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Eclipse: Projekt Orion verlagert IDE in den Browser

Das Eclipse-Projekt Orion will die Entwicklungsumgebung in den Browser verlagern. Der Client und die dazugehörigen Werkzeuge basieren auf Javascript , der Server ist in Java geschrieben.
/ Jörg Thoma
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Die Entwickler haben eine Vorabversion des Orion-Projekts vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) , das Webentwicklern eine webbasierte Entwicklungsumgebung bieten will. Mit der Veröffentlichung des Quellcodes wollen die Entwickler weitere Programmierer locken, die das Projekt weiterentwickeln oder zur Organisation beitragen wollen. Ziel sei es, ein gesamtes Ökosystem rund um das Orion-Projekt zu organisieren.

Orion basiert auf dem Client-Server-Modell: der Server – in Java geschrieben – nutzt das OSGI-Framework(öffnet im neuen Fenster) , um Funktionen zu bieten, die über die einer einfachen JavaVM-Installation hinausgehen. Als Webserver kommt Jetty zum Einsatz. Der Client hingegen ist in Javascript verfasst und kommuniziert über REST mit dem Server.

Die Vorteile einer webbasierten IDE erläutert Entwickler Boris Bokowski in seinem Blog: Entwickler könnten leichter auf Bug-Tracking-Systeme wie Bugzilla zugreifen oder mit dem ebenfalls webbasierten Werkzeug Hudson die Entwicklung ihres Quellcodes überwachen.

Die Entwickler betonen, dass Orion noch nicht fertig, also noch keine komplette IDE in Javascript ist. Bislang enthält Orion einen Quellcode-Editor und einen Datei- und Ordnerbrowser. Die Entwickler arbeiten gegenwärtig an der Integration eines Git-Browsers. Später soll Firebug als Debugger hinzukommen.

Die Entwickler wollen sich laut Bokowski an die Webarchitektur halten und beispielsweise Hyperlinks verwenden, um weitere Werkzeuge anzusteuern und Technologien wie HTTP, JSON, Oauth und OpenID nutzen.

Der Quellcode steht auf den Servern des Eclipse-Projekts zum Download zur Verfügung(öffnet im neuen Fenster) . Die dortige Version ist allerdings auf den 10. Dezember 2010 datiert. Die Entwickler versprechen alle sechs Wochen eine neue Version. Eine aktuelle Version ist über die Git-Repositories(öffnet im neuen Fenster) erhältlich. Weitere Informationen zu dem Projekt haben die Entwickler auf einer Wikiseite(öffnet im neuen Fenster) zusammengetragen.


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