Abo
  • Services:

Bemannte Raumfahrt: Russland will bis 2023 eigene Raumstation bauen

Die russische Raumfahrtbehörde plant, wieder eine eigene Raumstation zu betreiben: Wenn es nach Staatspräsident Wladimir Putin geht, soll die Station bis 2023 fertig sein - ein Jahr vor dem Ende der verabredeten Zusammenarbeit bei der ISS.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Russlands letzte Raumstation war die 2001 kontrolliert zum Absturz gebrachte MIR.
Russlands letzte Raumstation war die 2001 kontrolliert zum Absturz gebrachte MIR. (Bild: NASA)

Der russische Präsident Wladimir Putin hat den Bau einer russischen Raumstation in der Erdumlaufbahn bis 2023 angekündigt. Als einen Anlass für den Bau gab Putin an, dass von der derzeit im Weltall kreisenden Internationalen Raumstation ISS nur fünf Prozent des russischen Staatsgebiets einzusehen seien. "Wir brauchen aber eine Station, von der wir die ganze Fläche unseres riesigen Landes kontrollieren", sagte Putin.

Teile der ISS könnten weiterverwendet werden

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Raum Nürnberg
  2. Stadtwerke München GmbH, München

Genaue Details zur neuen Station sind noch nicht bekannt. Erst kürzlich hatten Russland und die USA vereinbart, die Raumstation ISS noch bis mindestens 2024 gemeinsam betreiben und finanzieren zu wollen.

Putin ließ offen, ob Russland für die neue Station neue Teile ins All bringt oder die russischen Module der ISS abkoppelt. Eine Demontage der Raumstation in der Schwerelosigkeit hatte Vizeregierungschef Dmitri Rogosin kürzlich als Möglichkeit genannt.

Neuer Weltraumbahnhof an der chinesischen Grenze

Russland baut nahe der chinesischen Grenze den modernen Weltraumbahnhof Wostotschny. Bemannte Flüge sollen von dort nach 2020 und damit nicht wie bisher geplant bereits 2018 ins All abheben, berichtete die Zeitung Kommersant am Freitag. Grund sei der Umstand, dass von Wostotschny nur Proton-Raketen starten sollen, und keine Sojus-Raketen.

"Sojus ist ein Auslaufmodell, das nur noch von Baikonur aus bemannt starten soll", sagte Roskosmos-Sprecher Igor Burenkow. Russland hat die Raketenbasis im kasachischen Baikonur noch bis 2050 gepachtet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€
  2. 1,29€
  3. 8,49€

format 21. Apr 2015

... dem Satz "Wir brauchen aber eine Station, von der wir die ganze Fläche unseres...

plutoniumsulfat 20. Apr 2015

Wäre das nicht ziemlich ineffektiv, eine Station als Lager zu benutzen, die weder viel...

Der Held vom... 20. Apr 2015

Stimmt. Allein der Bau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke München ist ein Leuchtfeuer für...

Der Held vom... 20. Apr 2015

Eben. Wie ich bereits schrieb, die Höhe der Beträge ist irreführend, weil sie keine...

cuthbert34 20. Apr 2015

So lange es ein Kalter Krieg ist und kein "Heißer" muss das ja gar kein Nachteil sein...


Folgen Sie uns
       


Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo

Nintendo Labo soll mehr sein als eine neue Videospielmarke. Auf dem Anspiel-Event in Hamburg haben wir gebastelt, gespielt und die Funktionsweise von Karton-Klavier bis Robo-Rucksack erkundet.

Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

    •  /