Fußgängerschutz: Googles Auto soll Außen-Airbags erhalten
Die Airbags im Fahrzeug schützen in der Regel den Fahrer und die Insassen vor den Folgen eines Unfalls, doch Google reicht das nicht. Das US-Unternehmen hat einen Patentantrag eingereicht, der auch der Umwelt und dem Auto nutzen soll. Dazu werden aufblasbare Schutzschilde außen angebracht. Die Karosserie verbirgt sie im Normalfall, doch bei einem Unfall sollen sie sich blitzschnell entfalten.
Sensoren sollen dabei eine drohende und unvermeidbare Kollision erkennen. Derartige Technik existiert schon und verhindert in einigen Fahrzeugen Auffahrunfälle durch selbst eingeleitete Notbremsmanöver. Ford baut in den neuen S-Max gar eine Fußgängererkennung ein, die im Zweifelsfall selbst das Fahrzeug zum Stehen bringt.
Allerdings werden die Außen-Airbags nicht den typischen Luftsäcken im Fahrzeuginneren entsprechen. Zu groß ist die Gefahr, dass Fußgänger und Radfahrer von ihnen abgestoßen und noch schwerer verletzt werden. Googles Lösung ist ein viskoelastisches Material, das nur teilweise elastisch ist und sich kurzzeitig und reversibel an die Konturen des Aufschlagsubjekts anpasst und so die Aufprallfolgen reduziert.

Auch Volvo arbeitet an einem Airbag-System für Fußgänger, das in seine Autos integriert werden soll. Es entfaltet sich allerdings über die Windschutzscheibe(öffnet im neuen Fenster) .
Google hatte den Patentantrag 8,985,652(öffnet im neuen Fenster) schon Ende September 2013 eingereicht. Er wurde erst jetzt veröffentlicht.
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