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Chiphersteller: Broadcom tritt Linux Foundation bei

Der US-Anbieter Broadcom ist der Linux Foundation beigetreten. Damit will das Unternehmen die Zusammenarbeit mit der Open-Source-Gemeinschaft bei der Entwicklung seiner Software und Treiber verstärken.
/ Jörg Thoma
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Als neues Mitglied der Linux Foundation(öffnet im neuen Fenster) will der Netzwerk-Chip-Hersteller Broadcom(öffnet im neuen Fenster) bereits am nächsten Linux Foundation Collaboration Summit(öffnet im neuen Fenster) Anfang April 2011 in San Francisco teilnehmen. Davon verspricht sich das Unternehmen Kontakte zu Open-Source-Entwicklern und -Herstellern.

Erst im September 2010 hatte Broadcom den Quellcode der Treiber für seine 802.11-Chipsätze veröffentlicht; er wurde in den aktuellen Kernel 2.6.37 aufgenommen.

Der Linux Foundation gehören unter anderem die Unternehmen Fujitsu, Hitachi, HP, IBM, Intel, NEC, Novell und Oracle an. Das Konsortium fördert die Arbeit an dem Linux-Kernel und bezahlt Kernel-Entwickler Linus Torvalds. Zu den weiteren Open-Source-Projekten unter seiner Ägide gehört beispielsweise die Linux-Distribution Meego, die vornehmlich von Intel und Nokia entwickelt wird.

"Die Entscheidung, den Quellcode unserer Treiber freizugeben und der Linux-Foundation beizutreten, resultiert aus der wachsenden Zahl der Kunden, die Linux einsetzen. Linux ist inzwischen eine bedeutende Plattform für Kommunikationsgeräte und -technologien" , sagte Broadcom-Vize Michael Hurlston.

Amanda McPherson von der Linux-Foundation unterstrich: "Broadcom hat erkannt, dass Zusammenarbeit und offene Entwicklung etliche Vorteile mitbringen, etwa die Unterstützung seiner Hardware und geringere Entwicklungskosten."


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