Abo
  • Services:

Antivirensoftware

ClamAV-Entwickler Sourcefire kauft Immunet

Sourcefire, Entwickler des quelloffenen Antivirenprogramms ClamAV, hat das Startup Immunet erworben. Immunet entwickelt eine cloudbasierte Antiviruslösung.

Artikel veröffentlicht am ,
Antivirensoftware: ClamAV-Entwickler Sourcefire kauft Immunet

Sourcefire übernimmt das 2008 gegründete Unternehmen Immunet für 21 Millionen US-Dollar. 17 Millionen US-Dollar zahlt das Unternehmen gleich, die verbleibenden vier Millionen US-Dollar sollen in den kommenden 18 Monaten ausgezahlt werden, wenn Immunet weitere Versionen seiner Enterprise-Software veröffentlicht.

Stellenmarkt
  1. Aareal Bank AG, Wiesbaden
  2. Bertrandt Technikum GmbH, Ehningen

Immunet entwickelt Antivirensoftware unter dem Namen Immunet Protect, die in erster Linie in der Cloud läuft. Dort werden Virensignaturen abgelegt - auch die anderer Sicherheitsspezialisten. Die Immunet-Software greift auf die stets aktuellen Signaturen zu, um den heimischen Rechner zu schützen. Damit soll es möglich sein, neben einem lokal installierten Antivirenprogramm die von Immunet bereitgestellte Software zu verwenden. Immunet greift dafür auf die Antivirensoftware ClamAV zurück.

Das quelloffene ClamAV wurde im August 2008 von Sourcefire erworben, die auch die Sicherheitssoftware Snort entwickeln. Sourcefire wurde von Snort-Entwickler Martin Roesch 2001 gegründet, um die quelloffene Software auch kommerziell zu vertreiben. Snort ist eine Intrusion-Detection-Software, die Einbrüche auf Rechner registrieren und verhindern soll.

Bislang bietet Immunet eine kostenlose und kostenpflichtige Version seiner Software an. Eine Enterprise-Edition ist in der Entwicklung und soll später von Sourcefire vertrieben werden. Die Verkaufszahlen von Immunets kostenpflichtiger Software sind laut Sourcefires CEO John Burris eher gering. Sie hat etwa 750.000 Benutzer in 192 Ländern. Mit der Enterprise-Version von Immunet will Sourcefire sein Unternehmensportfolio erweitern, um in Konkurrenz zu anderen Sicherheitsunternehmen zu treten, etwa McAfee oder Symantec.

Die Immunet-Gründer Alfred Huger und Oliver Friedrichs, die beide unter anderem bei Symantec arbeiteten, sowie Cloud-Spezialist Adam O'Donnell - früher Angestellter beim Sicherheitsunternehmen Cloudmark - sollen allesamt weiter für Sourcefire arbeiten.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 44,99€ (Vergleichspreis 90,51€)
  2. 69,90€ + Versand (Vergleichspreis über 102€)
  3. für 229€ statt 263,99€ im Vergleich (+ 30€ Rabatt bei Zahlung mit Masterpass und Gutschein...
  4. für 529€ statt ca. 614€ im Vergleich (+ 50€ Rabatt bei 0%-Finanzierung und Gutschein: NAS-50)

brm 07. Jan 2011

"Aber das Marekting wird's schon richten." Demnächst: Das WWW als Cloud ;)


Folgen Sie uns
       


Analyse zum Apple-Event - Golem.de live

Die Golem.de-Redakteure Tobias Költzsch und Michael Wieczorek besprechen die drei neuen iPhones und die Neuerungen bei der Apple Watch 4.

Analyse zum Apple-Event - Golem.de live Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

    •  /