Mit PeerJ Computer Science gibt es in Kürze ein neues Open-Access-Journal für wissenschaftliche Publikationen aus der Informatik. PeerJ hat ein besonderes Konzept: Der gesamte Peer-Review-Prozess findet offen statt.
Gegen den Fahrdienst Uber gibt es nicht nur Widerstand in vielen Ländern, sondern nun auch Konkurrenz. Google will laut einem Bericht einen Mitbewerber aufbauen, der möglicherweise mit selbstfahrenden Autos arbeitet.
In einem See mit recht ungemütlichen Bedingungen haben US-Forscher ein Bakterium gefunden, das einen überraschenden Stoffwechsel hat: Es produziert Wasserstoff.
Selbst der 6-Zöller Ascend Mate 7 hatte kein 1440p-Display - und dabei soll es bei künftigen Geräten von Huawei auch erst einmal bleiben: Aus Gründen der Akkulaufzeit will der Hersteller weiter auf superhochauflösende Displays bei Smartphones verzichten.
Wer Rollenspiele am PC oder auf Konsole mag, verliert in der echten Welt an Urteilsvermögen - so jedenfalls das Ergebnis einer Studie. Die Wissenschaftler wollen bei Probanden sogar "roboterhaftes Verhalten" erkannt haben.
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will die rechtlichen Voraussetzungen für autonom fahrende Autos spätestens im September 2015 regeln. Dann findet die Internationale Automobilausstellung statt.
Das Team von Project Tango wechselt von der Experimentierabteilung ATAP zum Google-Hauptkonzern: Damit dürfte die weitere Entwicklung von Smartphones und Tablets, die aktiv ihre Umgebung scannen und in Echtzeit darstellen, gesichert sein.
Neues Haut-, Nerven- oder Herzmuskelgewebe wollen Forscher aus Bayern herstellen. Sie bauen es mit einem 3D-Drucker aus einer Biotinte auf. Die hat einen ungewöhnlichen Bestandteil.
Der ADAC hat eine Sicherheitslücke bei der Connecteddrive-Funktion von BMW gefunden, die auch bei Mini und Rolls Royce verwendet wird. Damit lässt sich das Auto aus der Ferne auch von Unbefugten öffnen. BMW hat für seine Fahrzeuge ein Sicherheitsupdate verteilt.
Gleiche Größe, aber doppelte Speicherkapazität, oder gleiche Speicherkapazität bei halber Größe: Der Akku des US-Unternehmens Solid Energy soll die doppelte Energiedichte heutiger Lithium-Ionen-Akkus haben. Und er soll in absehbarer Zeit auf den Markt kommen.
Der Absturz einer Drohne in der Nähe des Weißen Hauses und die Bruchlandung einer Drogendrohne in Mexiko haben den Hersteller DJI auf den Plan gerufen. Ein Firmware-Update soll länderüberquerende Flüge verhindern und das Fliegen über Washington D.C. unmöglich machen.
Es ist ein ganz besonderes Sonnensystem, das das Weltraumteleskop Kepler da entdeckt hat: ein Stern mit fünf Planeten. Als unsere Sonne entstand, war Kepler-444 schon älter als die Sonne heute.
Die kleine Drohne, die auf dem Gelände des Weißen Hauses abgestürzt ist, sorgt weiter für Diskussionen: US-Präsident Obama fordert nun eine Regulierung der Fluggeräte.
Noch fehlen die rechtlichen Voraussetzungen, doch Verkehrsminister Dobrindt glaubt an den Erfolg von autonom fahrenden Autos. Die Industrie stellt derweil schon mal Forderungen.
Erst Bayern und nun Nordrhein-Westfalen: In beiden Bundesländern sollen Teststrecken für autonom fahrende Autos entstehen, damit die deutsche Automobilindustrie nicht ins Ausland ausweichen muss. Das Ruhrgebiet soll wegen der hohen Verkehrsdichte besonders hohe Anforderungen bieten.
Mehr als fünf Millionen US-Dollar an Preisgeldern haben fünf Teams erhalten, die für den Lunar-X-Prize Mondlandesysteme entwickeln. Die Veranstalter haben zudem die Frist für die unbemannte Mondlandung verlängert.
