreichte die nächste große Version der Entwicklungsumgebung eine Woche später als geplant. Trotzdem soll der gegenwärtige Fahrplan eingehalten werden.
Red Hat hat mit Version 5.6 ein Update für seine Enterprise-Linux-Reihe veröffentlicht. Neben zahlreichen neuen Hardwaretreibern hat RHEL 5.6 eine aktuelle Version des DNS-Servers Bind, der DNSSEC unterstützt.
Für die nächste Version des Linux-Kernels haben Entwickler bereits den Code für neue Grafiktreiber eingereicht, darunter für AMDs Fusion-Chipsätze. Zudem wurde die Unterstützung für Nvidias Fermi verbessert.
Cloudant bietet unter dem Namen Cloudant Search eine Volltextindizierung und Suche für seinen CouchDB-basierten Speicherdienst an, die über eine REST-API angesprochen werden kann. Sie verspricht Suchergebnisse in Echtzeit und liefert diese im JSON-Format zurück.
Das Eclipse-Projekt Orion will die Entwicklungsumgebung in den Browser verlagern. Der Client und die dazugehörigen Werkzeuge basieren auf Javascript, der Server ist in Java geschrieben.
Apple hat erste Teile des Quellcodes einer quelloffenen Java-Version für Mac OS X veröffentlicht. Ziel ist eine Open-Source-Version des JDK 7, samt Cocoa-basierter Werkzeugsammlung.
Der Quellcode des Hudson-Projekts wird in einer Communityversion unter dem Namen Jenkins weitergeführt. Zuvor waren Gespräche mit Oracle über die Übertragung der Namensrechte gescheitert.
Im Zuge des drastischen Stellenabbaus beim Webportal Myspace soll die Niederlassung in Deutschland vollständig geschlossen werden. Die Tochtergesellschaft Fox Interactive Media Germany beschäftigt in Berlin 30 Mitarbeiter.
Die für April 2011 geplante Ubuntu-Variante Natty Narwhal wird neben Eucalyptus auch die Openstack-Plattform für Cloud Computing enthalten. Canonical setzt damit weiter verstärkt auf Angebote rund um Cloud Computing.
Die USA wollen offenbar eine Art digitalen Ausweis, beziehungsweise eine Signaturkarte für das Internet einführen. Das Konzept soll das US-Wirtschaftsministerium erarbeiten, die Umsetzung dagegen sollen private Unternehmen übernehmen.
Das Unternehmen 2FA hat vor einem texanischen Gericht Klage gegen das ehemalige Partnerunternehmen Passlogix wegen Quellcodediebstahls eingereicht. Passlogix wurde im Oktober 2010 von Oracle übernommen.
Die KDE Software Compilation 4.5 ist auch für Windows verfügbar. Die Entwickler haben die freie Applikationssammlung in der Version 4.5.4 auf Windows portiert, damit dessen Benutzer ebenfalls auf den Anwendungsfundus zugreifen können.
Mit dem Mono Packager können Mono-Anwendungen samt integrierter Laufzeitbibliothek erstellt werden. Damit soll dem Anwender die umfangreiche Installation des gesamten Mono-Frameworks erspart bleiben.
Das PHP-Framework Fuel soll die Entwicklungszeiten durch eine aufgeräumte Syntax verkürzen und äußerst portabel sein. Das Fuel-Team hat eine erste Vorabversion veröffentlicht.
Für die Linux-Kernel 2.6.32, 2.6.34 und 2.6.36 haben die Entwickler aktuelle Versionen veröffentlicht, die vor allem Fehler beheben. Version 2.6.34.8 ist das erste Update, das unter der Ägide des Entwicklers Paul Gortmaker erfolgte.
Version 2.8.2 der freien .Net-Entwicklungsplattform Mono behebt einen Fehler, der unter Umständen den Quellcode von .aspx-Dateien offenbart. Anwendern wird dringend geraten, die aktuelle Version einzuspielen.
Util-Linux ist in Version 2.19 erschienen. Die Partitions- und Dateisystemwerkzeuge für Linux bieten neben einem neuen Trim-Befehl auch die Anwendung Lsblk, die Partitionen in einer Baumstruktur darstellt.
Bis Ende Januar 2011 können Interessierte Themenvorschläge für einen der 200 Konferenzvorträge einreichen, die für den diesjährigen Linuxtag geplant sind. Als Schwerpunkte sollen unter anderem das E-Publishing und die Plattformen für mobile Geräte Android und Meego dienen.
CES2011 Mit dem Linux-basierten Hometroller-Mini sollen elektrische Geräte zu Hause über mobile Geräte mit Android oder iOS gesteuert werden können. Die dazugehörige Software unterstützt auch Sprachsteuerung.
Der US-Anbieter Broadcom ist der Linux Foundation beigetreten. Damit will das Unternehmen die Zusammenarbeit mit der Open-Source-Gemeinschaft bei der Entwicklung seiner Software und Treiber verstärken.
Sourcefire, Entwickler des quelloffenen Antivirenprogramms ClamAV, hat das Startup Immunet erworben. Immunet entwickelt eine cloudbasierte Antiviruslösung.
In den USA erprobt das Unternehmen xG Technology ein neuartiges Funknetz, das ohne offizielle Frequenzzuteilung auskommt. Stattdessen wird dort das freie Frequenzband um 900 MHz verwendet.
In Ubuntu 11.04 soll Libreoffice das Büropaket Openoffice.org ersetzen. Die entsprechenden Pakete hat der verantwortliche Entwickler bereits geschnürt und zum Testen in einem PPA-Repository bereitgestellt.
Die Mono-Entwickler haben eine Engine für Android zum Testen veröffentlicht. Der freie Silverlight-Nachbau bietet darüber hinaus von der Dalvik-Engine nachgebildete C#-APIs für Android.
Die Linux-Distribution Grml 2010.12 ist unter dem Namen Gebrüder Grml erschienen. In der aktuellen Version wurde vor allem das Linux-System mit neuem Kernel und automatischer X-Konfiguration modernisiert.
Mit der Veröffentlichung der Schriftart PT Serif hat das russische Unternehmen Paratype einen weiteren Font unter eine freie Lizenz gestellt. Die Schrift enthält neben kyrillischen auch osteuropäische und Latin-1-Zeichen.
Mit Kio-Magnet für das virtuelle Dateisystem unter KDE soll es künftig möglich sein, auf Torrent-Links in Magnet-URIs zuzugreifen. Über eine gepatchte Version von Ktorrent können Videoinhalte per Stream abgerufen werden.
Die Quellen des Boot-Virus Stoned stehen ab sofort frei zur Verfügung. Der Virus befällt den Bootsektor einer Festplatte und ermöglicht den Zugriff auf 32-Bit-Windows-Systeme ab Version 2000 - auch unter Windows 7.
Die Mehrheit der bislang veröffentlichten Tablets mit dem Android-Betriebssystem verstößt gegen die GPL. Bei den meisten Verstößen handelt es sich um unveröffentlichten Quellcode.
Künftig können Anwender die Benachrichtigungselemente aus dem Ayatana-Projekt des Ubuntu-Desktops auch in Opensuse verwenden. Dafür soll mit dem Erscheinen von Opensuse 11.4 am 16. März 2011 ein entsprechendes Repository freigeschaltet werden.
Entwickler haben den Code der freien Mediasoftware Mplayer um die Unterstützung des Crystal-HD-Chips von Broadcom erweitert. Bislang kann der Mediaplayer sämtliche in den Chip integrierte Codecs verwenden - außer DivX 3.11.