Forscher wollen außerirdisches Leben an der Farbe des Lichts erkennen, das von seinem Heimatplaneten abgestrahlt wird. Sie sammeln fleißig Lebensformen auf der Erde, um festzustellen, wie sie das Licht beeinflussen.
Zum Mars ja, aber nicht so: Mars One wird es nie geben. Nur ein einziger Teil der privat organisierten Marskolonie ist realistisch - und der findet auf der Erde statt.
Wir lauschen auf Zeichen von Zivilisationen im All. Aber wenn wir nach Außerirdischen suchen: Sollten wir nicht auch nach ihnen rufen? Einige Nachrichten sind bereits zu fremden Sternen unterwegs. Gegner warnen vor den Konsequenzen.
Unsichtbare Galaxien: Forscher haben das Vorhandensein von kleinen Zwerggalaxien nachgewiesen, die aus großen Mengen Dunkler Materie bestehen und schwer zu beobachten sind. Sie nutzten die Gravitationskraft der Galaxien aus.
Fosdem15 Ryan MacDonald möchte 2024 zum Mars fliegen. Er ist einer von vielen Freiwilligen, die sich für die Mission Mars One gemeldet haben. MacDonald sieht in der Marsbesiedlung einen Schritt zu einer offeneren Gesellschaft.
Es ist ein ganz besonderes Sonnensystem, das das Weltraumteleskop Kepler da entdeckt hat: ein Stern mit fünf Planeten. Als unsere Sonne entstand, war Kepler-444 schon älter als die Sonne heute.
Nur dreimal so weit weg wie der Mond: Ein großer Asteroid wird die Erde am Montag so nah passieren wie selten. Man könnte ihn sogar mit einem guten Fernrohr sehen - wäre da nicht das Wetter.
Auf der Suche nach Supererden: Eine neue Anlage in Chile soll nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems suchen, die um einen Stern kreisen. Ein Teil der Technik stammt aus Deutschland.
/10Kommentare/Von Melanie-Konstanze Wiese (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR))
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Zum Jahreswechsel bietet Amazon ein weiteres Mal in diesem Jahr 30 Android-Apps gratis an, für die Nutzer sonst bezahlen müssten. Insgesamt sollen um die 85 Euro gespart werden können. Auch dieses Mal sind viele Spiele dabei.
Das war eine Meisterleistung: Über 500 Millionen Kilometer von der Erde entfernt haben sich im Sommer eine Sonde und ein Komet getroffen. Aber das war nicht das einzige Ereignis, das 2014 die Raumfahrt bewegt hat. Golem.de schaut zurück auf Erfolge und Unglücke.
Die Bagger können rollen: Die europäische Südsternwarte Eso hat die Finanzierung für das Riesenteleskop E-ELT freigegeben. Es soll Astronomen einen Blick in die Geschichte des Universums ermöglichen.
Der Komet Siding Spring wird am Sonntagabend in nur 140.000 Kilometern Entfernung am Mars vorbeirasen. Die Weltraumbehörde Nasa hat Dutzende ihrer Raumsonden, Teleskope und Mars-Fahrzeuge in Stellung gebracht.
Forscher haben erstmals eine detaillierte Karte über die Temperaturverteilung und das Wasservorkommen in der Atmosphäre eines Exoplaneten erstellt. Damit könnten auch Erkenntnisse über die Entstehung der Planeten in unserem Sonnensystem gewonnen werden.
Ein komplexes Molekül haben Forscher in einer Sternentstehungsregion im Zentrum der Milchstraße ausgemacht. Seine verzweigte Struktur lässt den Schluss zu, dass auch Aminosäuren im All entstanden sein könnten.
Auf der Suche nach einer möglichen Heimat von E.T. haben Astronomen jetzt erstmals Wasser in der Atmosphäre eines Neptun-großen Planeten nachweisen können.