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) plant eine Teststrecke für selbstfahrende Autos in Deutschland. Dafür soll ein Teilstück der Autobahn A9 in Bayern mit den nötigen Funktionen ausgerüstet werden.
In Firmware versteckte Malware ist ein Problem, Zertifizierungen dürften aber kaum dagegen helfen. Wer vertrauenswürdige Firmware möchte, muss offene Quellen, transparente Audits und reproduzierbare Buildprozesse fordern.
Amazon will die Paketlieferung mit Drohnen revolutionieren - doch Versuche des organisierten Verbrechens zeigen, welche Probleme und Gefahren mit dieser Art der Lieferung verbunden sind.
Intel bietet einen Access-Point an, der sich speziell für Bildungseinrichtungen eignen soll. Das Gerät verfügt über einen kleinen Akku und verwendet Ubuntu als Betriebssystem.
Pajun soll der neue Porsche heißen, der 2018 oder 2019 auf den Markt kommen soll. Statt eines Verbrennungsmotors sind nur Elektromotoren eingebaut. Reichweite und Fahrleistungen sollen den Pajun zu einem ernsthaften Konkurrenten für Teslas Model S machen.
Einige Sensoren und ein Smartphone sollen ausreichen, um das Risiko eines Schlaganfalls vorab zu erkennen. Entwickelt wurde das Früherkennungssystem von Samsung-Mitarbeitern, die sich sonst mit ganz anderen Geräten befassen.
Bis 2018 will ein europäisches Konsortium aus drei Universitäten und mehreren Firmen die Technik für Mobilfunk im Millimeter-Band entwickeln. Anders als bei schon bestehenden 5G-Konzepten wird dabei eine wesentlich höhere Frequenz verwendet.
Toyota erhöht entgegen dem ursprünglichen Plan die Produktion seines Wasserstoffautos Mirai. Die Nachfrage sei unerwartet hoch, so dass die bisher geplante Menge nicht ausreiche, teilte der japanische Autohersteller mit. Das Auto kostet umgerechnet rund 80.000 Euro.
Diese antiken Schriften sind sehr spannend, aber sie ließen sich bisher nicht lesen: Die Rollen, auf denen sie niedergeschrieben sind, verbrannten beim Ausbruch des Vesuv im Jahr 79. Forschern ist es jetzt mit einem besonderen Röntgen-Verfahren gelungen, sie wieder lesbar zu machen.
Der Mars liegt künftig im Büro von Nasa-Mitarbeitern: Nasa und Microsoft haben ein System entwickelt, um fremde Welten anschaulicher zu machen. Die Datenbrille Hololens spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Tippe, und ich sage dir, wer du bist: Forscher in den USA und China haben eine Tastatur entwickelt, die ihren Besitzer am Tippen erkennt. Das könnte eine Ergänzung zu herkömmlichen Passwörtern sein. Die Tastatur gewinnt per Energy Harvesting elektrische Energie aus den Tippbewegungen.
Ein Wassertropfen trifft auf Metall - und springt vollständig davon weg. Das Metall bleibt trocken. Forscher aus den USA haben ein Verfahren entwickelt, um Metall komplett wasserabweisend zu machen.
Die Darpa läutet die Finalrunde des Roboterwettbewerbs DRC ein: Das Unternehmen Boston Dynamics hat den Roboter Atlas weitgehend überarbeitet und ihn unter anderem mit einem Akku ausgestattet. Sieben Teilnehmer werden mit Atlas in dem Wettbewerb antreten.
Google investiert massiv in Elon Musks SpaceX, um an dessen Satelliten-Internet teilzuhaben. Zusammen mit Partnern wird eine Milliarde US-Dollar ausgegeben. Dafür gibt es nur knapp zehn Prozent des Unternehmens, das Hunderte von Satelliten in die Erdumlaufbahn befördern will.
