PHP: Fuel verkürzt Entwicklungszeiten

Das PHP-Framework Fuel soll die Entwicklung von Webapplikationen, wie etwa CMS-Systemen, deutlich beschleunigen. Die aktuelle Testversion 1.0.0 Beta1(öffnet im neuen Fenster) wurde bereits auf den Webservern Apache, IIS und Nginx erfolgreich getestet und setzt die Skriptsprache PHP in der Version 5.3.2 voraus. Es arbeitet mit den Datenbanken MySQL, PostgreSQL, Sqlite, MongoDB und CouchDB zusammen.
Fuel hat einen erweiterten Model View Controller (HMVC) sowie mit Activerecords ein einfaches Object Relational Mapping (ORM). Zudem ist in Fuel das Kommandozeilenwerkzeug Oil enthalten, das die Entwicklung von MVC-Komponenten und die Verwaltung einzelner Pakete beschleunigen soll.
Fuel wird bereits in einigen Anwendungen eingesetzt: Auf Scrapyard.com(öffnet im neuen Fenster) wurde damit eine einfache Pastebin-Anwendung realisiert. Laut Fuel-Entwickler Dan Horrigan haben Programmierer auf der Webseite Wanwizard.eu(öffnet im neuen Fenster) innerhalb von nur acht Stunden ein komplettes CMS erstellt.
Horrigan schreibt in seinem Blog, dass in der Betaversion noch einige Fehler enthalten sind. So seien die E-Mail- und die Dateiklasse noch nicht repariert und getestet worden. Die Dateiklasse weise beispielsweise noch Probleme beim Löschen von Verzeichnissen auf, in dem sich versteckte Dateien befinden.
Eine Dokumentation(öffnet im neuen Fenster) beschreibt die Klassen und Anwendungen sowie die Funktionen des Fuel-Frameworks. Der Quellcode wurde unter die MIT-Lizenz gestellt und kann auf der Webseite des Projekts heruntergeladen werden(öffnet im neuen Fenster) .