Extrem groß und unglaublich weit: Astronomen schauen schon mit dem größten Radioteleskop der Welt in die Sterne, doch das reicht nicht. In Chile wird derzeit E-ELT gebaut, das größte optische Teleskop, das es je gab. Es soll revolutionäre Erkenntnisse ermöglichen.
Sofia ist ein fliegendes Teleskop, das das DLR zusammen mit der Nasa betreibt. Derzeit wird die umgebaute Boeing 747 in Hamburg generalüberholt. Golem.de durfte einen Blick in das ausgeweidete Flugzeug werfen.
Wie verhält sich der steinerne Kern des Planeten Saturn? Und was sagt das über die Entstehung von Planeten aus? Wissenschaftler erforschen das nun - mit Hilfe des Warpcores aus dem Star-Trek-Film Into Darkness.
Die wissenschaftliche Sensation war möglicherweise ein Irrtum: Forscher räumen ein, dass kosmischer Staub und nicht der Urknall Ursache für das von ihnen gefundene Muster in der kosmischen Hintergrundstrahlung gewesen sein könnte. Daten eines europäischen Weltraumteleskops sollen Klärung bringen.
Gibt es Leben anderswo als auf der Erde? Diese Frage beschäftigt Weltraumforscher seit Jahrzehnten. US-Astronomen wollen nach einem neuen Anhaltspunkt Ausschau halten: nach Luftverschmutzung.
Ein spanischer Forscher warnt davor, den Kontakt mit Außerirdischen zu suchen, wie es etwa das Projekt Active Seti beabsichtigt. Die Menschheit sei noch nicht bereit für ein Zusammentreffen mit intelligentem außerirdischem Leben.
Der Deflektorschild, mit dem Luke Skywalker seinen X-Flügler vor Laserbeschuss schützt, ist physikalisch möglich. Das Prinzip, das dahintersteht, werde schon auf der Erde angewandt, sagen drei angehende Physiker aus England.
Scio ist ein Nahinfrarot-Spektrometer, das kaum größer ist als ein USB-Stick, den Consumer Physics entwickelt hat. Auf Kickstarter sucht das israelische Unternehmen derzeit finanzielle Unterstützung.
Werden wir gerade Zeuge einer Mondgeburt? Forscher haben in den äußersten Ringen des Saturns ein Objekt entdeckt, das der 63. Mond des Planeten werden könnte.
Nicht nur Planeten besitzen Ringe, auch ein Asteroid in unserem Sonnensystem. Das haben Forscher beim Asteroiden Chariklo erstmalig festgestellt und gleich zwei Ringe entdeckt.
Zum Surfen reicht es zwar nicht. Doch sollten sich die Beobachtungen eines US-Planetologen bewahrheiten, hat die Sonde Cassini erstmals Wellen auf einem fremden Himmelskörper fotografiert.
Im Bruchteil seiner ersten Sekunde soll sich das Universum gigantisch ausgedehnt haben. Kosmische Inflation nennt sich der Vorgang, für den es bislang keinen Beweis gibt. Forscher haben jetzt aber einen Hinweis darauf entdeckt.
200 Millionen Jahre jünger als der Urknall, eine halbe Milliarde Jahre älter als bisher bekannte Sterne: Der neu entdeckte Stern SMSS J031300.36-670839.3 ist damit der älteste bekannte Stern. An ihm können Forscher die Frühzeit des Universums studieren.
Der Exoplanet Kepler-413b ist zwar fast in der habitablen Zone. Wäre er ein Gesteinsplanet, wäre es darauf dennoch sehr ungemütlich: Die Neigung seiner Rotationsachse ändert sich ständig, so dass die Jahreszeiten unvorhersagbar wären.
Doppelsternsysteme sind kein guter Ort für die Entstehung eines Planeten. Britische Forscher vermuten, dass ein Planet eines solchen Systems sich woanders gebildet hat.
Disk Detective ist das neue Crowdsourcing-Projekt der US-Raumfahrtbehörde Nasa: Internetnutzer sollen die Daten von Weltraumteleskopen nach jungen Exoplaneten durchsuchen. Diese wollen die Wissenschaftler dann erneut durchs Teleskop betrachten.