Handys lassen sich per Kabel oder Induktion aufladen - und auch mit Taschenlampenlicht, wie Forscher von Microsoft jetzt demonstriert haben. Zunächst wird das Gerät im Raum lokalisiert und ein starker Scheinwerfer darauf gerichtet. Eine Solarzelle sorgt dann für einen vollen Akku.
Einige US-Strafverfolgungseinheiten haben Radargeräte, mit denen sie durch Mauern hindurch feststellen können, ob sich Menschen in einem Gebäude aufhalten. Sie werden meist im Geheimen eingesetzt. Bürgerrechtler und Richter kritisieren den Eingriff in die Privatsphäre.
Google ist angeblich kurz davor, massiv in den Raketenhersteller SpaceX zu investieren, um beim geplanten Satelliten-Internet von Elon Musk dabei zu sein. Auch die Konkurrenz schläft nicht. Schweben bald Hunderte neue Satelliten im Orbit?
Puschelartige Strukturen aus Graphen sollen laut südkoreanischen Wissenschaftlern bessere Energiespeicher ermöglichen. Erzeugt werden die Mikrokugeln in einer Art Fritteuse.
Es soll der größte Satellitenauftrag aller Zeiten werden: Virgin Galactic will über 600 Satelliten ins All transportieren - mit der Option auf weitere. Sie sollen Internet in entlegene Regionen bringen.
Elon Musk hat in einem Tweet bekräftigt, dass er eine kurze Teststrecke für das Hochgeschwindigkeitstransportsystem Hyperloop bauen wolle. Ungefähr acht Kilometer lang soll sie sein und vermutlich in Texas entstehen.
Toyota, Volkswagen, Daimler: Google spricht mit den Größen der Autobranche über eine Zusammenarbeit bei selbstfahrenden Autos. Welche Rolle das Unternehmen selbst spielen will, ist noch unklar.
Auf der Suche nach Supererden: Eine neue Anlage in Chile soll nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems suchen, die um einen Stern kreisen. Ein Teil der Technik stammt aus Deutschland.
10Kommentare/Von Melanie-Konstanze Wiese
(Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR))
Die Musik dröhnt, der Beifahrer quatscht, und dann noch ganz schnell eine SMS... Autofahrer können jetzt mit einer Anwendung von Toyota für Oculus Rift erleben, wie gefährlich Ablenkung beim Fahren ist - viel realistischer, als es bisher möglich war.
Mit ein paar Schichten aus alltäglichen Zutaten wird aus Beton ein Sonnenkraftwerk: Der Baustoff wird mit einer Solarzelle beschichtet. Ein möglicher Bestandteil ist Fruchtsaft.
Als Nachfolger der Serie zEnterprise hat IBM seinen Großserver z13 angekündigt. Eine neue Architektur von der CPU bis zu Zusatzchips für I/O und Verschlüsselung soll Onlinehandel beschleunigen: bis zu 2,5 Milliarden voll nachvollziehbare Transaktionen pro Tag.
Das Brennstoffzellenauto wird serienreif: Nach Toyota stellt auch Honda ein serienreifes Elektroauto vor, das Wasserstoff tankt. Es soll 2016 auf die Straße kommen.
CES 2015 Rotierende Druckbetten, Leiterplatten-Drucker und ein erster bezahlbarer SLA-Drucker: Im Rahmen der CES 2015 gab es durchaus innovative Fertigungstechnik zu sehen. Neue FDM-Drucker wirken dagegen altbacken.
Der US-Mars-Orbiter MRO hat ein gutes Auge: Die Kamera Hirise entdeckt auch wenige Zentimeter große Objekte auf dem Planeten. Vielleicht auch den Lander Beagle 2, den die Europäische Raumfahrtagentur seit 2003 vermisst.
Die Rallye Dakar gilt als härtestes Rennen der Welt - sowohl für die Technik als auch für die Fahrer. In diesem Umfeld gab es bisher nur Verbrennungsmotoren, doch diesmal war auch ein Elektroauto dabei - zumindest kurzzeitig.
IBM und nicht etwa Apple ist Patentweltmeister in den USA. An zweiter Stelle steht Samsung, während Apple erst Platz 11 einnimmt. Apple konnte dennoch die Zahl der Patente um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern.