NailO: Künstlicher Fingernagel als Maussteuerung

Tragen bald auch Männer künstliche Fingernägel? Forscher des MIT haben mit Nailo zumindest ein gutes Argument abseits ästhetischer Überlegungen entwickelt: Sie bauten kurzerhand ein Trackpad in Nagelgröße, das in vielen Alltagssituationen nützlich ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Nailo
Nailo (Bild: MIT)

Maus oder Trackpad helfen nicht, wenn keine Hand frei oder sauber ist wie beim Kochen oder Montieren. Für solche und andere Situationen hat das Massachusetts Institute for Technology (MIT) den Nailo entwickelt.

Stellenmarkt
  1. IT-Service-Management (w/m/d) interne Prozesse & IT-Ausstattung
    Dataport, verschiedene Standorte
  2. Java Developer (m/w/d)
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), München, Regensburg
Detailsuche

Der künstliche Fingernagel zum Aufkleben auf den Daumen ist ein winziges Trackpad, das einen Akku und eine Sensoroberfläche sowie Bluetooth-Funktechnik enthält. Die Idee: Der Nutzer streicht mit dem Zeigefinger der gleichen Hand über die Oberfläche des Nailo - ähnlich wie bei einem Notebook, nur viel diskreter und ohne eine Tätigkeit unterbrechen zu müssen.

Noch krankt das Konzept an der Akkugröße, doch die Forscher wollen künftig einen nur einen halben Millimeter dicken Stromspeicher einbauen, der sich noch in der Entwicklung befindet. Zudem sollen die Komponenten noch stärker integriert werden, um die Kosten und den Energiebedarf zu senken.

Nailo wird auf der Konferenz Computer Human Interaction im südkoreanischen Seoul vorgestellt, die vom 26. April bis zum 1. Mai 2015 stattfindet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Seasdfgas 18. Apr 2015

ich finde den gedanken, eine tragbare minimaus am finger zu haben allein schon um von 1m...

lattenegal 17. Apr 2015

wieder eine erfindung, die die welt nicht braucht.

Zeitvertreib 17. Apr 2015

Hoffentlich denkt die bessere Hälfte dann daran ihr Gaumentrackpad zu deaktivieren bevor...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elon Musk und Manchester United
Der Meme-Lord braucht die Blutgrätsche

Wenn Musk twittert, zittern die Anleger und nun auch Fußball-Fans. Wie sich der Milliardär endgültig ins Abseits bewegt und wie die Öffentlichkeit damit umgehen sollte.
Ein IMHO von Lennart Mühlenmeier

Elon Musk und Manchester United: Der Meme-Lord braucht die Blutgrätsche
Artikel
  1. Wheelhome Vikenze III-e: Winziges elektrisches Wohnmobil mit Solardach
    Wheelhome Vikenze III-e
    Winziges elektrisches Wohnmobil mit Solardach

    Wheelhome hat mit dem Vikenze III-e ein elektrisches Wohnmobil für ein bis zwei Personen vorgestellt, das sich selbst dank Solarzellen mit Strom versorgt.

  2. Urteil: Tesla darf den Autopilot weiterhin so nennen
    Urteil
    Tesla darf den Autopilot weiterhin so nennen

    Das Assistenzsystem-Paket von Tesla darf weiterhin als Autopilot bezeichnet werden. Der Versuch, dies Tesla zu verbieten, blieb vor Gericht erfolglos.

  3. Post-Quanten-Kryptografie: Die neuen Kryptoalgorithmen gegen Quantencomputer
    Post-Quanten-Kryptografie
    Die neuen Kryptoalgorithmen gegen Quantencomputer

    Die US-Behörde NIST standardisiert neue Public-Key-Algorithmen - um vor zukünftigen Quantencomputern sicher zu sein.
    Eine Analyse von Hanno Böck

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 bestellbar bei Amazon & Co. • MSI Geburtstags-Rabatte • Neuer Saturn-Flyer • Game of Thrones reduziert • MindStar (MSI RTX 3070 599€) • Günstig wie nie: MSI 32" WHD 175 Hz 549€, Zotac RTX 3080 12GB 829€, Samsung SSD 1TB/2TB (PS5) 111€/199,99€ • Bester 2.000€-Gaming-PC[Werbung]
    •  /