Das "echte" Universum sollen Spieler in Space Pioneer erforschen und erobern können. Das Aufbauspiel verwendet Daten von Hubble und der Nasa, einige der Entwickler waren selbst schon im All.
Bereits die Premiere lässt Wissenschaftler ins Schwärmen geraten: Am Gemini-Teleskop in Chile ist eine der leistungsstärksten Kameras der Welt in Betrieb genommen worden. Damit wollen Forscher nach Exoplaneten Ausschau halten.
Hunderttausende Schrottteilchen schweben durchs All. Sie sind gefährlich für Satelliten, aber auch für Weltraumstationen wie die ISS. Ein Forscherteam aus Stuttgart vermisst die Flugbahnen und will im Orbit aufräumen.
Wie viele Arme hat die Milchstraße? Wie sieht es in ihrem Zentrum aus? Darüber könnte Gaia Aufschluss geben. Die europäische Raumfahrtbehörde Esa hat das Weltraumteleskop am heutigen Donnerstag auf die Reise geschickt.
Am Nordpol des Saturns tobt seit langem ein spektakulärer Sturm. Da derzeit Sommer auf der Nordhalbkugel des Planeten herrscht, konnte die Sonde Cassini hochaufgelöste Bilder davon aufnehmen und zur Erde funken.
Kepler-78b ist etwa so groß und schwer wie die Erde. Die Bedingungen auf dem Exoplaneten sind aber höchst ungemütlich. Sein Ende ist zudem unausweichlich.
Es hat einen Planeten weniger und ist deutlich kleiner: Dennoch ist KOI-351 unter den bisher entdeckten Planetensystemen das, welches unserem Sonnensystem vom Aufbau her am ähnlichsten ist.
In Russland ist ein rund 600 Kilogramm schwerer Stein aus dem Tschebarkulsee im Ural geborgen worden. Es handelt sich mutmaßlich um ein Teil des im Februar eingeschlagenen Meteoriten und soll das größte bisher geborgene Meteoritenfragment sein.
Zum ersten Mal haben Wissenschaftler auf einem Planeten in einem fremden Sonnensystem Wolken ausgemacht. Das schließen sie aus dem Licht, das der Exoplanet Kepler 7b reflektiert.
Die Nasa wird Kepler nicht mehr reparieren und das primäre Missionsziel des nach Johannes Kepler benannten Weltraumteleskops nicht mehr weiterverfolgen. Mit zwei verbleibenden Gyroskopen ist das Teleskop aber noch zu präzise, um es ganz abzuschreiben.
Durchgänge von Exoplaneten vor ihrem Zentralgestirn haben Wissenschaftler schon tausendfach im sichtbaren Licht beobachtet. Erstmal haben zwei Röntgenteleskope Transits eines Planeten aufgezeichnet - und gleich wichtige Erkenntnisse über diesen geliefert.
Asteroiden stellen eine Gefahr für die Erde dar. Die Nasa hat für deren Entdeckung deshalb einen Wettbewerb ausgeschrieben. Möglichkeiten zur Abwehr gibt es viele, schreibt Astronom und Blogger Florian Freistetter.
Ein Forscher des Seti-Instituts hat auf den Bildern des Weltraumteleskops Hubble einen weiteren Neptunmond ausgemacht. Der Mond ist so klein, dass die Sonde Voyager 2 ihn beim Vorbeiflug am Neptun übersehen hat.
Himmelsaufnahmen zu vergleichen, ist stinklangweilig, da hilft auch kein Blinkkomparator. Aber das Riesendaumenkino hat den geduldigen Forschern, die viele tausend erdnahe Asteroiden aufspürten, zum Erfolg verholfen. Würdigung eines Geräts im Ruhestand.
Weltraumteleskope entdecken immer weiter entfernte Planeten. Ob diese lebensfreundlich sind, können Forscher nur schätzen - anhand von Bewegungen und Licht. Für eindeutige Beweise reicht das nicht.