Mplayer

Erste Unterstützung für Crystal-HD-Chips

Entwickler haben den Code der freien Mediasoftware Mplayer um die Unterstützung des Crystal-HD-Chips von Broadcom erweitert. Bislang kann der Mediaplayer sämtliche in den Chip integrierte Codecs verwenden - außer DivX 3.11.

Artikel veröffentlicht am ,
Mplayer: Erste Unterstützung für Crystal-HD-Chips

Der abgewandelte Mplayer-Code kommt mit fast allen Codecs zurecht, die in den beiden bislang veröffentlichten Versionen 70012 und 70015 des Crystal-HD-Chips integriert sind. Dazu gehören Mpeg-1- und Mpeg-2- sowie H.264- und VC-1-Datenströme. Die aktuelle Version 70015 des Decodierchips bringt auch die Unterstützung für Mpeg4, DivX und XviD mit. Lediglich mit Divx 3.11 codierte Inhalte kann die experimentelle Version von Mplayer noch nicht verarbeiten.

Stellenmarkt
  1. Teamleitung (m/w/d) IT
    Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg
  2. Business Intelligence Analyst (m/w/d)
    Hays AG, Sachsen-Anhalt
Detailsuche

Die Wiedergabe von Videoinhalten im Vollbildverfahren (Non-Interlaced) funktioniert laut Entwickler Philip Langdale problemlos. Auf einem Rechner mit einem Core-2-Duo-Prozessor sank der Leistungsverbrauch der CPU auf etwa 25 Prozent von zuvor 70 bis 100 Prozent ohne Crystal-HD-Chip. Bei der Vorgängerversion 70012 des Chips gibt es noch Probleme bei der Abgabe des Datenstroms an dessen Pipelines, die Langdale gerade untersucht.

Beim Abspielen von Videos mit Zeilensprungverfahren (Interlaced) funktioniert die experimentelle Mplayer-Variante. Inhalte, die mit dem Mpeg-2-Interlaced-Verfahren codiert sind, spielt er ebenso ab wie H.264 MBAFF. Mit H.264 PAFF codierte Videos sollten ebenfalls funktionieren, so Langdale. Er habe aber kein Testvideo außer einen DVB-Stream, der allerdings weitere Komplikationen mit sich bringe und deshalb noch nicht richtig funktioniere.

Obwohl Mplayer für das Decodieren die Codecs aus der Ffmpeg-Bibliothek verwendet, funktioniert die native Version der freien Codecsammlung nicht mit dem Crystal-HD-Chip von Broadcom. Grund dafür sei, dass Mplayer bei Einzelbildern die Synchronisierung von Bild und Ton anders handhabt als der Transcodierer von Ffmpeg.

Golem Karrierewelt
  1. Airtable Grundlagen: virtueller Ein-Tages-Workshop
    31.08.2022, Virtuell
  2. Entwicklung mit Unity auf der Microsoft HoloLens 2 Plattform: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    10./11.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Wer die experimentelle Mplayer-Version ausprobieren will, benötigt zunächst die aktuellen quelloffenen Treiber und Benutzerbibliotheken für den Crystal-HD-Chip aus einem speziellen Git-Zweig. Die von Langdale gepatchten Versionen von Mplayer und der Ffmpeg-Bibliothek liegen ebenfalls dort. Eine Anleitung hat Entwickler Langdale in einem Blogeintrag zu dem Thema veröffentlicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


ichich 03. Jan 2011

no bit is illegal.

wozukaufen 03. Jan 2011

und was soll das dann werden wenns fertig ist? ehrlich verstehe denn sinn nicht ganz. BR...

Antwortgott 02. Jan 2011

Ist es neu? Ne ist Linux drauf...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Thinkpad E14 Gen4 im Test
Laptop mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis

Top für 900 Euro: Das Thinkpad E14 Gen4 mit Alder Lake ist flott, aufrüstbar und tippt sich exzellent. Nur beim Display steht Lenovo auf der Stelle.
Ein Test von Marc Sauter

Thinkpad E14 Gen4 im Test: Laptop mit tollem Preis-Leistungs-Verhältnis
Artikel
  1. Rutube: Klitschko-Fake-Anrufer arbeiten für russischen Staatskonzern
    Rutube
    Klitschko-Fake-Anrufer arbeiten für russischen Staatskonzern

    Das russische Comedy-Duo, das hinter den gefälschten Klitschko-Videoanrufen stecken soll, bekommt wohl Staatsgelder.

  2. Axie Infinity: Millionen-Hack bei Krypto-Game durch Jobangebot
    Axie Infinity
    Millionen-Hack bei Krypto-Game durch Jobangebot

    Der Hack beim Krypto-Spiel Axie Infinity wurde durch ein gefälschtes Jobangebot ermöglicht - das sogar mehrere Bewerbungsrunden enthielt.

  3. KI: Meta veröffentlicht Übersetzungsmodell für 200 Sprachen
    KI
    Meta veröffentlicht Übersetzungsmodell für 200 Sprachen

    Das Modell NLLB-200 von Meta soll 200 Sprachen direkt ineinander übersetzen können. Das Modell wird Open Source.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar • Red Friday: Mega-Rabatt-Aktion bei Media Markt • LG OLED TV 77" 120 Hz günstig wie nie: 2.399€ • Amazon-Geräte günstiger • AMD Ryzen 5 günstig wie nie: 119€ • EVGA RTX 3090 günstig wie nie: 1.649€ • MindStar (MSI 31,5“ 165Hz 369€) • Der beste 2.000€-Gaming-PC [Werbung]
    •  /