Mini Augmented Vision: BMW ermöglicht Röntgenblick per Datenbrille

Aufsetzen, losfahren und durch das Auto hindurch gucken: Das ist die Idee hinter BMWs Datenbrille für den Autofahrer, dem dadurch aber keine Superkräfte erwachsen. Die Mini Augmented Vision lässt dennoch den Blick durch die Karosserie zu.

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Mini (Bild: BMW)

BMW entwickelt eine Datenbrille für Mini-Fahrer. Die Brille sieht etwas klobig aus und erinnert an eine Fliegerbrille. Interessanteste Funktion ist ein Röntgenblick.

  • Mini Augmented Vision (Bild: BMW)
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Mini Augmented Vision (Bild: BMW)
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Die Mini Augmented Vision wird schon auf der Autoshow in Shanghai (20. bis 29. April 2015) vorgestellt und soll der Marke Mini zugeordnet werden. Ob sie auch nur in diesen Fahrzeugen funktioniert, bleibt abzuwarten.

Die "Mini Augmented Vision" von BMW soll dem Fahrer Richtungshinweise vom Navi direkt ins Sichtfeld einblenden, aber ihm dabei nicht die Sicht verdecken. Dabei wird ähnlich wie bei anderen AR-Brillen auch ein Mikrodisplay verwendet, um die Informationen darzustellen. Weitere technische Details liegen noch nicht vor.

  • BMW Mini (Bild: Mini)
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BMW Mini (Bild: Mini)

Wie so etwas in der Praxis funktioniert, lässt sich mit dem Motorradhelm Skully AR-1 ausprobieren. Der auf Android basierende Helm wird in Verbindung mit dem Smartphone auch zum Navi. Ein Mikrodisplay des auf Android basierenden Geräts blendet Daten zur Strecke, zum rückwärtigen Verkehr oder zur aktuellen Geschwindigkeit ins untere Sichtfeld ein. Der Verkehr wird also nicht verdeckt. Dazu besitzt der Helm eine umfangreiche technische Ausstattung, darunter eine Kamera, die den rückwärtigen Verkehr aufnimmt. Insofern ersetzt die Kamera auch einen Blick in den Rückspiegel.

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BMWs Datenbrille kann während der Fahrt ähnlich wie manche Navis Daten zu bestimmten Punkten an der Fahrtstrecke bereithalten, berichtet die Zeitung Die Welt. Auch Tempobeschränkungen und die aktuelle Geschwindigkeit sollen im Blickfeld bleiben.

Die BMW-Brille wird den Fahrer auch über eingehende SMS informieren, sie aber nicht selbst anzeigen. Lediglich ein kleines Symbol soll aufleuchten.

"Die Kurznachricht kann dann durch das Fahrzeug vorgelesen werden. Der Text selbst wird nicht eingeblendet, damit der Fahrer erst gar nicht in Versuchung kommt, sie am Steuer zu lesen und dabei den Verkehr aus den Augen zu lassen", so Projektleiter Jörg Preißinger gegenüber der Welt.

Der "Röntgenblick" wird mit dem Bild von Kameras im Auto realisiert. So sollen Sichtbarrieren durch die Türen oder die A-Säule entfallen - und der Fahrer das Verkehrsgeschehen besser im Blick haben. Auch beim Einparken soll man sich so besser orientieren können. Die Kameras sitzen nach Informationen der Welt unter anderem in den Spiegeln.

Über die Serienfertigung ist angeblich noch nicht entschieden worden. BMW will offenbar erst die Publikumsreaktionen abwarten. Die Mini Augmented Vision soll mit Qualcomm zusammen entwickelt worden sein. "Wir sind stolz darauf, bei der Entwicklung einer innovativen Augmented-Reality-Schnittstelle zwischen Brille und Fahrzeug mitgewirkt zu haben", so Jay Wright von Qualcomm Vuforia.

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TheBigLou13 13. Apr 2015

Versteht mich nicht falsch - Qualität>Aussehen, wie z.B. bei der Oculus Rift - da ists...

wolfgang1977 13. Apr 2015

Die Brille ist zwar etwas klobig, sieht aber dennoch super au, zumindest bei bestimmten...

Anonymer Nutzer 11. Apr 2015

In welcher Bananenrepublik sollen denn Sonnenbrillen generell verboten sein?

111000110010 11. Apr 2015

Die Neuigkeit ist nicht die Technik, sondern dass BMW versucht innovativ zu sein. Diese...



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