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Astronomie: Hubble entdeckt uralte Galaxien

Forscher haben mit dem Weltraumteleskop Hubble die bislang ältesten Galaxien entdeckt. Das Licht, das die Kamera des Teleskops eingefangen hat, hat die Galaxien nur 350 bis 600 Millionen Jahre nach dem Urknall verlassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Weltraumteleskop Hubble: Über 13,4 Milliarden Jahre alte Galaxie
Weltraumteleskop Hubble: Über 13,4 Milliarden Jahre alte Galaxie (Bild: NASA, ESA, R. Ellis (Caltech), UDF 2012 Team)

Wissenschaftler haben in den Aufnahmen des Weltraumteleskops Hubble sieben Galaxien ausgemacht, die in der Frühzeit des Universums entstanden sind. Eine der Galaxien soll die älteste bisher entdeckte sein: Die Bilder zeigen sie in dem Zustand 350 Millionen Jahre nach dem Urknall.

  • Die Markierungen zeigen die sieben neu entdeckten Galaxien. Der Wert gibt die Rotverschiebung an. Die Galaxie mit dem Wert 11,9 ist die älteste. (Bild: NASA, ESA, R. Ellis (Caltech), UDF 2012 Team)
  • Das Diagramm zeigt die frühen Jahren des Universums nach dem Urknall. Eine der neu entdeckten Galaxien gab es schon vor 13,4 Milliarden Jahren. (Bild: NASA, ESA)
Die Markierungen zeigen die sieben neu entdeckten Galaxien. Der Wert gibt die Rotverschiebung an. Die Galaxie mit dem Wert 11,9 ist die älteste. (Bild: NASA, ESA, R. Ellis (Caltech), UDF 2012 Team)
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Die jüngsten der neu entdeckten Galaxien sind im Zustand etwa 600 Millionen Jahre nach Entstehung des Universums abgebildet. Das ist rund 13,7 Milliarden Jahre alt. Unser Sonnensystem ist dagegen vergleichsweise jung: Es entstand vor etwa 4,5 Milliarden Jahren.

Wide Field Camera 3

Die Bilder wurden im Rahmen des Projektes Ultra Deep Field (UDF) im August und September dieses Jahres mit der Wide Field Camera 3 (WFC3) aufgenommen. Diese Kamera, die Licht im Infrarotbereich einfängt, ist 2009 von Astronauten an das Weltraumteleskop montiert worden. Bereits 2009 hat die Nasa damit sehr alte Galaxien entdeckt.

Dieses Jahr hatte im Rahmen von UDF ein Team von Astronomen um Richard Ellis vom California Institute of Technology in Pasadena sechs Wochen Aufnahmen mit WFC3 gemacht. Dabei blickten sie weiter als je zuvor in die Tiefen des Weltalls und entsprechend auch in dessen Geschichte. "Wir haben die am längsten belichteten Bilder, die Hubble je aufgenommen hat, gemacht, und dabei einige der lichtschwächsten und am weitesten entfernten Galaxien eingefangen", sagt Ellis.

Rotverschiebung

WFC3 ermöglicht einen Einblick in die Frühzeit des Universums. Sehr alte Galaxien erscheinen im Infrarotlicht: Da sich das Universum ausdehnt, bewegen sie sich von der Erde weg, und das Licht einer sich entfernenden Lichtquelle verschiebt sich in das rote Spektrum. Die Wellenlänge des Lichts, das diese Galaxien aussenden, hat sich so weit ausgedehnt, dass das Licht für das menschliche Auge nicht mehr wahrnehmbar ist.

Die Erkenntnisse beschreiben die Forscher in der Fachzeitschrift Astrophysical Journal Letters. Ein Preprint des Aufsatzes ist auf dem Dokumentenserver Arxiv abrufbar.

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Kaiser Ming 17. Dez 2012

zum einen gibt es nicht die Zeit, das wäre nämlich wieder absolut zum zweiten ist das...

Kaiser Ming 14. Dez 2012

so oder so alles nur verschiedene Theorien es gibt zB auch die gravitative...

a user 14. Dez 2012

sind wir das? ich hab da gegenteiligen eindruck. garantiert nicht. schließlich sind wir...

Robert3023 13. Dez 2012

Was interessieren mich diese ständigen Meldungen von "Hubble entdeckt noch weiter...


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