Knowledge Graph: Google wird schlau
Die normalen Suchergebnisse einer Google-Suche werden künftig mit dem neuen Knowledge Graph(öffnet im neuen Fenster) unterstützt, der rechts daneben eingeblendet wird. Zu den Ergebnissen werden weitere Inhalte angezeigt, die nach Zusammenhängen sortiert sind.
Eine Suche nach dem indischen Grabmal Taj Mahal(öffnet im neuen Fenster) sorgt zum Beispiel dafür, dass der Knowledge Graph mit einem Kartenausschnitt, Basisinformationen zum Bauwerk, verwandten Suchen und gleichnamigen Personen und Bauwerken gefüllt wird.
Auch für die Suche nach berühmten Personen ist der Knowledge Graph gut geeignet. Neben Geburts- und Sterbedaten werden Verwandtschaftsverhältnisse, Lebenslaufinformationen, Werke und vieles mehr eingeblendet. Die neue Suchfunktion ist aber nicht nur für Personen und Gebäude, sondern auch für Astronomie, Filme, Musik, Kunst und Sportdaten geeignet.
Derzeit sind nach Angaben von Google mehr als 500 Millionen Objekte und 3,5 Milliarden Fakten und Verknüpfungen davon vorhanden. Das ist vermutlich erst der Anfang, zumal derzeit nur englischsprachige Informationen vorhanden sind.

Mit dem Knowledge Graph will Google drei Ziele erreichen. Zum einen sollen Suchergebnisse für Synonyme voneinander getrennt werden, zum anderen werden Fakten schnell und übersichtlich präsentiert, ohne dass der Benutzer Google verlassen muss. Als drittes Ziel gibt Google an, dass der Anwender so die Vielfalt der Suchergebnisse stärker würdigen und sich tiefer in ein Thema einarbeiten kann, wenn er es erst einmal vor sich ausgebreitet sehen kann.
Der Knowledge Graph wird nach und nach den Benutzern des englischsprachigen Google.com(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung gestellt. Auch für die Tablet- und Smartphone-Versionen wird die semantische Suche(öffnet im neuen Fenster) bald verfügbar sein.
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